Hängebrüste
Susanne Falleram 28.03.2017

Frauen haben unterschiedliche Brustformen. Doch egal, ob große oder kleine Brüste: Wenn sie hängen, dann ärgert einen das so richtig. Schließlich wünscht man sich einen jungen, straffen Busen, der auch ohne BH nicht in den Kniekehlen hängt. Wir verraten dir, welche Tipps und Methoden du dafür anwenden kannst und warum Hängebrüste überhaupt entstehen.

Bereits im jungen Alter kann sich bei manchen Frauen ein Hängebusen bemerkbar machen, während die Brust bei anderen noch straff und prall ist. Warum ist die Natur manchmal so gemein und was können diejenigen tun, die unter verlorener Spannkraft und folglich einem schlaffen Busen leiden?

Hängebusen

Keine Frau wünscht sich Hängebrüste, sondern ein straffes, pralles Dekolleté.

Hängebrüste: 8 Ursachen für das schlaffe Dekolleté

Auf das Ausleiern der Brust können verschiedene Umstände einwirken, an denen man zum Teil selbst Schuld ist, zum Teil aber auch nicht. Hängebrüste entstehen klassischerweise durch folgende Faktoren:

  1. Hängende Brust

    Eine hängende Brust kann durch verschiedene Umstände entstehen.

    Das normale Altern der Haut: Mit dem Alter lässt das Bindegewebe am gesamten Körper nach und das Kollagen, das alles fest zusammenhält, baut sich ab. Dann hängen nicht nur der Po oder der Bauch, sondern leider auch die Brust.

  2. Ein extrem großer Busen:Ob durch Übergewicht oder die Veranlagung, ein großer Busen – in Kombination mit der Schwerkraft – neigt besonders dazu.
  3. Ein schneller Gewichtsverlust: Nimmst du viel in kurzer Zeit ab, ist das zwar an sich eine tolle Sache, sorgt aber auch für Hängebrüste. Während das Fett nämlich verschwindet (auch aus der Brust), bleibt die ausgedehnte Haut zurück.
  4. Eine Schwangerschaft: Nachdem das Baby auf der Welt ist und gestillt wird, erschlafft der Busen nach und nach, wenn sich das Zusatzvolumen durch die eingeschossene Muttermilch nach und nach verflüchtigt.
  5. Die Wechseljahre: In der Menopause bilden sich die Milchdrüsen in der Brust zurück, da diese nun nicht mehr benötigt werden. Die Folge: Die Brust erschlafft.
  6. Das regelmäßige Tragen eines BHs: Bei sehr großen Brüsten ist er unverzichtbar, um der Schwerkraft entgegenzuwirken und Rückenschmerzen zu reduzieren. Bei mittelgroßen und kleinen Brüsten kann ein BH dagegen einen Hängebusen provozieren, da er die Bänder im Körper, die den Busen aufrecht halten, entlastet. Dadurch bilden sie sich zurück. Das Hängebrüste-Risiko wächst!
  7. Das Fehlen eines Sport-BHs: Eine Ausnahme gibt es in Sachen BHs. Beim Sport sollte man unbedingt einen Sport-BH tragen, der extreme Bewegungen dämpft, sodass die Brust nicht darunter leidet und ausleiert.
  8. Rauchen: Die krebserregenden Karzinogene, die in Zigaretten enthalten sind, sorgen dafür, dass Elastin im Körper abgebaut wird. Wie der Name schon vermuten lässt, sorgt dieses für die Elastizität des Gewebes. Wird es nach und nach weniger, erschlafft die Haut. Hallo, Hängebrüste!
  9. Sonnenbäder: Ausgeprägtes Sonnen trocknet die Haut aus und macht sie schlaff.

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Grundlegend kann es auch sein, dass neben diesen Gründen auch die eigene Veranlagung mit hineinspielt. Hast du zum Beispiel schon immer Probleme mit einem schwachen Bindegewebe gehabt und weißt, dass es deiner Mutter oder Großmutter nicht anders ging, dann kann es leider sein, dass ein Hängebusen bei dir sehr schnell kommt.

Bruststraffung

Eine Bruststraffung ist nicht zwingend nötig, um Hängebrüste loszuwerden!

Tipps: So kannst du einem Hängebusen entgegenwirken

Einen Hängebusen komplett rückgängig machen, das geht leider nicht. Doch selbst, wenn du bereits erste Anzeichen einer hängenden Brust hast oder diese bei dir schon recht stark ausgeprägt ist, kannst du diverse Maßnahmen in Angriff nehmen, um das Hautbild zu verbessern und die Brust zumindest leicht zu straffen.

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Der erste Schritt: Die obigen Ursachen für Hängebrüste möglichst umgehen. So kannst du zum Beispiel öfter mal auf einen BH verzichten. Wenn du dagegen einen Sport-BH trägst, dann achte auf die richtige BH-Größe, um deinen Busen passend zu stützen. Rauchen solltest du möglichst einstellen oder auf ein Minimum reduzieren, zum Wohle deiner Brust (und natürlich auch deiner sonstigen Gesundheit!). Dasselbe gilt fürs Sonnenbaden (Eincremen nie vergessen!).

Zudem gibt es auch noch weitere Tipps und Tricks, die dir helfen können!

Brustpflege

Für eine straffe Brust solltest du Busen und Dekolleté regelmäßig pflegen.

# Die Haut massieren und eincremen

Um das Bindegewebe zu straffen und die Durchblutung zu fördern, bietet es sich an, den Busen öfter mal zu massieren und mit reichhaltigen Cremes zu pflegen. Dadurch bleibt die Haut elastisch und das Bindegewebe wird gefördert.

# Eine straffe Brust trainieren

Spezielle Sportübungen können dir helfen, deine Brust zu straffen. Trainierst du hier nämlich gezielt die Muskulatur, wird der Busen dadurch angehoben. Übungen für eine straffe Brust dank einer ausgeprägten Brustmuskulatur findest du bei uns.

# Lebensmittel mit Phyto-Nährstoffen essen und ausreichend trinken

Den Busen straffen kannst du auch durch die richtige Ernährung. Iss regelmäßig Lebensmittel, die sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Dazu zählen zum Beispiel Granatäpfel, Knoblauch, Karotten und Tomaten, aber auch Nüsse. Die Nahrungsmittel boosten dank der enthaltenen Nährstoffe das Bindegewebe. Zudem solltest du nie vergessen, genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Diese polstert die Haut nämlich von innen auf und lässt den Busen weniger schlaff wirken.

Dein Hängebusen ist so extrem, dass du sogar eine OP in Erwägung ziehst? Damit bist du nicht allein! Im Video zeigen wir dir die häufigsten Schönheitsoperationen. Hättest du gedacht, dass Nummer 4 so geläufig ist?

Im Notfall kannst du dir Hängebrüste also auch richten lassen. Dazu solltest du unbedingt ins Gespräch mit einem plastischen Chirurgen gehen und die Möglichkeiten abklären lassen. Nach der ärztlichen Beratung und der Aufklärung über die Risiken kannst du dann entscheiden, ob dir der Eingriff wirklich so wichtig ist.

Bildquellen: iStock/g-stockstudio, iStock/tatchai, iStock/VladimirFLoyd

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