Kim Kardashian

Make-up-Technik

So geht Sandbagging à la Kim Kardashian

Nina Rölleram 19.04.2017 um 17:49 Uhr

Kim Kardashian ist wieder Mal Auslöserin eines neuen Make-up-Trends. Nachdem sie in den letzten Jahren zum Contouring-Guru wurde, teilt sie – beziehungsweise ihr persönlicher Make-up-Artist Mario Dedivanovic – ihre Beauty-Geheimnisse in ihrer eigenen Kim Kardashian West-App. Durch diese ist nun Sandbagging populär geworden, eine Make-up-Technik, mit der den ganzen Tag über nichts verschmieren soll. Wie einfach Du Sandbagging zu Hause nachmachen kannst und was Du dafür benötigst, erfährst Du hier.

Kim Kardashian ist eine der Trendsetterin, wenn es um neue Make-up-Techniken geht.

So einfach funktioniert Sandbagging

Beim Sandbagging dreht sich alles um eine Schicht loses transparentes Puder, die unterhalb der Augen angebracht wird. Diese Schicht soll wie ein Sandsack bei einer Flut verhindern, dass Flüssigkeiten und überschüssiges Hautfett von den Augen aus in das restliche Make-up verlaufen und alles verschmiert.

Für ein perfektes Gesichts-Make-up trägst Du wie gewohnt Primer und Foundation auf. Unterhalb der Augen verteilst Du großzügig aufhellenden Concealer, den Du anschließend mit einem Pinsel sorgfältig verblendest. Nun kommt das transparente lose Puder zum Einsatz: Dieses gibst Du am besten auf ein kleines Keilschwämmchen. Denn bei dieser Technik ist es entscheidend, dass Du das Puder ganz dicht bis zum unteren Wimpernkranz verteilst. Damit eine Flüssigkeitsbarriere entsteht, solltest Du das Puder großzügig auftragen und an die Haut pressen. Das mag anschließend erst einmal übertrieben aussehen, zum Schluss trägst Du überschüssiges Puder aber wieder ab. Vorher kümmerst Du Dich aber erst um Dein Augen-Make-up. Erst wenn dies vollendet ist, wischst Du das überschüssige Puder sanft mit einem Pinsel weg – fertig!

Im Video vom bekannten britischen Make-up-Artist und Youtuber Wayne Goss kannst Du Dir Sandbagging noch einmal ganz genau erklären lassen:

Was ist das Besondere an dieser Technik?

Ist Sandbagging wirklich neu?

Wenn Du Dir an dieser Stelle denkst, dass Dir Sandbagging bekannt vorkommt und sich eigentlich genauso anhört, wie die Technik Baking, dann hast Du nur allzu recht. Denn beim Sandbagging handelt es sich nicht um eine völlig neue Methode, Make-up aufzutragen. Puder als Barriere für Talg und verlaufendes Augen-Make-up zu verwenden, ist eigentlich eine ganz klassische Technik, die Visagisten schon seit vielen Jahren lernen. Der Unterschied zum Baking besteht eigentlich nur darin, dass beim Sandbagging das Puder so dicht am unteren Wimpernkranz aufgetragen wird und der Fokus auf dem Augen-Make-up liegt. Zudem wird durch den starken Concealer- und Pudergebrauch die Gegend unterhalb der Augen perfekt aufgehellt. Sandbagging wurde also durch Kim Kardashians Visagisten Mario Dedivanovic nur wieder populär, das Rad neu erfunden hat er damit allerdings nicht.

Diese Produkte eignen sich am besten für Sandbagging

Die drei wichtigsten Utensilien für Sandbagging sind Concealer, Keilschwämmchen und loses transparentes Puder. Beim Concealer solltest Du darauf achten, einen Farbton zu wählen, der etwas heller ist als Deine Foundation. Mit einem leichten Gelbstich lassen sich zudem dunkle Augenringe gut verbergen. Wie das am besten gelingt, erklären wir Dir hier ganz genau.

Keilschwämmchen eignen sich perfekt für Sandbagging, weil Du mit ihnen ganz nah an den unteren Wimpernkranz herankommst. Durch ihre geraden Kanten eignen sie sich hierfür besser als ein Puderpinsel oder ein Beautyblender. Die dreieckigen Schwämmchen bekommst Du günstig in der Drogerie und sollten regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden. Beim Puder solltest Du darauf achten, kein farbiges Kompaktpuder zu verwenden. Mittlerweile sind lose transparente Fixierpuder auch in Drogerien erhältlich. Das NYX HD Finishing-Puder bekommst Du zum Beispiel in den meisten dm-Drogerie-Fillialen:

Wenn Du schon wenige Stunden nachdem Du Kajal oder Eyeliner aufgetragen hast, aussiehst wie ein Waschbär, solltest Du Sandbagging unbedingt ausprobieren. Oder magst Du es lieber ganz natürlich und hältst nichts von einer dicken Schicht Make-up auf Deinem Gesicht? Kein Problem, auch der No-Make-up-Look ist derzeit absolut angesagt!

Bildquelle: Getty Images/Pascal Le Segretain, Getty Images/Larry Busacca, iStock/deniskomarov

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