Kokosöl Deo
Katja Gajekam 16.05.2017

Es gibt viele Gründe, auf Naturkosmetik und vor allem natürliche Deos umzusteigen. Gerade das meist enthaltene Aluminium steht im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu begünstigen. Doch auch andere chemische Zusatz- und Duftstoffe können die Haut stark reizen. Kokosöl hingegen bietet dir denselben Schutz, den dir auch ein herkömmliches Deo schenkt. Wie du dir ein Kokosöl-Deo ganz einfach selbst machen kannst, erfährst du hier.

Kokosöl

Ein Deo aus Kokosöl zu machen ist nicht schwer.

Die Vorteile von Kokosöl als Deo

Auf ein Deo aus Kokosöl umzusteigen mag einem zuerst merkwürdig vorkommen, schließlich will man einerseits seinen Körper schonen, aber auch unangenehme Gerüche verhindern. Der wichtigste Bestandteil von Kokosöl ist die Laurinsäure, welche antibakteriell wirkt. Und Schweißgeruch entsteht schließlich durch Bakterien unter den Achseln, er wird also dank des Öls unterbunden. Zusätzlich pflegt das Kokosöl jede noch so sensible Haut und ist im Gegensatz zu chemischen Deodorants vollkommen ungefährlich, wenn du es direkt nach der Rasur aufträgst. Die sonst enthaltenen Zusatzstoffe können nach der Rasur durch minimale Verletzungen schnell in die Haut eindringen – Kokosöl hilft hingegen sogar dabei, kleine Schnittwunden und Rasierpickelchen zu heilen. Welche weiteren 25 Anwendungen es für Kokosöl noch gibt, erfährst du im verlinkten Artikel.

Anleitung: Kokosöl-Deo selbst machen

Der einfachste Weg, natives Kokosöl als Deo zu benutzen, ist, es in reiner Form auf die Haut aufzutragen. Wenn du eher wenig schwitzt, reicht dies völlig aus. Wenn man mehr oder auch schneller zum Schwitzen neigt, können zusätzlich Natron und Salbei-Öl helfen. Natron ist basisch, wirkt also gut gegen Bakterien. Eine zu hohe Dosis reizt jedoch die Haut, deshalb solltest du nur ein paar Gramm verwenden. Salbei wirkt zusätzlich schweißhemmend.

Das brauchst du für die Deocreme:Kokosöl und ätherische Öle

  • Leere Dose
  • 40 g natives Kokosöl
  • 3-10 g Natron
  • 10 Tropfen Salbei-Öl
  • 5 Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl (für den Duft)
  • Mörser und Stößel (optional)
  1. Erwärme das Kokosöl im Wasserbad, falls es noch nicht flüssig ist.
  2. Gib das Natron in einen Mörser und zerkleinere es mit dem Stößel, bis es zu einem Puder wird (dieser Schritt ist nicht zwingend, allerdings ist das Natron an sich recht grobkörnig und kann in einem feineren Zustand besser aufgetragen werden).
  3. Füge das Natronpuder dem Kokosöl hinzu.
  4. Tropfe die ätherischen Öle in die Mischung und verrühre das Ganze.
  5. Damit sich das Natron nicht auf dem Boden absetzt, kannst du die Mischung in ein kaltes Wasserbad stellen und immer wieder umrühren, bis das Kokosöl fester wird.

Wie genau das ganze geht, kannst du dir nochmal hier im Video anschauen:

So wendest du die Deocreme an

Verteile einfach nach dem Duschen einen kleinen Tropfen deiner selbstgemachten Deocreme unter jeder Achsel. Wenn das Öl nicht flüssig ist, kannst du es kurz in der Hand erwärmen. Es sollte sofort einziehen, weshalb du dir über Flecken auf deiner Kleidung keine Gedanken machen musst. Sollte dennoch überschüssiges Fett vorhanden sein, kannst du es mit einem Kosmetiktuch aufsaugen.

Wie du siehst, ist Kokosöl ein richtig tolles Naturprodukt. Wenn du allgemein leicht transpirierst, haben wir ein paar Tipps für dich, was gegen Schwitzen im Gesicht und schwitzige Hände hilft.

Bildquellen: iStock/ChesiireCat, iStock/joannawnuk, iStock/Anna-Ok

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