Schlafstörungen

Schlafstörungen: Endlich wieder entspannt einschlafen

Etwa 30 Prozent der Deutschen leiden unter chronischen Schlafstörungen, auch „Insomnie“ genannt, Frauen sogar noch häufiger als Männer. Wer kennt das nicht: Du wälzt Dich wie wild im Bett hin und her, findest keine gemütliche Position und der geruhsame Schlaf möchte sich einfach nicht einstellen? Dann leidest auch Du eventuell unter Schlafstörungen. Hier findest Du Rat und hilfreiche Tipps und Tricks, die Dir das Einschlafen wieder erleichtern und Dir zeigen, wo die eventuellen Ursachen für Deine Schlafstörungen liegen.

Schlafstörungen nicht zu unterschätzen

Schlafstörungen sind keine Lappalie

Nachtruhe ist das A und O für Deine Ausgeglichenheit und Dein gesundheitliches Wohl. Schließlich erholt sich der Körper im Schlaf von den Strapazen des Tages. Der nächtliche Schlaf ist eine wichtige Regenerationsphase für Körper und Geist – Schlafstörungen haben in Deinem Bett nichts verloren! Doch leider ist das leichter gesagt als getan, denn viele Menschen plagen sich Nacht für Nacht mit lästigen Schlafstörungen, die sich dann am nächsten Tag in schlechter Laune oder Unausgeglichenheit niederschlagen oder– schlimmer noch – sogar Ursache für Krankheiten wie Depressionen oder Migräne sein können. Doch keine Panik: Bevor Deine Schlafstörungen unerträglich werden, kannst Du einiges dafür tun, um nachts die kostbare Ruhe zu finden, die Du brauchst.

Schlafstörungen haben viele Gesichter

Es gibt nicht nur eine Art, schlecht zu schlafen, denn Schlafstörungen treten in zahllosen verschiedenen Formen auf: Ob Du schlecht einschläfst, nicht durchschlafen kannst, zu früh aufwachst, nachts plötzlich Bewegungs- und Tatendrang verspürst und dann tagsüber immer wieder wegdöst – Schlafstörungen haben viele Gesichter und können auf noch mehr Ursachen zurückgehen. Fakt ist jedoch: Egal ob Du nur zwei Nächte schlecht schläfst oder bereits seit Jahren, Schlafstörungen rauben Dir die Kraft, um Deinen Tag aktiv und energiegeladen bestreiten zu können. Denn bereits nach zwei Nächten unruhigem Schlaf lassen Konzentration und Merkfähigkeit erheblich nach. Allein 24 Stunden Schlaflosigkeit vermindern die Reaktionsfähigkeit Deines Körpers im gleichen Maße wie ein Promille Alkohol im Blut. Drei Tage wach? Nein, danke! Schlafstörungen sind alles andere als eine Lappalie, mit der es sich dauerhaft gut leben lässt. Denn im Schlaf erholt sich unser Gehirn, wir verarbeiten Erlebnisse und noch dazu wird das Immunsystem im Schlaf gestärkt. Schlafstörungen wirken damit wichtigen Funktionen unseres Körpers entgegen.

