Doll legs surrounded in pink.
Diana Heuschkelam 03.04.2017

Es ist nicht leicht, die Bilder des japanischen Online-Shops „Trottla“ zu ertragen. Denn die Sexpuppen, die diese Firma verkauft, sehen nicht nur lebensecht, sondern auch wie fünf- bis zwölfjährige Kinder aus. Der Hersteller behauptet, mit dem Verkauf seiner Kinder-Sexpuppen nur Gutes bezwecken zu wollen.

Shin Tagaki, Firmenchef von „Trottla“, behauptet, seine Puppen seien nicht für sexuelle Zwecke hergestellt worden. „Die Puppen anzuziehen, mögen unsere Kunden am liebsten“, erklärt er im Interview mit „Vice“. Trotzdem lichtet er seine lebensechten Kinderpuppen für seinen Online-Shop in knappen Bikinis und Unterwäsche und positioniert sie so, dass der Anblick den Szenarios schon sehr schwer zu ertragen ist.

„Eine Puppe hat keine Menschenrechte“

Dass seine Kundschaft vermutlich ausschließlich aus Pädophilen besteht, das streitet Tagaki, der sich selbst zur Pädophilie bekennt, paradoxerweise nicht ab. „Die Puppen sind ein Ventil für jene, die sich wie ich von Kindern angezogen fühlen“, gibt er im Interview mit „20min.ch“ zu. Meine Firma hilft diesen Menschen, ihren Fetisch auf legale und ethische Weise auszuleben.“ Verwerflich finde er das nicht, denn, so verteidigt sich Tagaki gegenüber „Vice“: „Eine Puppe hat keine Menschenrechte und es kommt auch niemand zu Schaden“.

Während der Verkauf solcher Puppen in Japan möglich ist, sieht die Gesetzeslage anderer Länder zum Glück vor, dass auch unbelebte Objekte, die Kindern gleichen, nicht für sexuelle Handlungen verwendet werden dürfen.

Statt ihre sexuellen Gelüste heimlich auszuleben, sollten sich Pädophile dringend die Hilfe eines Therapeuten suchen. Präventionsnetzwerke wie www.kein-taeter-werden.de vermitteln kostenlose Therapieplätze, wobei die Therapeuten der Schweigepflicht unterliegen. Auch unter der Notfall-Hotline 0941/941-1088 können sich Pädophile anonym Hilfe suchen.

Bildquelle: iStock/chrisbence


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