Rote Punkte an den Beinen
Anna Groß am 11.05.2017

Du hast rote Punkte an den Beinen? Welche Ursachen die roten Flecken oder Poren haben und was du gegen die geröteten Pünktchen tun kannst, erfährst du hier.

Rote Punkte auf den Beinen

Rote Punkte an den Beinen müssen dir weder Sommer noch Winter vermiesen.

Was kann ich gegen die roten Punkte an meinen Beinen tun? Wenn sich deine Gedanken bei den ersten Sonnenstrahlen nur um diese Frage drehen, während der Rest der Welt es kaum erwarten kann, sich am Strand in der Sonne zu aalen, läuft etwas mächtig schief. Bevor Hotpants, Minirock & Co. aus Scham und Unbehagen einen weiteren Sommer in deinem Schrank versauern oder du deine Beine womöglich noch zu Spitzentemperaturen in lange Jeans und Strumpfhosen hüllst, solltest du den Ursachen für die roten Pünktchen an deinen Beinen auf den Grund gehen. Makellos glatte Beine müssen auch für dich kein Traum bleiben!

Ursachen & Behandlung für rote Punkte an den Beinen

Wenn die Haut an deinen Beinen von kleinen roten Punkten oder Pickeln übersät ist, kann das mehrere Ursachen haben. Wir kennen nicht nur mögliche Auslöser der geröteten Poren, sondern wissen auch, wie du sie schnell und einfach loswerden kannst.

#1 Haarentfernung

Durch die Haarentfernung per Rasur, Epilation & Co. ist die Haut an deinen Beinen meist sehr empfindlich. Häufig kommt es dabei zu kleineren Verletzungen bzw. minimalen Entzündungen, die als rote Punkte an den Beinen sichtbar werden. Im schlimmsten Fall gelangen Bakterien in die offenen Stellen – die Folge sind unschöne Rasierpickel. Dabei lässt sich mit ein paar Tipps Rasurbrand ganz einfach vermeiden: Ein vorbereitendes Peeling, Rasierschaum und frische Klingen schaffen glatte Beine ohne rote Punkte.

Tipp: Um sicherzugehen, dass tatsächlich Rasubrand der Auslöser für die roten Flecken ist, verzichte ein paar Tage oder besser noch Wochen auf die Haarentfernung an deinen Beinen. Zeichnen sich die geröteten Poren auch ohne Rasur immer noch ab, solltest du die folgenden Ursachen als Auslöser für die Hautirritationen in Betracht ziehen.

#2 Trockene Haut

Hast du trockene Haut, werden deine Talgdrüsen dazu angeregt, vermehrt Fett zu produzieren, um deine Haut vor Umwelteinflüssen zu schützen. Allerdings lassen die überschüssigen Öle die Poren schneller verstopfen – der perfekte Nährboden für Pickel und rote Punkte auf den Beinen. Um den geröteten Poren den Garaus zu machen, solltest du dich am besten täglich mit reichhaltigen Körperlotionen oder Pflegeölen eincremen. Achte darauf, dass du nur Produkte verwendest, die den feuchtigkeitsbindenden Wirkstoff Urea sowie möglichst wenig Duftstoffe beinhalten und zugleich ph-neutral sind.

#3 Reibeisenhaut

Wenn du bis dato geglaubt hast, Reibeisenhaut würde einzig und allein an den Oberarmen entstehen können, liegst du leider falsch. Sie kann ebenso Ursache für rote Punkte an den Beinen sein. Auch Keratosis Pilaris genannt, handelt es sich bei der Reibeisenhaut um eine Verhornungsstörung der Haarfollikel, durch die sich die Haut an den betroffenen Stellen rau anfühlt – ähnlich wie ein Reibeisen. Die rot-weißen Pünktchen kannst du genau wie Reibeisenhaut an den Armen loswerden: Peelings, Feuchtigkeitscremes mit Urea sowie Meersalz und Sonne sind die Lösung.

#4 Nylonstrumpfhosen

Rote Punkte an den Beinen durch Nylonstrumpfhosen

Nylonstrumpfhosen begünstigen Pickel an den Beinen.

Wenn du überhaupt mal etwas Bein zeigst, greifst du direkt zur Nylonstrumpfhose? Auch wenn du dich in der zweiten Haut weitaus wohler fühlst, weil die roten Punkte an deinen Beinen so weniger zu sehen sind, solltest du davon künftig die Finger lassen. Durch ihr Material und dadurch, dass sie so dicht anliegen, staut sich unter Nylonstrumpfhosen die Wärme. Durch den Wärmestau wird die Haut nicht ausreichend belüftet, weitere Pickel an den Beinen sind vorprogrammiert. Greif stattdessen also lieber zu einer luftigen Hose!

Wenn du all unsere Tipps befolgt hast und sich keine der Ursachen als Auslöser für die roten Punkte an deinen Beinen herausstellt, frag am besten deinen Arzt um Rat. Möglicherweise hat auch deine Ernährung etwas mit den Rötungen zu tun.

Bildquellen: iStock/VladimirFLoyd, iStock/alexeyrumyantsev

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