Aktivkohle-Zahnpasta
Anna Groß am 20.07.2017

Was ist Aktivkohle-Zahnpasta und was tut sie für deine Zähne? Die 6 wichtigsten Fakten über die schwarze Zahnpasta haben wir hier für dich zusammengetragen.

Top 6 Fakten zu Aktivkohle-Zahnpasta

Weiße Zähne mit Aktivkohle-Zahnpasta

Kann man mit Aktivkohle-Zahnpasta weiße Zähne bekommen?

In vielerlei Hinsicht hat sich Aktivkohle als Beauty-Wunderwaffe entpuppt: Mittlerweile ist sie in allerhand Kosmetik-Produkten wie Masken und Peelings, aber auch in Zahnpasta zu finden. Grund genug nachzuhaken, was wirklich in Aktivkohle-Zahnpasta steckt und ob die schwarze Zahncreme tatsächlich strahlend weiße Zähne macht.

#1 Aktivkohle ist meist Holz- oder Torfkohle

Bei der Kohle, die für unser Wohlergehen und Aussehen verwendet wird, handelt es sich meistens um Holz- oder Torfkohle. Aktivkohle zeichnet sich durch eine hochporöse Struktur aus, was sie wie einen Schwamm Giftstoffe und Bakterien anziehen lässt.

#2 Kohlezahnpasta wirkt nach dem Schwamm-Prinzip

Die Idee hinter der schwarzer Zahnpasta, basiert auf dem Schwamm-Prinzip: Schmutzpartikel und Bakterien werden durch die hohe Aufnahmefähigkeit der Aktivkohle gebunden und die Zähne auf diese Weise gründlich gereinigt.

#3 Die Wirkung von Zahnpasta mit Kohle ist umstritten

Aktivkohle unterscheidet in ihrer Aufnahmefähigkeit nicht zwischen gut oder schlecht, sondern nimmt einfach alles auf. Wenn du dir also mit Aktivkohle-Zahnpasta die Zähne putzt, würden auch helfende Bakterien aufgenommen. Wieder andere Kritiker behaupten das genaue Gegenteil und bemängeln, dass Kohlezahnpasta aufgrund ihrer vielen Inhaltsstoffe gar nicht mehr aufnahmefähig sei.

#4 Nicht in jeder Kohlezahnpasta ist auch Kohle drin

Viele schwarze Pasten sind lediglich mit farbgebendem Ruß versetzt und enthalten gar keine Aktivkohle. Wie bei allen großen Beauty-Trends solltest du daher auch bei der Aktivkohle-Zahnpasta einen Blick auf die Inhaltsstoffen werfen und nach dem Wörtchen „charcoal“ suchen, dann ist definitiv auch Kohle enthalten. Lass hingegen die Finger von Produkten mit dem Inhaltsstoff „Carbon Black“. Hinter diesem Namen versteckt sich nämlich Industrieruß, der laut Internationaler Agentur für Krebsforschung als möglicherweise krebserregend eingestuft wurde.

#5 Schwarze Zahnpasta gibt’s nicht erst seit kurzem

Die Verwendung von Aktivkohle geht bis ins alte Ägypten zurück, wo Kohleseife zur Reinigung und Desinfektion verwendet wurde. In einigen Teilen Afrikas und Asiens putzt man sich teilweise noch heute die Zähne mit Asche und Kohle aus der Holzverbrennung.

#6 Der Testsieger ist teuer

Wenn du Kohlezahnpasta ausprobieren und ein gutes Produkt verwenden möchtest, kommst du nicht drumherum etwas tiefer in die Tasche greifen zu müssen als du es vielleicht für eine herkömmliche Zahnpasta gewohnt bist. Stolze 20 Euro kostet der Testsieger von Ökotest: Curaprox Black is White Set – inklusive schwarzer Zahnbürste. Natürlich gibt es aber auch noch günstigere Alternativen:

Curaprox, Black is White Set* (inklusive Zahnbürste) ab 20, 25 Euro
CidBest Aktivkohle-Zahnpasta* ab 12,99 Euro
Bamboo charcoal Zahnpasta* ab 9,89 Euro

Video: Aktivkohle-Zahnpasta beim Zahnarzt im Test

Zahnärztin Dr. Angela Ly nimmt das Curaprox Black is White Set im Video unter die Lupe.

Ob Aktivkohle-Zahnpasta wegen ihrer Aufnahmefähigkeit deine Zähne tatsächlich weißer machen kann, bleibt fragwürdig. Wenn du dir zum Ausprobieren eine Kohlezahnpasta zulegen willst und unsere Tipps befolgst, kannst du zumindest sicher sein, dass deine Zähne anschließend gut gesäubert sind. Alternativ könnte ein Whitening Pen dir zu weißeren Zähnen verhelfen. Über deine Erfahrungen freuen wir uns in den Kommentaren.

Bildquellen: iStock/AlexandrBognat, iStock/Ninell_Art

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