Doner kebab with meat and vegetables in pita bread closeup. horizontal
Diana Heuschkelam 30.11.2017

Deutschland ohne Döner?! Das kann und will sich doch wirklich keiner vorstellen! Doch gerade gerät die Zukunft des Drehfleisches in Deutschland ins Wanken. Denn: Der Umweltausschuss des EU-Parlaments will den Zusatz von Phosphat-Salzen im Döner nicht mehr zulassen.

Ärzte warnen schon seit Längerem vor den möglichen Gefahren, die Phosphat-Salze in unseren Lebensmitteln für unsere Gesundheit bedeuten können. Der Lebensmittel-Zusatz, der nicht nur in Döner, sondern auch in anderen Fleischsorten und besonders stark in Schmelzkäse und Softdrinks enthalten ist, stehe im Verdacht, ernsthafte Herz-Kreislauf-Probleme auszulösen.

CDU-Politikerin Renate Sommer stuft hingegen, die tägliche Aufnahme von 4200 mg Phosphat als für den Menschen unbedenklich ein. Eine Portion Dönerfleisch solle zum Vergleich nur etwa 134 mg Phosphat enthalten. In einem Facebook-Post bezeichnet sie die Verbotsinitiative der Grünen und Sozialdemokraten als “Panikmache”.

Herber Schlag für die Döner-Industrie

Im Döner ist Phosphat dafür zuständig, dass das Fleisch an den Spießen besser zusammengehalten wird und nicht vertrocknet. Für die Döner-Industrie wäre ein Phosphat-Verbot also ein herber Schlag. Kenan Koyuncu, Vorsitzender des Bundesverbandes der Döner- und Drehspießhersteller Deutschlands, empört sich der „Bild“-Zeitung gegenüber über den Einspruch des Umweltausschusses und mahnt: „Sofern sich der Einspruch des Europäischen Parlaments durchsetzt, wäre dies das Todesurteil für die gesamte Dönerindustrie in der Europäischen Union.“

Wie stehst du zu dem Thema? Glaubst du, es ist wichtig, der Gebrauch von Phosphat in Lebensmitteln zum Schutz der Gesundheit einzuschränken – selbst wenn wir demnächst vermehrt auf unseren geliebten Döner verzichten müssen? Teile uns deine Meinung in den Kommentaren mit.

Bildquelle:

iStock.com/ALLEKO


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