Petals of Pink Roses on woman's body. Concept of Waxing. Bikini Zone
Juliane Timmam 04.04.2017

Schamhaare gelten sowohl bei Frauen als auch Männern schon länger als No-Go, das neue Schönheitsideal besagt: Der Busch muss weg, egal wie. Doch Wissenschaftler aus den USA haben herausgefunden, dass eine regelmäßige Intimrasur ein erhöhtes Risiko für Deine Gesundheit darstellen kann.

Forscher der Universität von Kalifornien in San Francisco haben mögliche Zusammenhänge zwischen Deiner Intimrasur und sexuell übertragbaren Erkrankungen getestet, ihre Studienergebnisse sind erschreckend: Wenn Du Dich öfter im Intimbereich rasierst, kannst Du schneller an Geschlechtskrankheiten wie Herpes, Chlamydien, Syphilis, HIV sowie Human Papillomviren (HPV) und Tripper erkranken.

Eine genaue Ursache konnten die US-Forscher nicht nennen, aber sie gingen davon aus, dass Hautverletzungen, die man sich bei einer Intimrasur zufügt, mitverantwortlich sein könnten. Hand aufs Herz: Wer schafft zuhause schon die perfekte Intimrasur ohne Pickelchen, Rötungen oder anderer kleiner Wehwehchen? Durch kleine Schnitte und Verletzungen in der Haut erleichtert man es Krankheitserregern jedoch, in den Organismus einzudringen.

Die Wissenschaftler haben über 7500 Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren nach ihren Gewohnheiten beim Rasieren, ihrem Sexualverhalten und einem möglichen Auftreten von Geschlechtskrankheiten befragt. 74 Prozent der Befragten rasierten sich den Intimbereich, besonders hoch war der Anteil bei Frauen mit 84 Prozent, nur 66 Prozent der befragten Männer bevorzugten eine Intimrasur.

Intimrasur

Die richtige Vor- und Nachbereitung bei einer Intimrasur ist sehr wichtig!

Häufig Geschlechtskrankheiten bei Viel-Rasierern

Von den Befragten gaben dreizehn Prozent an, 15 Prozent der Frauen und elf Prozent der Männer, schon einmal an einer der genannten Geschlechtskrankheiten erkrankt gewesen zu sein. Gegenüber den Studienteilnehmern, die sich nicht den Intimbereich rasierten, zeigten die Intimrasur-Teilnehmer ein deutlich höheres Infektionsrisiko – acht Prozent zu 14 Prozent. Bei Teilnehmern, die sich mehr als elf Mal im Jahr die Schamhaare trimmten oder rasierten, lag die Vermehrung von Geschlechtskrankheiten sogar bei 18 Prozent. Laut der Forscher könnte aber auch ein riskanteres Sexualverhalten der Viel-Rasierer einer Rolle spielen. Weitere Studien diesbezüglich sind bereits in Planung.

Beachte: Die richtige Vor- und Nachbereitung bei einer Intimrasur ist immer wichtig, damit Du Verletzungen so gut es geht vermeiden kannst. Aber auch wenn Du Dich nicht im Intimbereich rasierst, kannst Du an Geschlechtskrankheiten erkranken, vor allem beim Sex ohne Kondom!

Bildquelle: iStock/Gizelka, iStock/VladimirFLoyd


News zu Lifestyle, Liebe, Mode & mehr!Jetzt direkt per WhatsApp auf dein Smartphone.Starte jetzt!
1
Klicke unten und speichere die Nummer als "Erdbeerlounge"!
2
Schicke uns eine Nachricht mit dem Wort „Start“.%PHONE%

Was denkst du?