Pflegend

Ringelblumensalbe: Hilfe bei Hautproblemen

Cindy Boehmeam 27.05.2016 um 12:18 Uhr

Die Ringelblume, auch Calendula genannt, wird seit jeher als Bestandteil von Heilmitteln eingesetzt. Kein Wunder also, dass auch die Ringelblumensalbe ein echter Allrounder und vielseitig einsetzbar ist bei Hautproblemen und -leiden. Grund genug, Dir die Salbe vorzustellen.

Ihre heilende Wirkung kann die Calendula keineswegs nur auf der Außenseite des Körpers entfalten. Schon seit dem Mittelalter kommt die Ringelblume in Teeform dem Körperinneren zugute. Dieser Ringelblumentee ist vor allem eine Hilfe bei Darmbeschwerden, Leberproblemen oder Frauenleiden.

Calendula in Tees und Salben

Weil die Calendula gut für die Gesundheit ist, ist sie in Salbenform bei der Pflege der Haut und der Behandlung von Verletzungen ein wahres Multitalent. Die Ringelblumensalbe verfügt über zahlreiche Eigenschaften, von denen unsere Haut profitieren kann. Sie wirkt antibakteriell, krampflösend, schwellungslindernd und entzündungshemmend. Damit ist sie ideal zur Bekämpfung vieler Hautprobleme, kann aber auch als normale Hautpflege zum Einsatz kommen.

Im Grunde genommen ist die Ringelblumensalbe neben dem Tigerbalsam das kleine Wundermittel, das in jedes gut sortierte Badezimmer gehört. Die Salbe wirkt beruhigend auf die Haut und beschleunigt deren Regeneration. Daher ist sie ein wirksames und zugleich schonendes Mittel beispielsweise bei Sonnenbrand.

ringelblumensalbe

Ringelblumensalbe – egal ob gekauft oder selbst gemacht – ist ein wahrer Allrounder für die Haut.

Ringelblumensalbe hilft ideal bei Wunden

Außerdem hilft das Auftragen von Ringelblumensalbe bei Quetschungen, Geschwüren, Blutergüssen, Ekzemen und Zerrungen. Wegen ihrer entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung kannst Du die Salbe nutzen, um Wunden zu behandeln. Die Calendula und ihre Inhaltsstoffe helfen bei Schürfwunden ebenso wie bei Brand- und Schnittwunden. Allerdings ist etwas Vorsicht geboten: Großflächige, offene Wunden sollten nicht mit der Ringelblumensalbe behandelt werden, damit keine Bestandteile in den Blutkreislauf gelangen können.

Aber auch, wenn man keine akuten Hautleiden hat, kann Ringelblumensalbe eine wahre Wohltat für die Haut sein. Die Salbe regt nämlich die Durchblutung an, wodurch die Haut geschmeidiger und widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen wird. Weitere Vorteile von Ringelblumensalbe: Sie wirkt sehr sehr schnell, ist unkompliziert anzuwenden und hat keine Nebenwirkungen. Wer den Überblick über die Inhaltsstoffe seiner Salben und Cremes ungern in fremde Hände legt, kann Ringelblumensalbe auch selber machen. Dafür benötigt man lediglich frische oder getrocknete Blüten von Ringelblumen und ein Fett. Dabei gehen die Vorlieben auseinander: Man kann dafür Schweineschmalz, Melkfett, Vaseline oder Öl-Mischungen mit Olivenöl nutzen.

Eine Anleitung gibt es zum Beispiel in folgendem Video:

Bildquelle: iStock/AlexRaths

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