Muttermal entfernen lassen
Anna Groß am 14.02.2017

Die kleinen braunen Punkte und Male auf der Haut kennt fast jeder: Muttermale gehören zu den meisten Hautbildern dazu. Und zwar in vielen unterschiedlichen Formen und Färbungen. Die meisten dieser Hautveränderungen sind völlig harmlos – trotzdem können sie störend sein. Finde heraus, ob und wie Du Dein Muttermal entfernen lassen solltest, um das Hautkrebs-Risiko zu senken!

Klein und rund, breit und oval, groß und unförmig – Muttermale treten bei vielen Menschen in unterschiedlichen Ausprägungen auf. Je nach genetischer Veranlagung haben einige besonders viele Leberflecken, während andere nur einzelne, sehr zurückhaltende Muttermale haben. Die meisten dieser Hautveränderungen sind gutartig und somit kein Grund zur Sorge. Wir sagen Dir, worauf Du bei Leberflecken achten solltest und wie Du Dein Muttermal entfernen lassen kannst.

Muttermal entfernen lassen

Die meisten Muttermale sind gutartig und somit kein Grund zur Sorge.

Muttermale: Warum treten sie auf?

Muttermale bestehen aus sogenannten Nävuszellen, die ähnlich aufgebaut sind wie Pigmentzellen und daher eine Färbung der Haut hervorrufen, die jedoch nicht gleichmäßig ist. Viele Muttermale sind angeboren, durch Sonneneinstrahlung und andere Umwelteinflüsse können sie aber auch im Laufe des Lebens entstehen oder sich verändern. Im schlimmsten Fall werden aus gutartigen Hautveränderungen auch bösartige Tumore. Erste Anzeichen dafür sind Blutungen, Juckreiz und das starke Anwachsen des Muttermals. Auch wenn neue, dunkle Male entstehen – bei Frauen besonders an den Beinen – solltest Du schnellstmöglich einen Hautarzt aufsuchen. Er untersucht die betroffenen Stellen und kann Dich in Sachen „Muttermal entfernen lassen“ beraten.

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Muttermal entfernen lassen – ja oder nein?

Wann es sinnvoll ist, ein Muttermal entfernen zu lassen, wird Dir der Arzt nach einer ausgiebigen Untersuchung sagen. Darüber hinaus gibt es jedoch Faustregeln, die zumindest eine grobe Richtlinie sein können: Einige Experten raten ihren Patienten dazu, Muttermale entfernen zu lassen, wenn diese an Stellen auftauchen, die nicht viel UV-Licht abbekommen haben. Denn Sonnenbäder – vor allem in der Kindheit und der Jugend – können dafür sorgen, dass Muttermale entstehen. Sonnenschutz gegen Hautkrebs sollte daher immer ein Pflichtprogramm für Dich sein. Treten Leberflecken aber an Stellen auf, die nicht von der Sonne getroffen werden, kann das ein Zeichen für eine bösartige Veränderung der Hautzellen sein.

Mit der sogenannten ABCDE-Regel kannst Du außerdem selbst überprüfen, ob Du Deine Muttermale entfernen beziehungsweise untersuchen lassen solltest:

  • A wie asymmetrisch: Das Muttermal ist nicht gleichmäßig.
  • B wie Begrenzung: Die Ränder sind ausgefranst.
  • C wie Color: Das Muttermal ist, beziehungsweise wird, dunkler.
  • D wie Durchmesser: Das Muttermal ist größer als 5 Millimeter.
  • E wie Erhabenheit: Das Muttermal wird größer, seine Beschaffenheit verändert sich.

Wenn bei einem oder bei mehreren Deiner Muttermale zwei der Kriterien der ABCDE-Regel zutreffen, solltest Du einen Arzt aufsuchen. Möglicherweise solltest Du Dein Muttermal entfernen lassen. Doch eine Veränderung der dunklen Stellen ist längst kein Grund zur Panik: Werden die Muttermale rechtzeitig entfernt, stehen die Chancen gut, dass Du keinerlei Probleme mehr mit ihnen haben wirst.

Wenn Du ein sehr heller Hauttyp bist und in Deiner Familie bereits Fälle von Hautkrebs aufgetreten sind, empfehlen wir Dir, regelmäßig zum Hautkrebs-Screening zu gehen. Aber auch, wenn Du einen der Berufe mit hohem Hautkrebs-Risiko ausübst. Die Kosten von etwa 60 Euro musst Du bis zu einem Alter von 35 Jahren leider selbst tragen. Danach übernimmt Deine Krankenkasse im Regelfall die Vorsorge-Untersuchung. Aber auch ohne medizinischen Hintergrund kannst Du Deine Muttermale entfernen lassen, wenn sie Dich zum Beispiel aus kosmetischen Gründen stören.

Muttermale entfernen lassen: Laser oder Skalpell?

Muttermal entfernen lassen mit Laser

Muttermal entfernen lassen mit einem Laser.

