Porexie

Hilfe, große Poren! Das kann man tun

Susanne Falleram 15.06.2016 um 12:10 Uhr

Wusstest Du, dass große Poren bei vielen Frauen eine regelrechte Beauty-Panik auslösen? Tatsächlich sind sie für manche Damen wesentlich schlimmer als ein kleines Bäuchlein oder kräftige Oberschenkel. Das Ganze hat sogar einen eigenen Namen verliehen bekommen: Porexie. Was man gegen diese Angst vor großen Poren und das semi-optimale Hautbild kann, erklären wir Dir hier!

Manchmal können einen schon die kleinsten Mäkel zur Weißglut treiben. Bestes Beispiel: große Poren. Für die einen ein lächerliches Problemchen, für die anderen ein Drama. Der Teint ist durch diese nämlich nicht ebenmäßig glatt, wie man es sich idealerweise wünscht. Stattdessen ist er durch gut sichtbare, kleine Vertiefungen geprägt. Spieglein, Spieglein an der Wand… nein, wir wollen gar nicht erst hineinschauen und uns der bekannten Frage stellen. Doch einfach mit großen Poren abfinden müssen wir uns auch nicht! Gehen wir einmal den Ursachen genauer auf den Grund, finden wir schnell geeignete Lösungsansätze, um dem optischen Makel den Kampf anzusagen.

Große Poren

Wir gehen auf Spurensuche: Wie entstehen große Poren eigentlich?

Große Poren kommen nicht von ungefähr

Zunächst einmal: Große Poren sind bei vielen einfach genetisch vorbestimmt. Man ist also meistens nicht selbst schuld, wenn das Hautbild nicht makellos ist. Die großen Öffnungen in der Haut entstehen durch eine übermäßige Talgproduktion. Das sogenannte Sebum wird von der Haut abgesondert, um wie eine Schutzschicht gegen Bakterien zu wirken und den Teint sowie die Haare geschmeidig zu halten. Das ist ja alles nett gemeint, ärgert uns aber, wenn sich die Poren durch eine starke Talgabsonderung sichtbar weiten.

Hautpflege

Die richtige Hautpflege ist bei großen Poren essenziell

Schuld daran können zum Beispiel hormonelle Schwankungen sein, aber auch eine ungesunde Ernährung oder Rauchen. Sogar eine übermäßige Pflege der Haut durch ständige Peelings kann die Talgproduktion unbemerkt ankurbeln und für fettige Haut und folglich vergrößerte Poren sorgen. Verstopfen die Poren dann auch noch, sind Pickel und Mitesser nicht weit. Das Fatale: Sind die Poren einmal so richtig ausgeleiert, können sie sich nicht mehr einfach so zusammenziehen. Man kann in einem solchen Fall also nur noch Schadensbegrenzung betreiben.

Bye-bye, Hautproblem: Das hilft gegen große Poren

Porexie? Muss man nicht haben! Um ein ebenmäßig schönes Hautbild zu fördern, gibt es die verschiedensten Wege und Methoden. Diese kann man übrigens auch schon vorsorglich anwenden, um große Poren gar nicht erst entstehen zu lassen. Ganz allgemein ist eine gründliche, aber nicht übertriebene Reinigung der Haut notwendig.

    • Zunächst einmal kann man regelmäßig ein adstringierendes, also ein Poren zusammenziehendes Gesichtswasser anwenden. Dieses hilft bei der Verfeinerung des Hautbildes. BB-Cremes und Primer füllen kleine Unebenheiten am besten auf.

    Wer unter großen Poren leidet, der muss also einfach auf eine passende, sanfte Hautpflege setzen. So lässt sich fettiger Glanz gut unter Kontrolle kriegen und die mit ihm einhergehenden, geweiteten Poren werden langsam, aber stetig minimiert. In besonders schlimmen Fällen kann übrigens auch der Gang zu einer Kosmetikerin für eine professionelle Hautreinigung hilfreich sein.

    Bildquellen: iStock/repinanatoly, iStock/g-stockstudio

Kommentare


Hautprobleme: Mehr Artikel