Young girl front of mirror in bathroom putting cream on her face
Diana Heuschkelam 11.04.2016

Fettige Haut ist häufig eine Sache der Veranlagung. Betroffene haben oft vergrößerte Poren, die besonders viel Talg produzieren und einen öligen Film auf der Haut hinterlassen. Die Folge sind neben einem unschönen Glanz auch häufig Pickel und Mitesser. Doch auch wenn die Hauptschuld für fettige Haut bei unseren Genen liegt, verschlimmern wir die Situation häufig unbewusst. Wir sagen Dir, welche Verhaltensweisen man bei fettiger Haut dringend vermeiden sollte.

Young girl front of mirror in bathroom putting cream on her face

Die richtige Pflege ist das A und O bei fettiger Haut

1. Du lässt Deine Gesichtspflege nicht einziehen

Klar, Du hast es morgens eilig und willst nach dem Eincremen sofort mit dem Schminken beginnen. Hast Du fettige Haut, wirst Du Deine Eile jedoch bald bereuen! Denn gibst Du Deiner Gesichtspflege nicht genug Zeit um einzuziehen, wird sie sich mit Foundation, Puder und Co. vermengen und eine ölige Schicht auf Deiner Haut bilden. Trage Deine Gesichtscreme also sparsam auf und gib ihr fünf Minuten Zeit, um einzuziehen.

2. Deine Pflegeprodukte sind zu reichhaltig

Wenn Du unter schnell fettender Haut leidest, solltest Du beim Kauf Deiner Beautyprodukte darauf achten, dass sie nicht zu reichhaltig sind. Klar klingen viele Inhaltsstoffe im ersten Moment wie eine Wohltat für Deine Haut, allerdings bringt es nichts, fettige Haut zu überpflegen. Achte also darauf, dass Deine Kosmetika auf Deinen Hauttyp abgestimmt sind. Make-up und Cremes für fettige Hauttypen gibt es glücklicherweise zuhauf, sodass die Suche nach den richtigen Produkten kein Problem darstellen sollte. Selbiges gilt für Deinen Sonnenschutz. Wenn Du im heißen Sommer auch noch eine reichhaltige Sonnencreme aufträgst, wird Dein Gesicht bald ölig glänzen und Dein Make-up keinen Halt finden und verlaufen. Benutze also nur Sonnencremes, die speziell für fettige Haut entwickelt wurden (gibt es zum Beispiel von La Roche-Posay oder von Eucerin). Solche Cremes ziehen besonders schnell ein und hinterlassen dann ein mattes Finish, ohne nachzufetten.

3. Du verzichtest wegen Deiner fettigen Haut auf Moisturizer

Dein Gesicht glänzt nach dem Eincremen grundsätzlich wie eine Speckschwarte, also hast Du Dich dazu entscheiden, die Gesichtscreme einfach komplett wegzulassen? Diese Entscheidung solltest Du überdenken, denn auch fettige Haut benötigt Pflege und Feuchtigkeit. Steht die Haut vorm Austrocknen, reagiert sie mit verstärkter Talgproduktion und schon hast Du einen fettigen Film im Gesicht. Verzichte also lieber nicht auf Deine Feuchtigkeitspflege. Aber auch hier gilt: Der Moisturizer muss auf Deinen Hauttyp abgestimmt sein.

4. Du peelst Deine fettige Haut zu oft

Peelings sind bei fettigen Hauttypen besonders toll, denn sie entfernen abgestorbene Hautschüppchen, die die Poren verstopfen und den Talg daran hindern normal abzufließen. Das heißt allerdings nicht, dass Du das Gesichtspeeling zum täglichen Ritual machen solltest. Denn das wird Deine Haut schnell austrocknen und Deine Haut wird versuchen, dies mit einer erhöhten Talg-Produktion auszugleichen. Also: Zwei bis drei sanfte Gesichtspeelings pro Woche sind auch bei fettiger Haut mehr als genug!

5. Du wechselst Deinen Kopfkissenbezug zu selten

Nachts wälzen sich Gesicht und Haare abwechselnd in Deinem Kopfkissen. Feuchtigkeit spendende Haarpflegeprodukte wie Haaröl oder Leave-In-Conditioner bleiben so in Deinem Kissenbezug hängen, in den Du Dich kurz danach gemütlich mit dem Gesicht hineinkuschelst. Um diesen ungewollten Austausch an Pflegeprodukten, die Deine Gesichtshaut noch öliger machen, möglichst gering zu halten, solltest Du daran denken, den Bezug häufig zu wechseln.

6. Du benutzt komedogenes Make-up

Achtest Du beim Kauf Deiner Kosmetika auf ihre Inhaltsstoffe? Wenn nicht solltest Du Dir den Blick auf die Liste der sogenannten INCI (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) ab jetzt zur Angewohnheit machen, denn nur so kannst Du überprüfen, ob Dein Make-up nicht-komedogen ist. Komedogenes Make-up ist nämlich solches, das Inhaltstoffe wie Ceresin (Erdöl), Wheat Germ Oil (Weizenkeimöl) oder Dimeticone (Silikon) enthält, die Deine Poren verstopfen und einen gesunden Talgfluss hemmen und sogar Pickel verursachen können.

Sicher, auch durch diese Tipps wirst Du Deinen fettigen Hauttyp nicht vollkommen los. Aber wenn Du diese sechs Pflegefehler vermeidest, solltest Du Dich bald über ein gesünder und matter aussehendes Hautbild freuen können.

Bildquelle: iStock/LuckyBusiness


News zu Lifestyle, Liebe, Mode & mehr!

In 2 einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

1. Klicke auf „Start“ und schick in WhatsApp die Nachricht ab

2. Speichere unbedingt unsere Nummer als „Erdbeerlounge“!

Was denkst du?