Abnehmen!

Auf diese Fehler solltest Du beim Wiegen achten

Christina Cascinoam 18.05.2016 um 12:48 Uhr

Schon wieder ein Kilo mehr, obwohl Du gestern fleißig trainieren warst und wenig gegessen hast? Vielleicht liegt es an Deiner Waage bzw. daran, dass Du Dich einfach falsch wiegst! „Wie soll man sich bitteschön falsch wiegen?“, denkst Du Dir jetzt? Dann aufgepasst! Wir zeigen Dir, auf welche Fehler Du beim Wiegen unbedingt achten solltest.

Unterschiedliche Waagen

Du wiegst Dich mal im Fitnessstudio, mal bei Deinem Freund und dann wieder zu Hause? Vorsicht! Kein Wunder, dass die Waage immer was anderes anzeigt, denn jede Waage ist unterschiedlich kalibriert. Um wirklich zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, solltest Du immer die gleiche Waage benutzen. Nur so kannst Du Dein Gewicht richtig kontrollieren.

Fehler beim Wiegen

Wer kennt ihn nicht, den Frust auf der Waage?!

Jeden Tag wiegen

Klar ist es wichtig, dass Du Dich wiegst, um Dein Gewicht zu kontrollieren: Zeigt Deine Waage schon seit Wochen dasselbe Gewicht an, obwohl Du eine eiserne Diät machst, scheinst Du wohl etwas falsch zu machen. Allerdings solltest Du Dich auch nicht zu oft auf die Waage stellen, denn Dein Gewicht ändert sich von Tag zu Tag. Dein Gewicht hängt von vielen Faktoren zusammen: Wenn Du zum Beispiel am Vortag mehr getrunken hast oder mehr Ballaststoffe (Gemüse, Obst, Vollkornprodukte) gegessen hast, kann es sein, dass Du trotz Diät mehr wiegst, denn Ballaststoffe binden Wasser. Vielleicht warst Du aber auch schon länger nicht mehr auf Toilette und bist deshalb schwerer. Also: Besser nur einmal pro Woche immer am gleichen Wochentag wiegen.

Falscher Untergrund

Deine Waage steht auf dem Teppich? Keine gute Idee. Waagen reagieren sensibel auf unebenen Untergründen und das verfälscht das Messergebnis. Am besten die Waage auf einen glatten Untergrund stellen wie Parkett oder Laminatboden.

Mit Klamotten wiegen

Um das richtige Ergebnis zu bekommen, solltest Du Dich ohne Klamotten nackt auf die Waage stellen. Allein eine Jeans wiegt nämlich schon zwischen 600 und 1.000 Gramm.

Nach dem Aufstehen wiegen

Die meisten Menschen wiegen sich direkt nach dem Aufstehen, doch bevor Du Dich am Morgen wiegst, solltest Du zunächst ein Glas Wasser trinken, damit Dein Stoffwechsel in Schwung kommt. Warte dann circa dreißig Minuten, um das überschüssige Wasser auf der Toilette wieder loszuwerden. Anschließend kannst Du Dich wiegen und solltest nun das richtige Ergebnis erhalten, das nicht durch die über Nacht entstandenen Dehydrierung verfälscht ist.

Abends wiegen

Auch der Abend ist nicht geeignet dafür, sich zu wiegen, da Du über den Tag unterschiedlich viel Essen und Trinken aufnimmst.

Wiegen während der Periode

Während der Periode wiegen Frauen meist mehr, da sich Wassereinlagerungen im Körper bilden, die ein bis zwei Kilo ausmachen können.

Nach dem Training

Sport kann die Ergebnisse auf der Waage fälschen. Direkt nach dem Training wirst Du weniger wiegen, da Du viel Flüssigkeit verloren hast. Nach ein paar Tagen kann das Gewicht allerdings in die Höhe schießen, da Du Muskelmasse aufgebaut hast.

Wie Du siehst, kannst Du beim Wiegen einiges falsch machen, was meist zu großem Frust führt. Wenn Du ein ausführliches Messergebnis möchtest, solltest Du Dich beim Arzt oder in der Apotheke einer Analyse Deines Körperfetts unterziehen.

Bildquelle: iStock/RyanKing999

Kommentare (2)

  • zimemyes am 07.12.2016 um 20:21 Uhr

    Also ich weiß pflanzliche Kapseln die super helfen und gleichzeitig keine nebenwirkungen haben, zusätzlich noch eine menge abnehmarbeit ersparen und wie ich find auch nicht besonders teuer ist. Naja jedenfalls gehts um Pflanzenmittel die den Stoffwechsel anregen können und einem das abnehmen sehr erleichtert, sogar im schlaf. http://ww7.fr/acaibeeren

  • dani1971 am 19.05.2016 um 05:01 Uhr

    Sorry, aber "Nach ein paar Tagen kann das Gewicht allerdings in die Höhe schießen, da Du Muskelmasse aufgebaut hast." ist doch totaler Blödsinn. Wir Frauen bauen so langsam und wenig Muskeln auf, das wir das ganz sicher nicht auf der Waage sehen. Das sind dann eher Wassereinlagerungen vom Sport, aber bestimmt keine Muskeln.


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