Mögliche Ursachen von Schlafstörungen

Doch woher kommen eigentlich Schlafstörungen? Stress, Nervosität, Schmerzen oder einfach zu viel Kaffee? Schlafstörungen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Wenn unruhiger Schlaf Dich plagt und Dein Wohlbefinden reduziert, solltest Du zunächst einmal einen gründlichen Blick auf Deine Gewohnheiten werfen. Trinkst Du spätabends noch eine Tasse Kaffee oder genehmigst Du Dir regelmäßig vor dem Einschlafen noch ein Gläschen Sekt? Alkohol und Koffein wirken nicht einschläfernd, sondern aufputschend und sind daher nicht dafür geeignet, Dich in den Schlaf zu wiegen. Wie sieht Deine Schlafumgebung aus? Schläfst Du bei offenem Fenster an einer viel befahrenen Straße? Lärmbelästigung zählt zu den häufigsten Gründen von Schlafstörungen. Schwitzt oder frierst Du nachts, weil Deine Decke zu dick oder dünn ist? Auch die falschen Bettauflagen, zu viele Kissen oder eine zu warme Decke können zu Schlafstörungen führen. Zu einem der am weitesten verbreiteten Ursache von Schlafstörungen zählt Stress! Bei dem täglichen „Overload“ an Problemen und Aufgaben gelingt es unserem Kopf manchmal nicht abzuschalten, obwohl er das so dringend müsste. Die Folge des ewigen Grübelns: Man wacht wieder auf. Passiert das öfter, stellt sich ein Lernprozess ein und der Schlaf endet meistens zur gleichen Uhrzeit. Auch Erkrankungen wie Herz- und Kreislaufstörungen, Sodbrennen oder die so genannten „Restless Legs“ können Ursachen für Schlafstörungen sein. In diesem Fall solltest Du unbedingt mit einem Arzt Rücksprache halten, eventuell kann es Dir sogar helfen, eine Nacht in einem Schlaflabor zu verbringen.

Schlafstörungen – Homöopathie vs. Medikamente

Du hast schon wieder eine Nacht wach gelegen, Dir Deinen Kopf zermartert und es war weit und breit kein Schlaf in Sicht? Wenn Deine Schlafstörungen auf eine Erkrankung zurückzuführen sind, ist die Einnahme von Medikamenten eventuell erforderlich, um wieder zu geruhsamem Schlaf zu finden. Solltest Du hingegen vor Stress und Nervosität nicht schlafen können, kannst Du selber aktiv werden. Hier ist nicht der Griff zum Schlafmittel die Lösung, sondern andere Strategien zur Stressbewältigung können Dir helfen. Unterstützend dazu kannst Du zu homöopathischen „Schlafmitteln“ auf pflanzlicher Basis – wie zum Beispiel Baldriantabletten, Lavendelkügelchen oder Johanniskrauttee – zurückgreifen. Wie wär`s mit einem allabendlichen Gute-Nacht-Tee? Rituale können Dir dabei helfen, Deine Schlafstörungen zu bekämpfen.

Schlafstörungen ohne Schlafmittel kurieren

Auch wenn Schlafstörungen inzwischen zur unliebsamen Gewohnheit geworden sind, lassen sie sich mit ein paar simplen Tricks wieder abtrainieren. Die goldene Regel lautet: Stress reduzieren. Kaffee und Alkohol kurz vor dem Schlafengehen sind tabu, da sie dem Körper signalisieren, dass es gleich noch einmal auf die Piste geht, anstatt ins Bett. Außerdem solltest Du darauf achten, den Lärm- und Lichtpegel so stark wie möglich zu reduzieren. Auch ein laufender Fernseher oder der Laptop auf dem Schoß tragen nicht dazu bei, dass man in die geruhsame Tiefschlafphase findet. Wie wäre es stattdessen mit einem Buch oder den sanften Tönen einer Naturklang-CD? Viele Menschen finden auch mit autogenem Training in den Schlaf, das dabei helfen soll, die Probleme des Alltags zu vergessen und den Kopf auszuschalten. Probier es doch einmal aus! Falls Du auch so nicht von Deinen Gedanken loskommst, schreibe das, was Dich beschäftigt in ein Tagebuch oder auf einen einfachen Zettel. Morgen ist auch noch ein Tag, an dem Du Dich mit Deiner To-Do-Liste beschäftigen kannst. Bringt Dein Partner Dich mit seinen Schnarchorgien um den Verstand? Dann ziehe in Erwägung, in eine andere Schlafstätte umzuziehen. Generell ist es wichtig, sich in Gelassenheit zu üben und sich Sätze wie „Es ist nicht schlimm, dass ich jetzt wach bin“ wie ein Mantra einzuprägen. Denn es bringt absolut gar nichts, sich in solchen Situationen verrückt zu machen und nur daran zu denken, dass die Schlafstörungen Dich beherrschen.