Entscheidest Du Dich in Absprache mit Deinem Hautarzt, Deine Leberfelcken entfernen zu lassen, hast Du zwei Möglichkeiten: Willst Du ein Muttermal entfernen lassen, weil es Dich zum Beispiel im Gesicht stört, auch wenn keine medizinische Notwendigkeit vorliegt, greifen die Ärzte eher zum Laser. Da in diesen Fällen kein Hautkrebsrisiko besteht, reicht es aus, die Zellen des Muttermals mithilfe der Laserstrahlen zu zerstören – das umliegende Gewebe muss dabei nicht behandelt werden. Für eine Sitzung musst Du etwa 50 bis 60 Euro einplanen. Aufgrund der fehlenden medizinischen Notwendigkeit übernehmen die Krankenkassen in diesem Fall die Kosten meistens nicht.

Müssen Deine Muttermale aber behandelt werden, weil das Risiko besteht, dass sie zu bösartigen Tumoren heranwachsen, ist oft das Herausschneiden der Male die bessere Methode. Unter örtliche Betäubung wird das Muttermal mit einer Pinzette, einer Drahtschlinge oder einem Skalpell abgetragen. Zusätzlich wird auch die Haut, die das Mal umgibt, abgelöst, um das Risiko zu vermindern, dass sich Krebszellen bilden. Beide Methoden sind fast schmerzfrei. Nach dem Eingriff musst Du die Haut schonen, solltest einige Tage auf Sport verzichten und die behandelten Stellen eincremen, wenn Dir Dein Arzt eine entsprechende Salbe mitgegeben hat. Nach ein bis zwei Wochen werden in der Regel die Fäden gezogen. In diesem Fall trägt Deine Krankenkasse die Kosten.

Muttermal entfernen lassen: Die Risiken

Bei der Entfernung von Muttermalen bleiben in der Regel kaum sichtbare Narben zurück. Wie bei jedem Eingriff besteht aber auch bei dieser Mini-OP das Risiko, das nicht alles nach Plan läuft. Zum einen können je nach Veranlagung schwulstartige, weiße Narben entstehen, die doch sichtbar sind. Zum anderen besteht die Gefahr von Entzündungen und Infektionen. Beides tritt jedoch eher selten auf. Durchtrennt oder verletzt der Arzt beim Herausschneiden des Muttermals einen Nerv, kann es zu vorübergehenden oder bleibenden Taubheitsgefühlen kommen. Daher ist es sehr wichtig, dass Du Dir einen erfahrenen Dermatologen suchst, der genau weiß, was er tut.

Video: Bericht über Erfahrungen zum Thema „Muttermal entfernen lassen“

Ein Muttermal ist kein Grund zur Sorge. Ob der Eingriff wirklich nötig ist und Du Dein Muttermal entfernen lassen solltest, weiß Dein Arzt. Um ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen, solltest Du Deinen Körper regelmäßig selbst untersuchen und Deine Leberflecken genau beobachten. So kannst Du schnell reagieren und Deine Muttermale entfernen lassen, bevor sie zu einem Risiko werden.

Bildquelle: iStock/mkrberlin

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Was denkst du?

  • anthonietta am 07.10.2017 um 23:50 Uhr

    Das habe ich auf jeden Fall auch schon erlebt und manches Mal muss man das eben machen lassen und man ist besser beraten dies auch bei einem sehr erfahrenen Team zu tun, ich war damals im Rudolfinerhaus extra deswegen, aber es war alles sehr gut, eine sehr kompetentes Team, alle haben mich gut umsorgt und auch nachgesorgt, man hat sich dort als Patient sehr wohl gefühlt. Da habe ich mich glücklich geschätzt, dass dies in Wien eben auch sehr schnell ging, man darf eben wirklich keine Angst haben.

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  • Avocado_Girl am 03.12.2014 um 16:51 Uhr

    Ich bin zwar nicht betroffen, aber ich würde mir Muttermale entfernen lassen, wenn ich sie im Gesicht hätte. An einer anderen Stelle würde ich glaube ich nicht den schritt gehen, und die Muttermale entfernen lassen, außer natürlich, es wird von Arzt empflohlen.

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  • beautygirl46 am 04.07.2014 um 12:08 Uhr

    Ich habe ungelogen etwas um die 1000 Muttermale auf meinem Körper, da stellt sich mir früher oder später schon die Frage, ob ich einige Muttermale entfernen lassen will. Zwar gehe ich regelmäßig zur Kontrolle und bis jetzt war immer alles gut, aber sie wachsen ja auch und sehen einfach hässlich aus. Daher würde es für mich über kurz oder lang schon in Frage kommen, einige Muttermale entfernen zu lassen.

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  • rixtarenzi am 28.02.2014 um 08:53 Uhr

    Ich musste mir letztens drei Muttermale entfernen lassen. Wenn man damit übersät ist, sollte man mindestens einmal pro Jahr zur Kontrolle gehen!

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