Three friends outdoor at beach looking at camera
Diana Heuschkelam 15.06.2017

Wow! Über diese tolle Nachricht freuen wir ganz besonders: In Kolumbien durften nun erstmalig drei Männer heiraten – und zwar ganz offiziell!

Während es in den meisten Ländern bis heute noch nicht erlaubt ist, dass Schwule und Lesben heiraten dürfen (Hallo?! Es ist 2017! Wie kann das überhaupt sein? Manchmal hat man das Gefühl, wir wären noch im Mittelalter…), sind uns die kolumbianischen Behörden mehr als einen Schritt voraus. Nicht nur, dass homosexuelle Paare dort heiraten dürfen, auch Polygamie ist dort erlaubt. Das ist gerade deshalb so bemerkenswert, weil Kolumbien eigentlich ein streng katholisches Land ist.

Bei den drei glücklich Vermählten handelt es sich um den Schauspieler Víctor Hugo Prada Ardila und seine Ehepartner Manuel José Bermúdez Andrade und John Alejandro Rodríguez Ramírez. „Wir leben zusammen, teilen uns Haus und Bett“, erzählt Víctor in einem Interview mit „Caracol Radio“.

Schicksalsschlag für die drei Partner

Bei aller Freude gab es auch einen Wermutstropfen für die Ehepartner: Die Hochzeit hätte eigentlich eine Trauung von vier Personen werden sollen. Der vierte Partner, Álex Esnéider Zabala, starb vor drei Jahren an Krebs. Ihm wurde die Zeremonie gewidmet.

Auch wenn die Ehegesetze Kolumbiens vergleichsweise fortschrittlich sind: Der Alltag dort ist für Homosexuelle nicht so leicht, wie es sich vielleicht anhören mag. Die gesetzlichen Änderungen müssen sich erst noch gesellschaftlich einprägen. Auch Víctor und seine Gatten wurden zunächst von zwei Notaren abgelehnt, bevor ein dritter sich bereiterklärte, ihnen die Ehe zu bescheinigen.

Bildquelle: iStock.com/DMEPhotography, Facebook.com/manueljose.bermudez


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