Die richtige Pflege im Winter
Anett Pohlam 17.12.2013

Wenn es draußen immer kühler wird und die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, schützt Du Dich mit warmen Pullovern, kuscheligen Winterjacken und gefütterten Stiefeln vor der Kälte. Doch Deine besonders empfindliche Gesichtshaut ist den eisigen Temperaturen schutzlos ausgeliefert. Aber dank eines kleinen Helferleins kannst Du ihr dabei helfen, die kalten Tage unbeschadet zu überstehen. Das Zauberwort heißt hier: Cold Cream!

Deine Gesichtshaut muss im Winter viele Strapazen über sich ergehen lassen: Erst muss sie sich vehement gegen die Minustemperaturen wehren und gleich im Anschluss wird sie von der trockenen Heizungsluft von der Seite angegriffen. Dieser ständige Wechsel von kalt zu warm überfordert sie mit der Zeit. Normalerweise umgibt Deine Haut eine Talgschicht, die sie vor äußeren Einflüssen schützt. Wenn es nun draußen kalt wird, haben die Talgdrüsen Schwierigkeiten Fette zu produzieren und die Schutzschicht wird nach und nach zäh und rissig. Dadurch fehlen Deiner Haut Fette und sie bekommt kleine Risse. Deine Wangen fangen an zu spannen, unangenehm zu prickeln und sie werden rot. Höchste Zeit etwas zu unternehmen!

Um Deine Haut im Sommer vor der Sonne zu schützen, greifst Du sicher wie selbstverständlich zur Sonnencreme. Jetzt im Winter heißt Dein neues Helferlein Cold Cream! Diese Kältecremes haben eine sehr fettige Basis, die Deine empfindliche Haut von außen abdichten, damit sie nicht austrocknet und nur ein kleiner Teil der Kälte durchdringen kann. Dabei setzen die Cold Creams auf sehr reichhaltige Fette wie Rosen- und Baumwollsaatöle aber auch auf Bienenwachs. Dadurch wird Deine beanspruchte Haut besonders intensiv gepflegt.

Kälteschutz mit Grenzen

Doch auch eine Cold Cream ist kein Zauberkünstler! Ähnlich wie bei Sonnencremes können sie Deine Haut nicht ewig vor der Kälte und dem Austrocknen schützen. Nach einigen Stunden lässt auch hier der Schutz nach. Wenn Du dann wieder von der Eiseskälte in die Wärme kommst, musst Du die Fettschicht außerdem wieder entfernen, weil sie sonst Deine Poren verstopften und dadurch unschöne Pickel entstehen können. Wichtig ist beim Entfernen der Cold Cream, dass Du dabei kein heißes Wasser verwendest, weil Du dann die gerade regenerierte Lipidschicht leicht zerstören kannst!

Schutz für empfindliche Hauttypen

Da Cold Creams eine stark rückfettende Wirkung haben, um den Lipidhaushalt Deiner Haut aufzustocken, eigenen sie sich vor allem für trockene bis sehr trockene Haut. Besonders, wenn Du zusätzlich unter Ekzemen oder Rosazea leidest, ist eine fettende Kältecreme ein absolutes Muss für Deine Haut, weil sie die Talgproduktion bei Minustemperaturen einfach nicht alleine bewältigen kann. Hast Du dagegen fettige Haut, solltest Du Cold Creams nur bedingt anwenden, da sie auf Grund des zusätzlichen Fetts die Pickelbildung fördern können.

Auch wenn rote Apfelbäckchen im Winter bei Dir sicher hinreißend aussehen, sind sie doch ein Warnsignal Deiner Haut dafür, dass sie Hilfe braucht. Ähnlich wie im Sommer kannst Du ihr mit etwas schützender Creme auf die Sprünge helfen und sie bei ihrem Kampf gegen die eisige Kälte unterstützen. Somit darf im Winter die Cold Cream in Deinem Beauty Case auf keinen Fall fehlen!

Bildquelle: Thinkstock/YanLev


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