Körperschmuck

Piercing: Das sind die 5 Top-Trends 2016

Susanne Falleram 26.04.2016 um 12:06 Uhr

Piercings, wohin das Auge reicht! Die glänzenden Ringe und Stecker am Körper kommen dank Promis, Designern und Models jetzt wieder ganz groß raus. Dabei zeichnen sich einige Trends ab, die wir Dir nicht vorenthalten wollen. An welchen Stellen der Körperschmuck jetzt besonders cool aussieht, erfährst Du hier.

Im Video: Die Geschichte des Piercings

Piercing

FKA Twigs mit Septum, einem der Piercing-Trends 2016

Piercings sind so eine Sache für sich. In den Neunzigern und frühen 2000ern konnte praktisch kein Popsternchen und kein Teenie, der sie anbetete, ohne eines sein. Damals waren Bauchnabelpiercings oder welche an der Augenbraue oder der Lippe das Nonplusultra, der höchste Grad der Coolness. Mit der Zeit verlor der Körperschmuck allerdings etwas von seinem Glanz und verschwand nach und nach als Body-Accessoire. Im Gegensatz zu Tattoo-Sünden wie Arschgeweihen oder chinesischen Schriftzeichen mit oft diskutabler Bedeutung ging das natürlich etwas einfacher. Doch wer sich in letzter Zeit einmal umgesehen hat, ob im Bekanntenkreis, auf Instagram oder bei Bildern von Red-Carpet-Events, der wird feststellen: Es blitzt und blinkt wieder. Das Piercing hat zu seinem alten Glanz zurückgefunden, kommt aber jetzt an anderen Körperstellen in moderner Aufmachung daher.

 

Das sind die 5 Trend-Piercings 2016

  • Smiley: Das Smiley-Piercing kennt man auch unter dem Namen Lippenbändchenpiercing. Hierbei wird ein Ring durch das Frenulum, so der Fachbegriff für das Lippenbändchen, das die Oberlippe mittig mit dem Zahnfleisch verbindet, gestochen. Das dünne Stück Haut, das aus Schleimhautgewebe besteht, ist relativ stabil und heilt gut ab. Im Moment sieht man das Piercing überall, unter dem Hashtag #smileypiercing gibt es auf Instagram schon rund 50.000 Einträge. Vor dem gehypten Piercing warnen Zahnärzte jedoch: Das Metall des Piercings könnte auf Dauer die Zähne beschädigen.
  • Septum: Zoe Kravitz, FKA Twigs und viele andere Stars haben das Septum zu ihrem Markenzeichen erklärt. Kaum ein anderes Piercing wurde in den vergangenen Monaten so gehypt wir der mittig sitzende Nasenring. Das Schöne: Man hat viel Gestaltungsraum: Ein Ring mit Kugeln, ein durchgängiger, einer mit mehreren Gliedern und kleinen Verzierungen… die Nase wird jetzt zum Eyecatcher!
  • Medusa: Ebenfalls im Trend ist das Medusa-Piercing, das am Philtrum sitzt, also der kleinen Vertiefung zwischen Oberlippe und Nase. Meist kommt es in Form einer einfachen, kleinen Kugel daher. Auch hier zeichnet sich der Trend auf Plattformen wie Instagram ab. Über 106.000 Einträge gibt es unter dem Hashtag #medusapiercing.

  • Nippelpiercing: Na holla! Auch das Nippelpiercing kehrt als Trend 2016 zurück. Popstar Rihanna präsentierte ihres erst kürzlich eindrucksvoll in einem transparenten Outfit, das tiefe Einblicke auf das gute Stück gewährte. Auch Model Kendall Jenner wurde schon mit einem solchen gesichtet, mehr oder weniger subtil unter einem hautengen Kleid.

She is so perfect! 😍😩 #rhianna #perfect #nipplepiercing #freethenipple

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  • Mehrfache Ohrpiercings: Besonders angesagt sind außerdem Ohrpiercings und davon nicht gerade wenige. Je mehr, desto besser: Vom Helix am Knorpelgewebe der Ohrkante über das Conch-Piercing, das durch die innere und äußere Ohrmuschel gestochen wird, bis hin zum Tragus am Knorpelfortsatz vor dem Gehöreingang – ein einfacher Ohrring ist längst nicht mehr genug. Fans sind unter anderem die Schauspielerinnen Emma Stone und Ruby Rose sowie Model Rosie Huntington-Whiteley.

Das solltest Du bei einem Piercing beachten

Hast Du Dich für ein Piercing entschieden, das Dir am besten gefällt, solltest Du nichts überstürzen. Vor allem solltest Du auf keinen Fall selbst Hand anlegen und ein Piercing stechen, denn das kann nicht nur unschön aussehen, sondern auch ernsthafte Gesundheitsrisikos mit sich bringen. Suche Dir einen erfahrenen, empfohlenen Piercer, der Dich vorher in Ruhe ausführlich berät und über die Risiken aufklärt. Sein Studio sollte einen hygienischen, sauberen Eindruck auf Dich machen. Bist Du Dir unsicher, dann suche lieber weiter, keiner hetzt Dich und wenn Du Dich schon für ein dauerhaftes Piercing entscheidest, dann solltest Du hier keine Kosten und Mühen scheuen, um mit dem Ergebnis zufrieden zu sein.

Fake-Piercings: Kein Bund für die Ewigkeit

Piercing

Zoe Kravitz mit mehrfachen Ohrpiercings

Wenn Du Dich einfach noch nicht so richtig an ein echtes Piercing herantraust, dann gibt es mittlerweile eine so große Auswahl an Fake-Ringen zum Anklemmen oder -klippen, dass Du auch mit diesen erst mal herum experimentieren kannst. So kannst Du auch erst mal prüfen, ob Dir Dein gewünschtes Piercing steht und sich der Gang zum Piercer wirklich lohnt. Eine große Auswahl an Fake-Piercings findest Du zum Beispiel auf Amazon.

Ob man ein Piercing haben will oder nicht, sollte man natürlich nicht von aktuellen Trends abhängig machen, da diese ja auch irgendwann out sind. Inspirieren lassen kann man sich aber trotzdem, Hauptsache, man findet eines, das ganz den eigenen Geschmack trifft.

Bildquellen: Getty Images/Frazer Harrison, Getty Images/Mark Sagliocco

Topics:

FKA twigs, Rihanna

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