Draping Make-up
Anna Groß am 13.03.2017

Contouring und Strobing waren gestern: Draping lautet jetzt die Make-up-Technik für Konturen im Gesicht à la Kim Kardashian und Kylie Jenner. Warum es aber kein völlig neuer Beauty-Trend ist, und wie das Drapen genau funktioniert, zeigen wir Dir in diesem Artikel. Vorher erfährst Du in unserem Video noch einmal, wie genau Contouring funktioniert:

Was ist Draping?

Während beim Contouring durch das strategische Auftragen von Make-up in helleren und dunkleren Schattierungen oder beim Strobing mit extra viel Highlighter die Vorzüge in Deinem Gesicht hervorgehoben werden, ist beim Draping Dein Rouge oder Blush dafür verantwortlich. Wie auch beim Strobing werden Konturen in Dein Gesicht gezaubert, also handelt es sich im Grunde genommen auch nur um eine weitere Variante des Contourings.

Mit Draping-Make-up erstrahlt Dein Gesicht frisch und natürlich in sanften Rouge-Tönen. Das Rouge in helleren und dunkleren Rot-Tönen oder Braun-Nuancen wird beim Drapen aber nicht nur auf den Wangen aufgelegt, sondern auch an anderen Stellen. Doch wo genau muss man bei der Methode das Rouge auftragen, damit es seinen Effekt erfüllt?

Draping bei Kim Kardashian

Natürlich hat auch US-Reality-TV-Star Kim Kardashian diese Technik längst für sich entdeckt.

Wie funktioniert Draping?

Mit der Draping-Technik werden Deine Gesichtskonturen durch Rouge-Flächen akzentuiert und Dein Gesicht optisch geschmälert. Ebenso sorgt die Prozedur für eine ausgeglichene Silhouette, sodass eingefallene Gesichter wie sanft geliftet wirken können oder längliche Gesichter mehr Volumen erhalten. Um Deinen Gesichtszügen mehr Ausdruck zu verleihen, benötigst Du verschiedene Rouge-Töne. Am besten eignen sich matte Rouge-Paletten für das Trend-Make-up. Ähnlich wie Contouring-Paletten enthalten sie unterschiedliche Farbnuancen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Wie beim Contouring trägst Du den Blush wie folgt auf, um einzelne Gesichtspartien unterschiedlich zu betonen:

Draping Rouge-Palette

Die richtige Mischung macht’s!

Mit dunklen Tönen konturieren

  • Unter den Wangenknochen
  • Entlang der Schläfen bis zum höchsten Punkt der Brauen
  • Die Partie der seitlichen Stirnknochen am Haaransatz
  • Am Halsansatz unter den Ohren

Mit helleren Tönen hervorheben

  • Auf den Wangenknochen
  • Auf dem Nasenrücken
  • Partie unterhalb der Augen
  • Kinn
  • Stirn

Hinweis: Wie beim Contouring sollten auch beim Draping die Übergänge zwischen mehreren Rouge-Nuancen gut verblendet werden, damit keine Farbränder oder scharfe Kanten in Deinem Gesicht entstehen.

Dein restliches Make-up solltest Du eher schlicht bzw. im Nude Look, Dein Haar bevorzugt im Sleek Look halten, damit Dein Draping zur Geltung kommen kann und Dein Gesamtbild nicht zu überladen wirkt.

Anleitung zum Draping-Make-up im Video

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Zu den brandneuen Make-up-Trends 2017 gehört das Draping übrigens nicht. Bereits in den 70er und 80er Jahren zauberte es der Frauenwelt und Stars wie Cher, Cindy Lauper oder Madonna mit Hilfe unterschiedlicher Rouge-Töne einen gesunden Glow ins Gesicht. Wie gefällt Dir das Revival der Make-up-Technik? Wir freuen uns in den Kommentaren über Deine Erfahrungen mit dem Retro-Make-up.

Bildquellen: iStock/MoustacheGirl, iStock/shumskaya, gettyimages/LOIC VENANCE, iStock/YuriyGreen

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