Glatte Haut

Achseln rasieren: Achte auf diese 6 Dinge!

Susanne Falleram 20.09.2016 um 17:31 Uhr

Rasierst Du Dir die Achseln auch schnell unter der Dusche, wenn der Nassrasierer gerade eh griffbereit liegt und Du passenderweise auch noch nass bist? Aufgepasst! Rasurbrand und Stoppeln können nicht selten die Folge sein, wenn Du dem Ganzen nicht genügend Aufmerksamkeit widmest. Wie man Achseln rasieren muss, damit das nicht passiert, erfährst Du hier.

Die einen lassen ihre Achselhaare sprießen, für andere sind sie wiederum das absolute Grauen und werden deshalb regelmäßig entfernt. Zwar bieten sich hierfür auch langfristige Methoden wie Waxing oder Sugaring an. Doch mal ehrlich: Im Alltag, wenn es mal schnell gehen muss, ist die klassische Nassrasur noch immer die bevorzugte Haarentfernungsmethode. Das ist auch nicht verwerflich. Doch damit das Ergebnis zufriedenstellend und die Haut unter den Achseln seidig glatt wird, sollte man nicht wahllos vorgehen, sondern auf einige Details bei der Rasur achten. Welche das sind, verraten wir Dir jetzt.

Rasierer

Die Nassrasur geht schnell und einfach. Trotzdem sollte man dabei auf einige Dinge achten.

Achseln rasieren wie ein Profi: Beachte diese Tipps!

1. Die Haare vor dem Rasieren einweichen

Fakt: Harte Borsten lassen sich schwieriger entfernen als weiche Härchen. Bereite Deine Achseln also auf die Rasur vor, indem Du sie in der Dusche mit warmem Wasser schon mal befeuchtest. Außerhalb der Dusche tut es auch ein Waschlappen. So geht die Rasur wesentlich einfacher von der Hand.

2. Rasierschaum unbedingt verwenden!

Feuchtigkeit allein reicht jedoch nicht. Das glauben jedoch viele und rasieren auch ohne Schaum einfach los. Das klappt aber nicht so richtig und sorgt am Ende nur für unschöne Stoppeln und gereizte Haut. Mit Rasierschaum gleitet es sich einfach besser über die Haut. Zudem enthält er alkalische Substanzen, die die Härchen noch weicher machen. Dadurch wird Deine Rasur noch einfacher und sauberer.

3. Den Arm so weit strecken, wie es geht

Beim Rasieren der Beine hat man das Problem nicht, beim Achseln rasieren allerdings schon: Die Haut ist sehr weich und nicht straff genug. Wenn Du mit locker gehobenem Arm mit dem Rasierer über Deine Achseln gehst, dann sind Schnittwunden und ein unsauberes Ergebnis vorprogrammiert. Deshalb: Schön die Arme durchstrecken, denn je glatter die Haut ist, desto glatter wird auch das Rasurergebnis.

4. Die Achselhaare in alle Richtungen rasieren

Vielleicht ist Dir schon mal aufgefallen, dass Du selbst dann nicht alle Haare erwischst, wenn Du sie entgegen ihrer Wuchsrichtung rasierst. Das liegt daran, dass Achselhaare nicht einheitlich in eine Richtung, sondern kreuz und quer wachsen. Entsprechend musst Du beim Rasieren darauf achten, von verschiedenen Punkten aus zu beginnen. So erwischst Du dann auch wirklich jedes Härchen.

5. Empfindliche Achseln am besten abends rasieren

Ein kleiner Trick, den Du vor allem bei sensibler Haut anwenden kannst und solltest: Rasiere Dich vor dem Schlafengehen. Das hat den Vorteil, dass sich die Haut unter den Achseln beruhigen kann und mit Deo nicht gleich noch mehr gereizt wird. Um rote Pickelchen zu vermeiden, kannst Du zusätzlich direkt nach der Rasur noch eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme (ohne Alkohol und Parfum!) unter den Achseln auftragen. Am nächsten Morgen brennt sie dann garantiert nicht, wenn Du Deo aufsprühst.

6. Regelmäßig die Rasierklinge austauschen

Eine stumpfe Rasierklinge richtet mehr Schaden an, als das sie etwas nützt. Rostige, abgestumpfte Klingen schneiden schneller in die Haut ein, entfernen die Haare schlechter und sorgen durch das Kratzen an der Haut für fiese Irritationen. Je nachdem, wie oft sie zum Einsatz kommt, solltest Du die Klinge spätestens alle drei Wochen auswechseln. Und Einmal-Rasierer bitte auch wirklich nur einmal benutzen! So bleiben die Achseln garantiert schön glatt und die Haut heile.

Kein Fan vom Rasieren? Dann hast Du neben Waxing und Sugaring auch noch die Möglichkeit, eine Enthaarungscreme oder Enthaarungspads für Deine Achseln zu nutzen. Welche Methode magst Du am liebsten?

Bildquelle: iStock/Voyagerix, iStock/VIPDesignUSA

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