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Diana Heuschkelam 17.11.2017

Du bist ein Freund von Körperschmuck, der etwas spannender als ein ganz normales Tragus- oder Bauchnabelpiercing ist? Bei dir darf es auch schon mal ein Tunnel oder etwas noch Extremeres sein? Dann solltest du jetzt bei der Wahl deines Schmucks besonders vorsichtig sein, denn deutsche Ärzte warnen vor gefährlichen Komplikationen.

Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie warnt vor Körpermodifikationen wie Flesh Tunnels, Elfenohren oder Zungenpiercings, wie unter anderem „Focus.de“ berichtet. Bei starken Verletzungen und Veränderungen des Knorpelgewebes, wie sie bei derartigen Body Modifications vorkommen, könne es sehr schnell zu Infektionen kommen.

Warnung vor Deformierungen und absterbendem Gewebe

Kann die Infektion nicht rechtzeitig gestoppt werden, könne das wiederum im schlimmsten Fall dazu führen, dass Teile des Ohrs oder andere Knorpelteile des Gesichts absterben und entfernt werden müssen. Bei Zungenpiercings kann es zudem zu so starken Schwellungen kommen, dass eine Atemnot entsteht. Auch wichtige Arterien könnten dabei getroffen werden.

Entscheidest du dich für ein körpermodifizierendes Piercing, solltest du also dringend auf 100-prozentige Sauberkeit in deinem Piercing-Studio achten, damit eine Infektion verhindert werden kann. Bei einem Tunnel oder Elfenohren solltest du dir vorher klarmachen, dass die Veränderung deines Ohr- und Knorpelgewebes nur schwer oder gar nicht rückgängig gemacht werden können, wenn du dich eines Tages daran sattgesehen hast.

Bildquelle:

iStock.com/alessandro-tomiello


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