Körperschmuck

Tattoo-Trends 2016: Die Dos and Don’ts

Christina Cascinoam 29.03.2016 um 17:19 Uhr

Tattoos liegen noch immer voll im Trend. Nicht nur Prominente wie Justin Bieber, David Beckham oder Miley Cyrus verzieren ihren Körper damit. Tattoos haben inzwischen den Weg aus der Subkultur gefunden und gehören auch beim Ottonormalverbraucher längst zum alltäglichen Körperschmuck. Doch nicht jede Modeerscheinung ist auch für jeden geeignet. Trends sind vergänglich, Tattoos dagegen sind eine Entscheidung fürs Leben. Wir zeigen Dir die Dos and Don´ts.

Video: Tattoo-Typ-Test

Die richtige Wahl der Körperstelle

Gehen wir davon aus, dass der Tätowierer des Vertrauens bereits gefunden wurde. Bevor man sich für ein Motiv entscheidet, sollte man sich genau überlegen, wo man sich das Tattoo stechen lassen möchte. Hals, Unterarme und Hände sind gerade angesagt. Jedoch sind diese Stellen sichtbar und nicht in jedem Job kommen die bunten Bilder auf der Haut beim Chef gleich gut an. Daher ist es ratsam, sich vor allem beim ersten Tattoo für eine andere Körperstelle zu entscheiden, die man notfalls mittels Kleidung überdecken kann.

Tattoos sind absolut angesagt

Diese Tattoo-Styles liegen voll im Trend

Wer im Sommer stolz seine neue Körperverzierung präsentieren möchte, der liegt 2016 mit optischen Illusionen ganz weit vorne. Ein guter Tätowierer kann wahre Meisterwerke in 3-D-Kunst in die Haut zaubern. Die Skyline der Traumstadt war schon 2015 on Top und ist es auch in diesem Jahr. Kubismus erlebt in der Tattoo-Szene ein Revival und erstrahlt in neuem Glanz. Abstrakte Darstellungen von Tieren sind hier besonders beliebt. Wer es etwas dezenter mag, der ist mit einem Single-Line-Tattoo gut beraten. Aus ein bis zwei Linien entstehen filigrane Bilder auf der Haut. Schöne Schriftzüge, derewige Klassiker. Dabei gilt im Jahr 2016: Weniger ist mehr! Statt ganzer Gedichte sind Zeichen oder einzelne Buchstaben momentan angesagt. Bei Partner-Tattoos lässt man heute den Namen besser weg. Stattdessen sind kreative Bilder gefragt, die auch nach einer Trennung nicht bereut werden müssen.

Was man besser nicht auf der Haut trägt

Wir erinnern uns nur ungern an Arschgeweihe, Tribals und andere modische Verfehlungen in Sachen Tattoos. Eine Tattoo-Entfernung ist schmerzhaft und teuer. So gibt es auch im Jahr 2016 Motive, von denen man besser die Finger lässt. Infinity heißt das Zeichen für Unendlichkeit. Zeitlos ist hier allerdings nicht der richtige Ausdruck, denn hierbei handelt es sich eher um vergängliches Massenphänomen. Von Federn, aus deren Spitze ein Schwarm Vögel entfliegt, ist ebenso abzuraten. Wer sich noch immer den Namen seines Kindes tätowieren lässt, muss mit der Frage rechnen, ob die Vergesslichkeit inzwischen krankhaft vorangeschritten ist. Asiatische Schriftzeichen trägt man in der westlichen Welt, nicht aber in Asien. Schon alleine aufgrund der sprachlichen Barriere ist hier Vorsicht geboten, denn niemand möchte sich mit einem Schriftzug, dessen Bedeutung man nicht wirklich kennt, beim nächsten Besuch im China-Restaurant blamieren.

Grundsätzlich gilt jedoch: Was gefällt, lässt man sich tätowieren. Denn letztlich ist es der eigene Körper, auf den man sich das bunte Bildchen oder den Schriftzug stechen lässt.

Bildquelle: iStock/join-annie

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