Schlafstörungen beeinträchtigen Dein physisches und psychisches Wohlbefinden und verhindern die Regeneration Deines Körpers im Schlaf. Solltest Du an Schlafstörungen leiden, musst Du diese unbedingt ernst nehmen und aktiv werden, bevor sie zur chronischen Krankheit und damit zu einem noch größeren Problem werden. Oft haben Schlafstörungen mit Stress zu tun. Wenn Du es schaffst, den Stress in Deinem Leben zu reduzieren, findest Du auch wieder zu einer guten Nacht und zum verdienten Schlaf!

Bildquelle: Thinkstock/dolgachov

Kommentare (12)

  • Ich leide auch unter Schlafstörungen, aber ich habe keine Ahnung, woran es liegt! Ich habe keine Sorgen, keine belastenden Gedanken und ein gemütliches Bett. Trotzdem liege ich jede Nacht mindestens bis 3 wach und kann einfach nicht einschlafen. D.h. ich werde auch nach einem langen anstrengenden Tag einfach nicht müde.

  • ich denk immer zu viel nach iwie :/ Ich hoffe,die tipps helfen ...

  • Ohhh das kenn ich, aber was will der Arzt denn machen...

  • ja ich hatte auch lange zeit schlafprobleme. hatte immer oft alpträume bzw eig immer den selben .... =/ grauenhaft.

  • wie man den "stress verringern" soll, frag ich mich auch... ich kann ja nicht meinen job aufgeben oder mein kind ins heim stecken (nur als beispiel jetzt) bloß weil ich schlafstörungen habe. die anderen tipps sind aber sehr gut.

  • toller Tipp: Stress verringern, wie geht denn das??

  • ich schlafe eigentlich meistens über sieben stunden, aber das nebelige wetter macht mich so trübe. aber ist wahrscheinlich auch noch wegen der pubertät so. aber .. guet tips

  • ich habe in letzter zeit oft nächte in denen ich nur döse oder dahin schlummere. einfach nie richtig einschlafe... und das ich am nächsten tag gerädert bin ist sowieso, auch wenn ich 10h geschlafen habe :S

  • ich kann oft nicht einschlafen weil mir abends tausende gedanken durch den kopf gehn..probleme die mich belasten, über die ich aber mit niemandem reden kann. ich habe mal gehört man soll dieses problem auf einen zettel schreiben und diesen zerknüllen und in den müll schmeißen, bevor man ins bett geht?! stimmt das?!

  • es währe schön mal wieder ohne mittel zu schlafen.früher half warme milch mit honig,aber leider ist das vorbei.

  • Also wenn ich nicht richtig einschlafen kann, dann hilft mir eine gute Tasse Tee. Auch von Weleda die Streukügelchen mit Lavendel helfen gut. Ist was homoäpatisches und belsatet den Körper nicht so.

  • ich habe manchmal probleme beim einschlafen oder schlafe auch mal nicht das aber auch nur wen ich unter stress stehe.


Mehr zu Wellness

Frisuren-Forum

Hairstylefinder - perfekte Frisur in wenigen Schritten

0

Handzeichen am 27.09.2016 um 13:32 Uhr

Hairstylefinder - perfekte Frisur in wenigen Schritten Die Sastre Company bietet einen Hairstylefinder an,...

Frisuren für ein rundes/eckiges oder ovales Gesicht

0

Handzeichen am 27.09.2016 um 13:05 Uhr

Frisuren für runde Gesichter für ein harmonisch aussehendes Gesamtbild. Sie haben ein rundes, schmales oder...

Der HairstyleFinder von Sastre - individuelle Frisurenvorschläge

0

Handzeichen am 12.09.2016 um 16:17 Uhr

Unser Aussehen hat einen direkten Einfluss auf unser Selbstwertgefühl und somit auch auf die...

Beauty-Videos