Kaltwachsstreifen

Haarentfernung

Veet Kaltwachsstreifen: Erfahrungen der EL-User

Katja Gajekam 26.06.2017 um 15:12 Uhr

Gerade jetzt im Sommer verbringen wir wieder wertvolle Stunden damit, lästige Haare an den Beinen und in der Bikinizone zu entfernen. Wer keine Lust auf teures Waxing, Sugaring oder ständiges Rasieren hat, der greift auf Kaltwachsstreifen zurück – bevorzugt von der Marke Veet. Was die Userinnen aus unserem Erdbeerlounge-Forum für eindeutige Erfahrungen mit den Kaltwachsstreifen gemacht haben und ob sie diese weiterempfehlen würden, erfährst du hier.

Veet Kaltwachsstreifen

Unsere Userinnen sind sich einig über die Kaltwachsstreifen von Veet.

So funktionieren Kaltwachsstreifen

Kaltwachsstreifen kannst du bereits gebrauchsfertig in jeder Drogerie kaufen. Eine Packung enthält in der Regel zwischen 16 und 30 Papierstreifen, die mit Kaltwachs bestrichen sind. Zwei kleben stets zusammen und müssen auseinandergezogen werden. Du kannst die Kaltwachsstreifen übrigens nicht nur an den Beinen, sondern auch im Gesicht oder der Bikinizone verwenden. Dafür gibt es extra dafür angedachte Streifen zu kaufen.

Bevor du die Streifen auseinanderziehst, erwärmst du sie etwas zwischen deinen Händen, damit das Wachs besser auf der Haut haften kann. Anschließend klebst du einen der Streifen in Wuchsrichtung auf die zu enthaarende Stelle, streichst ihn glatt und ziehst ihn dann entgegen der Wuchsrichtung wieder von deiner Haut. Dabei soll ein Großteil deiner Haare mit dem Kaltwachsstreifen entfernt werden. Im Vorfeld solltest du darauf achten, dass deine Haare wenigstens ein paar Millimeter lang sind, ansonsten sind sie zu kurz, um mit dem Streifen abgerissen zu werden. Im Idealfall hast du dann etwa sechs Wochen Ruhe von deinen Haaren.

Schöne Beine

Seidenglatte Beine mit Kaltwachsstreifen? Das gelingt nicht immer.

Veet Kaltwachsstreifen im Test

Die Menschen, die am ehrlichsten beurteilten können, wie sich die Kaltwachsstreifen von Veet und anderen Marken im Test schlagen, sind unsere User. Auffallend ist, dass sich hier so gut wie alle einig (und auch schonungslos ehrlich) waren: Dieses Produkt ist nicht das beste auf dem Markt. Und das liegt anscheinend vor allem am Wachs:

  • „Bei mir hat’s nicht geklappt. Habe die Haare echt lang genug wachsen lassen, aber hatte dann nur das ganze Wachs an den Beinen (und das geht verdammt schlecht wieder weg!) und die Haare auch immer noch dran. Ich werde die nie wieder benutzen.“
  • „Veet Kaltwachsstreifen müssen echt nicht sein. ‘Ne Freundin und ich wollten die mal ausprobieren. Am Ende waren unsere Beine immer noch wundervoll mit Härchen UND dem blöden Wachszeug voll. -.- Voll beknackt… nicht kaufen.“

Auch von allergischen Reaktionen wird berichtet, aber damit muss man wohl als Frau mit empfindlicher Haut bei allen Marken rechnen.

Tipps für die Anwendung der Kaltwachsstreifen

Im Forum war man sich einig, dass die Kaltwachsstreifen für ein Waxing der Bikinizone definitiv nicht geeignet wären, da diese Enthaarungsmethode doch zu große Schmerzen verursache. Das solle man lieber einem Profi überlassen. Für andere Körperstellen wie die Beine könne man sie dennoch verwenden. Eine Userin teilt ihre Erfahrung mit Kaltwachsstreifen und gibt Tipps für die richtige Anwendung:

  • Haare mit Schere entfernen

    Übriggebliebene Haare musst du auf andere Weise entfernen.

    „Generell gilt: Haare mindestens 3 mm lang, 5 mm sind besser. Ansonsten ist das nicht so gründlich, sprich: Du musst entweder mit der Pinzette nochmal nachzupfen, mit einem Epilierer drübergehen, um den Rest mitzunehmen oder die einzelnen verbleibenden Haare trotzdem rasieren. Je dunkler und dicker die Haare, desto besser das Ergebnis. Bei hellen, feinen Haaren wird’s immer schwieriger, alle zu erwischen. Ich habe nie Wachsreste an der Haut – man darf sie eben weder zu warm noch zu kalt verwenden. Auf jeden Fall wichtig: nicht lange auf der Haut kleben lassen, sonst wird das Wachs immer weicher und wärmer und dann klebt’s fest, sondern direkt wieder mit Schwung abziehen! Wenn man langsam zieht, bleibt’s auch eher kleben.”

Alternativen zu den Veet Kaltwachsstreifen

Nur, weil viele Leute mit den Kaltwachsstreifen von Veet schlechte Erfahrungen gemacht haben, heißt das nicht, dass diese Methode der Haarentfernung generell nicht zu empfehlen ist. So gibt es auch einige ähnliche Produkte, die jedoch um einiges günstiger sind:

  • „Die von Veet sind der letzte Mist. Die Kaltwachsstreifen von Balea sind viel besser und auch günstiger.”
  • „Lieber von Rossmann (Isana) oder dm (Balea) die Eigenmarken kaufen. Die sind am besten. Wobei mir die von dm besser gefallen von der Konsistenz her, aber sind beide in Ordnung. Veet dagegen klebt wie Sau. Ergebnis: Alles pappt am Bein und nichts mehr am Streifen – auch keine Haare = nutzlos.”

Manche Frauen in unserem Forum konnten sogar bessere Ergebnisse mit Warmwachs erzielen:

  • „Kaltwachsstreifen benutze ich eh nicht, aber ich finde die von Veet besser als alle, die ich kenne. Ich bevorzuge Warmwachs von Veet. Ist zwar teurer, aber hilft.“
  • „Ich finde Warmwachs besser, an diesen Streifen bleibt nahezu nichts haften!“
  • „Die Töpfe zum selbst erwärmen haben bis jetzt am besten geklappt und waren wirklich super.“

Bei diesen recht eindeutigen Erfahrungen überlegt man sich wohl zweimal, ob man nicht lieber zu den günstigeren Alternativen oder gar einer ganz anderen Methode zum Haarentfernen greift. Generell sind Kaltwachsstreifen jedoch eine schnelle Möglichkeit, unerwünschte Haare loszuwerden, zumindest einen Großteil davon.

Bildquellen: iStock/kzenon/grinvalds/innocent-i-pictures

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