astro frecks
Nina Rölleram 22.11.2017

Halt, du musst nicht gleich wegklicken, wenn du von Natur aus keine Sommersprossen hast. Denn die Pünktchen, um die es im Folgenden geht, kann sich jeder mit semi-permanentem Make-up verpassen lassen. Einer amerikanischen Kosmetikerin war das allein aber zu langweilig. Sie erfand für eine Kundin Astro Frecks: Sommersprossen, in Form des persönlichen Sternzeichens.

Trag dein Sternzeichen im Gesicht!

Die Tattookünstlerin und Kosmetikerin Jessica Knapik aus Michigan ist Spezialistin in Sachen semi-permanente Sommersprossen. Zusammen mit ihrer Begeisterung für Sternzeichen entstand die Idee für Astro Frecks, wie Jessica das Sternbild im Gesicht einer Kundin taufte. Was zunächst wie ein Scherz klingen mag, sieht eigentlich ganz unauffällig aus. Nur bei genauerem Hinsehen kann man in den auftätowierten Sommersprossen ein Sternbild ausmachen. Im Falle einer Waage sieht das dann so aus:

Für diese Technik wird zunächst das Sternbild mit einem Stift aufgemalt. Die verbindenden Linien verschwinden nachher natürlich. Die Punkte dieses Sternbildes werden dann etwas deutlicher hervorgehoben als der Rest der Sommersprossen. Ähnlich wie bei einem echten Sternenhimmel trägt man also nicht ausschließlich die Sternenkonstellation im Gesicht, sondern platziert weitere kleine Punkte drum herum. In einem Interview mit dem Magazin Bustle erklärt Jessica, dass sie die versteckte Bedeutung in dieser Art von Gesichtsschmuck besonders liebt. Anders als zum Beispiel ein Tattoo mit der Aufschrift „Mom“ könnte man auch einfach das Sternzeichen seiner Mutter im Gesicht tragen und ihr so ganz unauffällig huldigen.

Auch die Galaxy Freckles verbinden Sommersprossen mit der Schönheit des Sternenhimmels.

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So wirkt der Look natürlich

Die grundlegende Technik ist bei Astro Frecks die gleiche wie bei bereits bekannten Sommersprossen-Tattoos. Die Bezeichnung „Tattoo” kann aber irreführend sein, denn damit die Pünktchen echt aussehen, wird hier eine sanftere Methode verwendet, die eher dem Microblading ähnelt. Wenn du dir in einem Kosmetikstudio nun auch Astro Frecks verpassen lassen willst, solltest du sichergehen, dass diese sich viel Zeit nehmen. Denn es gibt nicht den einen Farbton, der für alle Hauttypen passt. Jessica Knapik verwendet sogar eine Vielzahl von Nuancen pro Kundin und gestaltet jede einzelne Sommersprosse ein klein bisschen anders.

Außerdem sollte das „Sternbild“ nicht wahllos im Gesicht platziert werden. Für einen natürlichen Look müssen die Sommersprossen dort positioniert werden, wo von Natur aus Sonnenstrahlen zuerst auf dein Gesicht fallen würden. In diesem Video kannst du dir ansehen, wie die Punkte vorgezeichnet und dann „tätowiert“ werden. Wenn du den Look lieber selbst zu Hause testen willst, kannst du dir deine Astro Frecks mit diesem Stift aufmalen*.

Noch dezenter: Astro Frecks am Dekolleté

Wem beim Gedanken von Nadeln im Gesicht ganz schummerig wird, kann die Astro Frecks auch an einer anderen Körperstelle platzieren. Am Dekolleté wirken sie zum Beispiel wie Muttermale, die wohl nur bei ganz genauem Hinsehen als Sternbild zu erkennen sind. Wer konservative Verwandte also nicht mit einem Tattoo schocken will, kann es auch einfach hiermit versuchen.

Noch hat Jessica Knapik erst einer Kundin die Astro Frecks verpasst. Mit dieser Art von semi-permanentem Make-up, kannst du also dein individuelles Sternzeichen im Gesicht tragen. Verrate uns in den Kommentaren, ob du die Idee reizvoll oder eher albern findest. Wenn du auf Sternbilder, aber nicht auf Permanent Make-up stehst, gefallen dir vielleicht diese Constellation Piercings besser!

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Bildquelle:

iStock/dzika_mrowka, iStock/alvaher


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