Nagellack im Winter

Im diesem Winter gehen fast alle Nagellackfarben.

Nagellack: Fast alles erlaubt!

Schnell ist der Herbst vorbei, alle Blätter von den Bäumen geweht und die Welt erstarrt in Kälte und Ödnis. Das muss aber nicht sein, denn zumindest was den Nagellack anbelangt, sind den Farbvorlieben in diesem Winter keine Grenzen gesetzt. Mareen hat sich für Euch auf den Weg in die Drogerie gemacht, um herauszufinden, welcher Nagellack in und welcher out ist, und ein paar Erfahrungen rund ums Thema Nägel für Euch zusammengetragen.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mir ist es im Winter, was die Farbauswahl in den Läden angeht, oft zu langweilig. Leider muss man sich ja klamottentechnisch den Gegebenheiten anpassen, die einem die Läden präsentieren. Aber zumindest, was meine Nägel anbelangt, kann ich mich experimentierfreudig zeigen. Und tue das auch! Meine Nagellack-Palette hat mittlerweile ominöse Ausmaße angenommen. Das liegt aber auch daran, dass ich oft einen neuen Nagellack ausprobiere und manchmal auch lange das richtige Produkt suchen muss. Denn ich habe es bisher nicht unbedingt eingesehen, mehr als fünf Euro für einen Nagellack hinzulegen. Selbst fünf Euro finde ich fast schon zu viel. Leider habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass teure Nagellacke tatsächlich besser sind als billige. Wenn ich eine Farbe suche, von der ich weiß, dass ich sie sicher oft trage, weil sie sich zu vielem kombinieren lässt, bin ich mittlerweile gerne bereit, auch mal fünf Euro oder dafür auszugeben. Aber es gibt auch noch andere Tricks.

Lang oder kurz?

In diesem Jahr ist lang out und kurz in. Also: Bevor Ihr Eure Nägel lackiert, erst mal schön kürzen. Das mag ich eh am liebsten, denn wenn meine Nägel zu lang sind, habe ich immer das Gefühl, ich hätte am Ende des Tages nicht nur dreckige Hände, sondern auch ungepflegte Nägel. Und abbrechen tun sie dann ja auch nicht so schnell. Ich finde es nämlich meistens doch etwas gewöhnungsbedürftig, wenn ein Nagel abgebrochen ist und die anderen noch lang sind. Erstaunlicherweise begegnen mir im Zug und in der Uni dauernd Mädels, die das so tragen. Mich persönlich hat es schon immer gestört, unterschiedlich lange Nägel zu haben. Daraufhin hab ich letztlich eh alle Nägel gekürzt. Insofern kommt mir der Trend mit den kurzen Nägeln ganz gelegen.

Vor dem Nagellack kommt die Nagelpflege

Die Drogeriemärkte halten für uns diverse Pflegeprodukte bereit. Meine beste Freundin schwört zum Beispiel auf einen Stift, der überschüssige Nagelhaut entfernt. Ich habe da kaum Erfahrung mit, aber ich hab es bei ihr gesehen und die Stifte bringen’s tatsächlich. Außerdem gut, wenn die Nägel oft brüchig sind: Aufbaulacke und Nagelhärter, in denen bestimmte Inhaltsstoffe sind, die die Nägel stärken.

Kaputte Nägel? Unterlack!

Ich habe häufig das Phänomen, dass meine Nägel nach langer Nagellackverwendung brüchig werden und vergilben. Das einzige, was da hilft, ist eine Nagellackpause. Nägel wachsen ja recht schnell nach, daher muss man sich bis zum nächsten Lackieren auch nicht so ewig lange gedulden. Aber einen Rat kann ich Euch definitiv geben: Benutzt Unterlack! Besonders bei Rottönen ist der ganz wichtig, weil die Nägel dadurch tatsächlich vergilben.

Teurer Nagellack hält länger!

Ich weiß, es ist ziemlich nervig, tausende Schichten Nagellack aufzutragen. Und an dieser Stelle komme ich auch gleich wieder auf die teuren Lacke zurück: Die muss man nämlich je nach Farbe echt nur einmal auftragen und sie halten wirklich lange. Was mich an Billigprodukten oft nervt, ist, dass sie eben schnell abbröseln oder Schrammen bekommen. Ich konnte mich teilweise alle zwei Tage hinsetzen und mir die Nägel neu lackieren. Da sind die etwas teureren Produkte tatsächlich ratsam. Ich halte bei Wimperntuschen zum Beispiel gar nichts von teuren Produkten, weil ich der Meinung bin, dass eine Wimperntusche noch lange nicht mehr Wimpern zaubern kann, als man eben hat. Aber bei Nagellack ist es wirklich empfehlenswert. Ich habe einen Nagellack in altrosé, der circa sechs Euro gekostet hat. Aber er hält auch sechs Tage. Das ist super, weil ich es eben ungünstig finde, mich täglich auch noch mit meinen Nägeln beschäftigen zu müssen. Ich habe damit sogar im Garten gearbeitet und der Lack hat keine einzige Macke bekommen. Wenn man ihn also nur selten auftragen muss, lohnt sich die Investition längerfristig auch.

Auch preiswerter Nagellack geht – Mit einem kleinen Trick

Für billigere Produkte habe ich aber auch einen guten Tipp: Einfach einen teureren Überlack drüber. Der konserviert die Nagellackschicht sozusagen und so halten selbst billige Lacke deutlich länger. Dadurch, dass man nur eine Schicht auf den getrockneten Nagellack auftragen muss und das eben auch relativ selten, weil der Lack entsprechend lange hält, ist der gute Überlack auch keine Fehlinvestition.

Welche Farbe darf der Nagellack haben?

Was dieses Jahr sowohl auf Lippen als auch auf Nägeln in ist, ist nach wie vor die Farbe Rot. Außerdem sind in diesem Jahr glitzernde Farben total im Trend. Egal ob Silber oder glänzendes Pink. Ansonsten ist Eurer Phantasie kaum eine Grenze gesetzt. Aber Vorsicht bei der Kombination. Mittlerweile ist Pink und Rot ja schon kein No-Go mehr, ich finde es aber nach wie vor sehr gewöhnungsbedürftig. Prima im Winter sind Petrol, Braun, Grau und Silber. Mittlerweile nicht mehr ganz Up-to-date dürften die sommerlichen Pastellfarben sein.

Mein Favoriten sind jedenfalls ganz klar: Knalliges Rot und schimmerndes Silber.

Aber wie gesagt: Dieses Jahr darf es auch farbenfroh sein. Auf in die Drogerie und auch mal zu Pink, Grün oder Blau greifen.

Bildquelle: dreamstime


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Was denkst du?

  • springme am 22.11.2011 um 08:02 Uhr

    Ich liebe Nagellack. Ohne fühle ich mich nackt. Am liebsten taupe und dunkles lila.

    Antworten
  • ChinaMoon am 20.11.2011 um 10:39 Uhr

    Silber an Weihnachten mit rooot 🙂 Das ist schön festlich...ansonsten im Winter ist vielleicht häufiger auch gedeckt gute Wahl Braun und Taupe sind da meine absoluten Favoriten 🙂

    Antworten