Kochen mit Maggi
Juliane Timmam 01.06.2017

Ob glutenfrei, veggie oder vegan – der Trend zum gesunden Kochen hält weiter an, nun will auch das Lebensmittelunternehmen Maggi mitmachen. So fortschrittlich die Idee auch ist, die Schweizer könnten damit möglicherweise den Hass einiger eingefleischten Fans auf sich ziehen, denn ihre neue „Simply Good“-Initiative sorgt leider dafür, dass die Kult-Würze von Maggi eine neue Rezeptur bekommen soll.

Ob in der Suppe, auf dem Ei oder über die Nudeln. Jeder hat Maggi in Form von Brühwürfel, Sauce und Co. schon mehr als einmal in seinem Leben gegessen und einige Leckermäuler können gar nichts mehr ohne die Kult-Würze essen.

Weniger Industrie, weniger Geschmacksverstärker, mehr Gemüse, so lautet jetzt die Botschaft aus der Schweiz. Bis 2020 will der Mutterkonzern Nestlé dafür sorgen, dass die Produkte gesünder werden. Maggi will in Zukunft auf Inhaltsstoffe verzichten, die kaum jemand kennt, und stattdessen nur noch Zutaten verwenden, die in jedem heimischen Kühlschrank zu finden sind: Gemüse, Kräuter und Gewürze, Getreide und andere nährstoffreiche Inhaltsstoffe“, hieß es in einer Pressemitteilung.

Damit die Produkte noch besser werden, soll der Natriumanteil im Maggi-Sortiment um zehn Prozent gesenkt werden. Die „Simply Good“-Initiative ist bereits in Mittel- und Westafrika gestartet. Besonders der Maggi-Brühwürfel ist in vielen Haushalten dieser Länder gar nicht mehr wegzudenken.

Maggi wurde 1886 erfunden

Julius Maggi hatte die kultige Suppenwürze im Jahr 1886 erfunden, ein Jahr später entstand die typisch-braune Flasche mit dem gelb-roten Etikett für die Maggi-Würze. An der Farbe und Form der Flasche hat sich bis heute nichts geändert, lediglich zum Jubiläum wurde es manchmal etwas bunter.

Wird Maggi noch so schmecken wie früher?

Was man als Kind so liebte, dem bleibt man auch als Erwachsener oft treu. Warum nach all der Zeit etwas ändern, wenn es so gut läuft, fragen sich jetzt bestimmt viele Fans der Kult-Würze. Und das bisschen Glutamat im Essen, ist ja auch gar nicht so schlimm, wie wir entdeckt haben. Ob der neue Geschmack weiterhin Ähnlichkeit mit der beliebten Kult-Würze haben wird, ist auch noch offen. Gesünder soll es auf jeden Fall werden. Generell finden wir: Je gesünder, umso besser, denn bei den ganzen Geschmacksverstärkern im Essen kann das ja nicht schaden. Aber das muss auch wirklich jeder für sich selbst entscheiden.

Immerhin lassen Ahoj-Brause und Langnese die Herzen von einigen Nostalgikern höher schlagen. Sie sorgen mit ihren Kult-Produkten für neuen Schwung auf dem Lebensmittel-Markt: Die beliebte Ahoj-Brause gibt es seit Kurzem als Soft-Drink in der Dose und nach einer langen Pause gibt es nun auch endlich wieder das leckere Eis „Brauner Bär“ im Supermarkt zu kaufen.

Bildquelle: iStock/dolgachov, Facebook/Maggi Kochstudio


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