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Wimpern selber färben: 4 typische Fehler

Susanne Falleram 08.09.2016 um 17:41 Uhr

Lange, geschwungene, dunkle Wimpern zaubern einen wachen und intensiven Blick. Doch was, wenn die Härchen von Natur aus eher kurz und unauffällig geraten sind? Dann hilft man eben nach! So kann es sich zum Beispiel lohnen, ihnen dauerhaft einen neuen Anstrich zu verpassen. Und dafür muss man nicht mal unbedingt zur Kosmetikerin oder zum Friseur. Du kannst die Wimpern selber färben! Willst Du es mal versuchen? Dann achte darauf, dass Du diese vier Fehler vermeidest.

Klar, Mascara ist und bleibt unsere Geheimwaffe für schöne, lange und voluminöse Wimpern. Doch indem man die Wimpern einfach dunkler färbt, erspart man sich einiges an Tusch-Arbeit und muss sie auch nicht tagtäglich zusammenkleben und wieder abschminken, um den Blick intensiver zu machen. So reißt man sich nur unnötig viele aus (erfahre bei uns, ob Wimpern wieder nachwachsen!). Um den Blick intensiver zu machen und auch des Öfteren mal auf ein aufwendiges Augen-Make-up verzichten zu können, lohnt es sich also allemal, die kleinen Härchen zu kolorieren.

Die passende Farbe zum Wimpern selber färben bekommst Du zum Beispiel hier online.

Wimpern färben

Dunkle Wimpern verleihen dem Auge mehr Ausdruck und dem Blick mehr Intensität.

4 Fehler, die man beim Wimpern selber färben machen kann

1. Vor Anwendung keinen Allergietest machen

Wie auch bei Haarfärbe-Produkten kann es passieren, dass die Wimpern bzw. die komplette Augenpartie allergisch auf das Produkt reagieren. Juckreiz, Brennen und Rötungen sind typische Anzeichen dafür. Weil Du mit der Farbe direkt in Augennähe arbeitest, solltest Du besonders vorsichtig sein und vor der Anwendung an den Wimpern testen, ob Du auf das Färbemittel empfindlich reagierst. Dafür tupfst Du eine kleine Menge auf eine versteckte Stelle am Körper, zum Beispiel hinters Ohr oder die Innenseite des Oberarms. Wenn nichts passiert, kannst Du mit dem Wimpern färben loslegen.

Wimpern selber färben

Damit das Färben gelingt, solltest Du unsere Hinweise beachten.

2. Die Haut ums Auge nicht eincremen

Die dünne Haut um die Augen soll von der Farbe natürlich nichts abbekommen. Wegwischen und -rubbeln ist hier besonders unangenehm. Deshalb muss die Haut vor dem Färben mit Vaseline oder einer Fettcreme eingeschmiert werden, damit das chemische Mittel gar nicht erst in Kontakt mit ihr kommen kann. Zusätzlich musst Du noch ein Papier-Pad über die Cremeschicht legen.

3. Nur den oberen oder unteren Wimpernkranz einfärben

Die Härchen am Oberlid sind dunkler als die an unteren Augenlid, weshalb Du nur diesen Teil einfärben willst? Tu’s lieber nicht, sondern mach gleich alles auf einmal. Es könnte nämlich gut sein, dass Du den Farbunterschied nicht ausgleichst, sondern einfach umkehrst, dass es also unten dunkler als oben ist. Färbe deshalb lieber gleich alles ein, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen. Das macht man übrigens mit einem Q-Tip und einem Wimpernkamm, mit dem man die Farbe vorsichtig bis auf den Ansatz verteilen kann.

4. Beim Auswaschen die Augen nicht zukneifen

Beim Auswaschen des Färbeprodukts ist noch ein letztes Mal Vorsicht geboten, denn auch hier soll natürlich nichts ins Auge gehen. Versuche also, die Augen möglichst zuzukneifen, damit nichts verläuft. Falls doch mal was ins Auge gelangt, wasch es sofort wieder aus.

Noch keine Erfahrungen mit dem Wimpern selber färben gemacht? Dann sieh Dir hier nochmal an, wie so ein Selbstversuch aussehen kann:

Hast Du Wimpern selber färben schon mal ausprobiert? Wenn Du Dich selbst nicht so recht herantraust, kannst Du das Ganze für unter 10 Euro bei vielen Friseuren oder Kosmetikerinnen machen klassen. Übrigens: Länger und voluminöser werden Deine Wimpern durch das Färben leider nicht, weshalb eine Wimpernzange und Mascara immer noch Must-haves sind. Für mehr Länge könntest Du Deine Wimpern auch mal mit Rizinusöl behandeln. Und für einen absolut dramatischen Augenaufschlag dürfen es auch mal falsche Wimpern sein.

Bildquelle: iStock/olenalyzun, iStock/utkamandarinka

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