Die einen lieben ihren wöchentlichen Gang ins Sonnenstudio, die andere schwören auf „echte“ Sonnenstrahlen. Doch was alle Sonnenanbeter vereint, ist das Verlangen nach schöner, ebenmäßig gebräunter Haut! Denn mit Sommer, Sonne und Urlaub verbindet man eben auch einen gebräunten Teint und den möchte man auch nach dem Urlaub so lange wie möglich behalten. Da lockt das Sonnenstudio mit seinen künstlichen Strahlen – doch was ist wirklich dran am viel besungenen Sonnenbank-Flavour?

Der Urlaub ist vorbei, doch das Gefühl von 100 Prozent Erholung soll so lange wie möglich anhalten. Wer kennt das nicht: Du kommst aus dem Urlaub und wirst mit Komplimenten nur so überhäuft? Und das liegt nicht zuletzt an der schönen Bräune, die Du im Urlaub getankt hast. Ein gebräunter Teint steht für Erholung und Spaß und noch dazu sehen Deine von der Sonne gezeichneten Beine in Deinen neuen Shorts gleich doppelt so gut aus. Doch leider heißt es meist nach ein paar Tagen: Bräune adé, scheiden tut weh! Denn die wenigen Sonnenstunden aus dem Urlaub reichen leider nicht aus, um Dir einen dauerhaft sommerlichen Teint zu verleihen. Im Gegensatz zum Sonnenstudio, das das ganze Jahr über mit erholsamen, bräunenden Sonnenstunden lockt. Bereits nach ein paar Minuten unter der künstlichen Bestrahlung erstrahlt Dein Antlitz frisch gebräunt und erholt. Dennoch solltest Du beim Gang ins Sonnenstudio einiges beachten. Denn Schönheit sollte niemals vor Gesundheit kommen.

Streifenfreie Bräune im Sonnenstudio

Wer liebt sie nicht, die Urlaubsbräune nach zwei Wochen Strand und Sonne satt? Doch wenn Du Deinen sonnengeküssten Teint in den nächsten Wochen behalten möchtest, bleibt Dir nur der Gang ins Sonnenstudio. Die Sonnenbank lockt mit dem Versprechen der ebenmäßigen Bräune. Bräunungsstreifen durch Bikiniträger oder ein unansehnlicher orangefarbener Teint, wie er durch Bräunungscremes oder -duschen entstehen kann, gibt es nach einem Besuch im Sonnenstudio nicht. Noch dazu kannst Du im Sonnenstudio perfekt entspannen. Für ein paar Minuten die Augen zu schließen, seine Gedanken kreisen und sich von der künstlichen Sonne verwöhnen zu lassen, kann im sonst so stressigen Alltag nicht schaden. Denn die künstliche Sonne im Sonnenstudio sorgt nicht nur für schöne, gebräunte Haut, sondern auch für gute Laune. Die UV-Strahlen liefern Dir zumindest einen Teil des nötigen Vitamin D, das Dir in den Wintermonaten immer so fehlt. Ein Besuch im Sonnenstudio kann eben echter Balsam für die Seele sein.

Das Sonnenstudio im Test: Pros und Contras
Das Sonnenstudio lockt mit nahtloser Bräune

Im Sonnenstudio lacht die Kunstsonne von oben

Sonnenklar, die echte Sonne scheint im Sonnenstudio natürlich nicht! Obwohl auf der Sonnenbank sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlen zum Einsatz kommen, unterschiedet sich die Zusammensetzung des Strahlenspektrums der künstlichen dennoch stark von dem der natürlichen Sonne. Du kennst den Unterschied zwischen UV-A- und UV-B-Strahlen nicht? Bevor Du ein Sonnenstudio besuchst, solltest Du Dich über die simplen Basics des Bräunungsvorganges informieren – schließlich möchtest Du Deiner Haut nicht zu viel zumuten und keinesfalls mögliche Hautkrankheiten in Kauf nehmen. UV-A-Strahlen dringen weniger tief in die Haut ein als UV-B-Strahlen. Die Bestrahlung mit UV-A erfolgt demzufolge nur oberflächlich, liefert dennoch sichtbare Ergebnisse. Ein Vorbräunen mit den harmloseren UV-A-Strahlen schützt jedoch nicht vor Sonnenbrand und kann zudem Dein Bindegewebe schwächen. Wenn Du lang anhaltende Bräune bevorzugst, bist Du mit UV-B gut beraten. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten, denn nicht jeder Hauttyp reagiert wie gewünscht darauf. Bei UV-B-Bestrahlung dringen die Strahlen tiefer in die Haut ein und können dadurch einen unangenehmen Sonnenbrand verursachen. Das Bräunungsergebnis zeigt sich erst nach ein paar Tagen. Für beide Bestrahlungen gilt, dass zu viele Sonnenminuten der Gesundheit schaden können. Daher solltest Du Dich vor Deinem ersten Besuch im Sonnenstudio unbedingt vom Personal beraten lassen. Je nach Hauttyp kannst Du im Sonnenstudio unterschiedliche Strahlungsarten und -stärken wählen. Wenn Du Dich schon vorher schlau machst, kannst Du letztlich einem schmerzhaften Sonnenbrand entgehen.

