kiffende und Bier trinkende Jugendliche
Nina Rölleram 16.05.2017

Eigentlich sind wir wohl alle mit der Annahme aufgewachsen, dass Alkohol die Gehirnzellen zerstört, Kiffen irgendwie verblödet und auch Zigaretten nicht gerade eine kluge Entscheidung für die Gesundheit sind. Eine aktuelle Studie des University College London hat nun aber untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den schulischen Leistungen von Jugendlichen und ihrem Drogenkonsum gibt und dabei Verblüffendes herausgefunden. Was die Studie genau herausgefunden hat und was wir aus der Studie lernen können, erfährst du hier.

Die Kombination aus Joints und Alkohol ist bei guten Schülern anscheinend besonders beliebt.

Intelligente Schüler greifen eher zum Joint als zur Kippe

Joint bauen

Macht Kiffen gar nicht dumm?

In der Studie haben die Londoner Wissenschaftler über 6.000 Jugendliche nach ihrem Zigaretten-, Alkohol- und Marihuanakonsum gefragt. Darüber hinaus mussten sie in persönlichen Gesprächen und Fragebögen Angaben zu ihren schulischen Leistungen machen. Über einen längeren Zeitraum wurden dabei auch die Entwicklung des Konsumverhaltens der Jugendlichen von etwa 11 Jahren bis hin zum 20. Lebensjahr verfolgt. Auf diese Weise sollte herausgefunden werden, ob Schüler mit schlechteren Leistungen vielleicht mehr Drogen konsumieren als die guten Schüler. Heraus kam allerdings genau das Gegenteil: Schüler mit guten Noten waren zwar tendenziell eher Nichtraucher, dafür tranken sie häufiger Alkohol und kifften auch mehr. Am seltensten griff die Gruppe der schlechten Schüler zu Marihuana. Diese Entwicklung hielt sich laut der Beobachtungen der Forscher auch im fortgeschrittenen Alter. Dass die Überflieger der Klasse sich gelegentlich einen Joint anzündeten, sei um 50 Prozent höher als beim Rest der Schüler und auch ihr Alkoholkonsum sei in etwa doppelt so hoch. Hatte Helge Schneider also doch nicht recht?

Wird man vom Trinken und Kiffen also klug?

Die Ergebnisse der Studie sollte man allerdings nicht fehlinterpretieren. Diese seien zwar relativ eindeutig und deckten sich auch mit älteren Studien, die an Erwachsenen vollzogen wurden, jedoch bedeute dies nicht automatisch, dass Alkohol und Marihuana gut für das Gehirn seien. Vielmehr lässt sich wohl darauf schließen, dass regelmäßiges Trinken und Kiffen in bestimmten Kreisen wohl verbreiteter ist, als in anderen. Die Forscher weisen darauf hin, dass Alkohol und Cannabis langfristig durchaus schädliche Auswirkungen auf das Gehirn haben können.

Haben dich die Ergebnisse der Studie überrascht oder decken sich diese mit deinen Erfahrungen aus der Schulzeit? Wenn du selbst gerne mal einen durchziehst, solltest du dir unbedingt diese Cannabis-Hochzeiten anschauen, auf denen alles unter dem Kiffermotto läuft.

Bildquelle: iStock/KatarzynaBialasiewicz, iStock/AntonioGuillem, iStock/HighGradeRoots

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