Cellulite adé

Kaffee-Peeling: Die natürliche Beauty-Waffe

Susanne Falleram 02.08.2016 um 13:37 Uhr

Wer braucht schon teure Peelings, die womöglich noch voller Silikon und Mikroplastik-Kügelchen sind und damit die Umwelt belasten? Man kann es auch viel einfacher haben und einen Abstecher in die Küche machen. Denn ein natürliches Kaffee-Peeling ist jetzt unser absoluter Beauty-Liebling im Kampf gegen Cellulite, aber auch gegen unreine Haut und andere Hautprobleme. Wie man sich ein Kaffee-Peeling selber mischt, zeigen wir Dir hier.

Kaffee

Kaffee macht nicht nur wach, sondern auch noch schön!

Kein Morgen ohne Kaffee! Wasser in die Maschine, Pulver in den Filter und schon ist unser geliebter Wachmacher fertig. Alternativ machen sich auch viele einen Handfilter-Kaffee. So oder so bleibt am Ende ein Kaffeesatz übrig, der in der Regel gleich in den Müll wandert. Doch halt! Hier wirfst Du eine wahre Beauty-Waffe weg. Denn Kaffeepulver, auch bereits Benutztes, eignet sich perfekt für ein natürliches und äußerst wirkungsvolles Kaffee-Peeling. Noch günstiger und umweltschonender geht wohl nicht! Und nicht nur das: Es ist dank des Koffeins auch noch äußerst effektiv und kann bei einigen Beauty-Problemen helfen.

Kaffee-Peeling hilft gegen Cellulite, Hautunreinheiten und Co.

Fakt ist, dass Kaffeepulver als Peeling gleich mehrere Zwecke erfüllt:

  • Kaffee-Peeling

    Ein Kaffee-Peeling hat gleich mehrere, positive Effekte

    In kreisenden Bewegungen aufgetragen, regen die Kaffeesatz-Partikel und das enthaltende Koffein die Durchblutung, die Zellerneuerung und den Fettabbau im Körper an. Dadurch strafft und festigt sich das Bindegewebe, wodurch gerade an den Oberschenkeln Cellulite bekämpft werden soll.

  • Es entfernt abgestorbene Hautschuppen und sorgt so für ein frisches, zartes Hautbild.
  • Sogar Giftstoffe und Wassereinlagerungen sollen aus den Hautzellen praktisch herausmassiert werden.

Natürlich muss man auch sagen, dass ein Kaffee-Peeling Cellulite nicht endgültig den Garaus machen kann, da das eigentliche Problem meist genetisch bedingt ist und auch viel tiefer unter der Haut liegt. Darum sind eine gesunde Ernährung und Sport unerlässlich, wenn man effektiv gegen die verhasste Orangenhaut vorgehen will. Trotzdem kann ein Peeling mit Kaffeesatz durchaus hilfreich sein und das Vorhaben unterstützen. Zudem ist es auch noch unschlagbar günstig und eine einfache, schnelle Methode, um die Haut weich und rosig zu machen. Apropos: Den Schönmacher-Effekt kannst Du natürlich nicht nur für die Beine nutzen! Auch ein Gesichtspeeling oder ein umfassendes Körperpeeling mit Kaffeepulver bieten sich an.

So kannst Du ein Kaffee-Peeling selbst machen

Kaffee-Peeling

Ein Kaffee-Peeling lässt sich mit wenigen Zutaten selber machen

Natürlich kannst Du noch feuchten Kaffeesatz auch einfach so als Body-Scrub verwenden. Schließlich haben die fein gemahlenen Kaffeebohnen auch so eine Massage-Wirkung. Doch so ganz pur verwendet geht Dir die Möglichkeit verloren, das Ganze noch viel pflegender zu gestalten und zu einer Art Wellness-Behandlung zu machen. Rühre also am besten noch ein paar weitere, pflegende Zutaten in den Kaffeesatz. Schnappe Dir dafür eine Schüssel, in der Du alles zusammenmischen kannst.

Neben dem Peeling-Pulver kannst Du zum Beispiel noch einen bis zwei Esslöffel Jojobaöl, Kokosöl, Sheabutter oder Honig verwenden. Oder Du mischst Dein Kaffee-Peeling mit Olivenöl und Milch, wie es diese Youtuberin macht:

Schon eine oder zwei Anwendungen pro Woche mit Deinem selbst gemachten, natürlichen Peeling können helfen, um Deine Haut butterweich und gepflegt zu machen. Am besten nimmst Du es mit in die Dusche und massierst Deine Haut vor dem Einseifen damit ein. Dann kannst Du es gleich wieder mit lauwarmem Wasser abwaschen, ohne eine Sauerei zu hinterlassen. Weil Deine Poren jetzt geöffnet sind, nimmt die Haut die anschließende Pflege mit einem reichhaltigen Duschgel oder einer Bodylotion besonders gut auf. Wenn Du über Deine getrocknete Haut streichst, wirst Du den Schönheitseffekt des Kaffee-Peelings sofort spüren!

Bildquellen: iStock/Julia_Sudnitskaya, iStock/deniskomarov

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