Künstliche Wimpern
Künstliche Wimpern selbst geklebt

Wimpern selbst ankleben ist nicht unmöglich.

Jetzt, wo die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, sind meist auch unsere Outfits recht farblos und unspektakulär. Da muss man umsatteln und durch andere Highlights Aufsehen erregen. Trotz Mützen, dicken Schals und langen Mänteln bleibt ein Teil von uns unverborgen: Unser Gesicht. Mareen hatte da eine tolle Idee. Ein aufregender Augenaufschlag! Für den Großteil von Euch sind professionell geklebte Wimpern vom Frisör oder Kosmetiker wahrscheinlich zu teuer. Deshalb hat sich Mareen wieder einmal in die Drogerie begeben und ihre ersten Erfahrungen mit selbst geklebten künstlichen Wimpern gemacht.

Hallo Mädels. Auch diese Woche war ich wieder fleißig in den Drogerien unterwegs. Ich habe schon länger über eine Wimpernverdichtung nachgedacht, weil ich mich gerne weniger dick schminken möchte, aber dennoch einen hübschen Augenaufschlag haben möchte. Als ich allerdings mal recherchiert habe und auf der Seite eines Frisörs bei mir um die Ecke gelandet bin, ist mir erst mal die Kinnlade runter geklappt. Der will nämlich 160 Euro für eine Wimpernverdichtung haben. Gut, es kostet nur das erste Mal so viel, jede weitere Auffüllung kostet ca. 50 Euro. Für mich aber immer noch zu viel. Zumal ich keinerlei Erfahrungen damit habe. Bevor ich also jede Menge Geld investiere für etwas, das vielleicht nachher doch nicht so überzeugend ist, wollte ich es erst mal selbst probieren. Also ab in die Drogerie. Hier und auch im Internet gibt es ab acht Euro künstliche Wimpern. Douglas hat zum Beispiel eine riesige Auswahl. Mir war gar nicht bewusst, dass es da so viele verschiedene Wimpern gibt. Sie unterscheiden sich sowohl in Länge, als auch in Dichte, teilweise sogar Farbe. Und man unterscheidet zwischen einzelnen Wimpernbüscheln und ganzen Wimpernbändern. Ich habe mich für die einzelnen Büschel entschieden, weil ich mir dachte, dass sie sich einzeln aufgeklebt sicher angenehmer tragen lassen und sich den Augenbewegungen eher anpassen. Außerdem kann man gezielt da Wimpern einsetzen, wo die eigenen zu licht sind. Das war gar nicht so einfach, aber Übung macht den Meister.

Grundlage: Gereinigte Haut

Erst einmal habe ich mein Gesicht und vor allem die Augenpartie mit einem Abschminktuch und anschließend mit Wasser gereinigt, damit der Kleber (den es übrigens auch für unter zehn Euro gibt) nicht auf fettiger Haut landet und entsprechend nicht richtig klebt. Ich habe auch gehört, dass man sich vorher einen Lidstrich ziehen soll. Der soll die Haut versiegeln und eben auch dafür sorgen, dass der Kleber besser hält. Das schien mir irgendwie merkwürdig, deshalb habe ich das erst einmal weg gelassen.

Wimpern und Kleber

Dann habe ich mit einer Pinzette ein relativ kurzes Wimpernbüschel aus der Verpackung genommen. Danach habe ich das Ende der künstlichen Wimpern ein wenig in Kleber eingetaucht. Kleber gibt es übrigens in schwarz, weiß und klar. Schwarzer Kleber hat den Vorteil, dass er am besten mit dem Lidstrich verschmilzt. Der Kleber muss ein paar Sekunden auf der Wimper eintrocknen.

Wimpern anbringen

Ich habe mich ein wenig schlau gemacht und entsprechend der Anleitung ganz außen am Auge die ersten Wimpern gesetzt. Etwas schwierig, wenn man’s selber macht: Am besten und am präzisesten lassen sich die Wimpern ankleben, wenn das Auge geschlossen ist. Seltsamerweise neige ich an einem Auge immer dazu, es dann zu sehr zuzukneifen. So habe ich dann nach und nach die einzelnen Wimpernbüschel angeklebt.

Wimpern trocknen lassen

Als ich alle Wimpern halbwegs am rechten Fleck hatte, habe ich sie so lange leicht mit einem Finger aufrecht gehalten, bis der Kleber getrocknet war. Das dauert nicht ewig, aber ein bisschen warten musste ich schon. Gut, ich wollte auch auf Nummer sicher gehen. Dasselbe dann noch am anderen Auge. Da ich mich leider nicht einmal besonders gleichmäßig schminken kann, ist es gar nicht so einfach, am anderen Auge genau dasselbe Ergebnis hinzubekommen. Aber gut, irgendwann war ich dann fertig.

Wimpern tuschen

Und dann kann man die Wimpern nach Belieben auch noch tuschen. Da meine Wimpern so aufgefüllt tatsächlich schon viel dichter aussahen, habe ich aber nur noch wenig Wimperntusche benutzt. Das hat auch gereicht. Im ersten Moment sieht es schon etwas ungewohnt aus und fühlt sich auch so an. Aber wenn man jemandem zum ersten Mal gegenüber tritt, sehen die künstlichen Wimpern wirklich nicht schlimm künstlich aus.

Leider weiß ich nicht genau, wie lange die Wimpern halten. Die letzte Nacht haben sie relativ unbeschadet überstanden. Mal schauen, wie lange sie noch durchhalten. Für mich ist es auf jeden Fall eine bessere Lösung, als der teure Kosmetiker. Aber eben auch keine Dauerlösung. So schnell gemacht wie Nägellackieren ist es ja dann eben doch nicht. Vielleicht probiert Ihr Euch ja auch mal dran und erzählt mir, wie es Euch ergangen ist.

Bildquelle: dreamstime


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Was denkst du?

  • MixItUp am 06.12.2011 um 16:17 Uhr

    Bei Douglas gibt es viele künstliche Wimpern, einige davon sogar "Dauerwimpern". Ich habe eine Freundin, die Kosmetikerin ist, die werde ich demnächst mal beauftragen, mir welche anzukleben.

    Antworten
  • ifellinlovewith am 28.11.2011 um 08:17 Uhr

    Ich wollte das auch immer mal probieren mit künstlichen Wimpern selber kleben. Ich glaube, da wage ich mich jetzt auch mal dran.

    Antworten