Wellness für die Nase

Juhu, meine Erkältung ist weg! Das hat ja auch wirklich lang genug gedauert. Eine Woche hab ich mich täglich mit dicker Nase und noch dickeren Klamotten ins Büro geschleppt und mich von Tee und Vitaminen ernährt. Was soll ich sagen – es hat geholfen. Und das will natürlich gefeiert werden!

Ich habe beschlossen, mir dieses Wochenende mal so richtig `was zu gönnen. Also habe ich alle meine Mädels angerufen und einen Schlachtplan aufgestellt. Und was gehört so alles zum einem Verwöhn- und Spaßwochenende? Als erstes natürlich eine Runde Shopping. Das ist vielleicht nicht direkt gut für den Körper, aber auf jeden Fall für meine Seele. Ich denke Ihr wisst alle, wovon ich rede, oder Mädels? Und nachmittags geht`s dann ab in den nächsten Wellnesstempel. Da lass ich mir erst mal so richtig den Rücken durchkneten. Ob ich mich in die Sauna traue, weiß ich noch nicht. Da sieht man ja tatsächlich manchmal Dinge, die man niemals sehen wollte. Aber vielleicht gönne ich mir mal eine Gesichtsbehandlung. Meine geschundene Haut um die Nase kann es auf jeden Fall vertragen und das mit den Gurken auf den Augen klappt zu Hause ja doch nie so richtig.

Wo wir gerade beim “Masken-selber-machen” sind, sollte ich vielleicht mal einen Schwank aus meiner Jugend erzählen. Auf die glorreiche Idee, eine Maske selber zu machen, hatte mich damals nämlich mal eine Freundin gebracht. “Hilft super gegen Mitesser. Da kann überhaupt nichts schief gehen!” “Von wegen”, kann ich da nur sagen. Natürlich habe ich mir die selbstgemachte Maske für den Tag aufgehoben, an dem diese super Party mit dem süßen Typen war, den ich unbedingt beeindrucken wollte. Drei Stunden vor Partystart hab ich mir dann eine Mischung aus Heilerde und Quark angerührt – macht die Haut angeblich weich und strahlend. Leider habe ich mich nicht erkundigt, wie lang man so eine Maske denn einwirken lassen soll. Ich dachte natürlich “viel hilft viel”, und habe sie gleich mal zwei Stunden auf der Haut gelassen. Großer Fehler! Was ich nicht wusste, ist, dass die Maske die Haut austrocknet, wenn man sie zu lange einwirken lässt. Die Folge: mein ganzes Gesicht war übersät mit roten Flecken, die sich tapfer bis zum nächsten Morgen gehalten haben. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass ich an diesem Abend niemanden sonderlich beeindruckt habe. Mit einer dicken Schicht Make-up und den Haaren im Gesicht habe ich mich von Ecke zu Ecke gedrückt – bloß nicht auffallen!

Nach diesem Ausflug in die Maskenwelt bin ich etwas skeptischer gegenüber Selbstversuchen geworden. Entweder vorher genau erkundigen, wie es funktioniert, oder lieber gleich die Profis ranlassen. Außerdem will ich mich ja an diesem Wochenende verwöhnen lassen. Um meine Maske darf sich ruhig die Kosmetikerin kümmern, ich werde einfach keinen Finger rühren!


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