Checkliste Sonnenstudio – Worauf musst Du achten?

Wer sich im Sonnenstudio vom Alltag erholen und seine Bräune frisch halten möchte, der sollte die folgenden Tipps beherzigen: Lass Dich vor Deiner ersten Sitzung im Sonnenstudio unbedingt von einem Hautarzt und dem Personal des Solariums beraten! Als erstes wird dann Dein Hauttyp bestimmt: Hast Du Hauttyp I, solltest Du das Sonnenstudio lieber meiden. Auch wenn Du an Hautkrankheiten leiden solltest oder viele Muttermale oder Sommersprossen hast, spricht das für eine hohe UV-Sensibilität – hier ist besondere Vorsicht mit der Sonnenbank geboten. Suche Dir auf jeden Fall ein Sonnenstudio mit geschultem Personal und meide wenn möglich Münz-Solarien. Auch auf den Gerätetyp der Sonnenbänke solltest Du beim Besuch eines Solariums achten. Am besten sind Geräte des Typs II oder III, bei denen die Bestrahlungsstärke auf 0,3 Watt pro Quadratmeter begrenzt ist. Kann Dein Stamm-Solarium dann noch ein Güte-Zertifikat des Bundesamtes für Strahlung vorweisen, hast Du das richtige Sonnenstudio gefunden. Zu jedem Sonnenbad auf der Sonnenbank solltest Du außerdem ungeschminkt und ohne Parfum erscheinen, da die in der Kosmetik enthaltenen Duftstoffe die UV-Sensibilität drastisch erhöhen können. Solltest Du derzeit Medikamente einnehmen, musst Du unbedingt im Vorhinein mit Deinem Arzt abklären, welche Arzneimittel einen Besuch im Sonnenstudio ausschließen, denn mit UV-Überempfindlichkeit ist nicht zu spaßen. Sonst wird der Entspannungs- schnell zum Spannungstrip. Neben Deiner Haut solltest Du auch an Deine Augen denken. Während Deines Sonnenbades reicht es nämlich nicht, die Augen nur zu schließen, da UV-Strahlen Bindehautentzündungen oder Linsentrübungen hervorrufen können. Vergiss daher nie, eine Schutzbrille aufzusetzen, auch wenn die vielleicht ein bisschen komisch aussieht. Unter der Sonnenbank kann Dich ja sowieso keiner mit der Gummibrille sehen. Wenn Du auf die genannten Punkte achtest, steht Deinem Wellness- und Bräunungstrip ins Sonnenstudio nichts mehr im Weg!

Alternativen zum Sonnenstudio

Im Sonnenstudio winken nicht nur Entspannung und ein gebräunter Teint, das Solarium birgt auch einige Gesundheitsrisiken. Daher kann es nicht schaden, sich Alternativen zur Sonnenbank zu überlegen. Wie wäre es mit einer qualitativ hochwertigen Bräunungscreme oder einem gesundheitlich unbedenklichen Bräunungsspray? Auch auf diese Weise ist Dir streifenfreie Bräune gewiss! Auch Bräunungsduschen erzielen ein schönes Ergebnis. In der Bräunungsdusche wird Farbe auf die Haut aufgetragen, die einzieht und Deinen Teint ebenfalls für ein paar Tage strahlen und nach Urlaub aussehen lässt. Hier solltest Du jedoch unbedingt auf Hochwertigkeit achten, sonst wird das Bräunungswunder schnell zum Bräunungshorror! Wer möchte schon mit orangefarbener Haut durch die Stadt spazieren?

Für eine ebenmäßigen, lang anhaltende Bräune ist das Sonnenstudio weiterhin die erste Wahl. Die Sonnenbank liefert nicht nur die Bräunungsergebnisse, die der natürlich hervorgerufenen Bräune am meisten ähneln, außerdem lässt sich im Solarium herrlich vom Alltag abschalten. Solange Deine Haut nicht überempfindlich auf die künstliche Strahlung reagiert, ist nichts gegen einen entspannenden Besuch im Sonnenstudio einzuwenden – natürlich nie zu lange!

Bildquelle: Thinkstock/Violanda28

Kommentare

2 Kommentare

  • Ich darf leider gar nicht ins Sonnenstudio, da meine Haut zu empfindlich ist. Das ist echt schade, weil ich mir einen Tag im Sonnenstudio schon ganz entspannt vorstelle.

    30.06.2014 um 11:38 Uhr
  • Ich liebe das Sonnenstudio und ich gehe nur selten dahin. Aber wenn man es nicht zu wild treibt, ist am Sonnenstudio nichts auszusetzen und das hat mir auch mein Arzt bescheinigt.

    07.07.2014 um 11:45 Uhr