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Flexible Dieting: Iss was Du magst

Jessica Tomalaam 29.06.2016 um 11:28 Uhr

Essen was Du willst und dabei trotzdem abnehmen? Klingt traumhaft oder? Anhänger von Flexible Dieting, auch IIFYM genannt, glauben, dass das funktionieren kann. Aber nur, wenn Du Dir dafür etwas Wissen über Makronährstoffe aneignest und gleichzeitig ganz gut in Mathe bist – Du musst nämlich ein paar Kalorien zählen. Wir sagen Dir, was es mit dem Ernährungskonzept auf sich hat.

Schokolade, Pizza, Nudeln mit Tomatensoße, ein leckeres Eis – alles erlaubt, obwohl man abnehmen will? Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Kein Problem, verspricht das Ernährungskonzept IIFYM. Was dahinter steckt und wie Du Dein Flexible Dieting gestaltest, erklären wir Dir hier.

Flexible Dieting

Beim Flexible Dieting darfst Du eigentlich alles essen was Du möchtest – nicht nur Salat.

Achte auf Deinen Makronährstoffplan

Das Ernährungskonzept IIFYM kommt aus den USA. In voller Länge heißt es: If It Fits Your Makros. Übersetzt heißt das so viel wie: Wenn es in Deinen Makronährstoffplan passt. Entstanden ist der Begriff vor ein paar Jahren im Bodybuildingbereich. Das Konzept basiert auf der Annahme, dass die eigene Ernährung immer im Gesamtkontext betrachtet werden muss und einzelne Lebensmittel an sich nicht schlecht sind. Flexible Dieting baut deshalb zum einen auf die Kalorien auf, die wir täglich zu uns nehmen und zum anderen auf die sogenannten Makronährstoffe.

Einleuchtend ist: Wenn wir mehr Kalorien zu uns nehmen, als wir am Tag durch Bewegung verbrauchen, werden wir wohl zunehmen. Deshalb spielt die Kalorienzufuhr bei IIFYM eine besondere Rolle. Wir müssen weniger Kalorien zu uns nehmen, als wir verbrauchen. Also berechnen wir zuerst unseren eigenen Kalorienbedarf pro Tag, das kannst Du zum Beispiel hier tun. Dann kommen die Makronährstoffe dazu. Hier ist von Bedeutung, wie viel Fett, Kohlenhydrate und Protein jedes Lebensmittel hat. Für Bodybuilding gehört natürlich Protein für den Muskelaufbau zu den wichtigsten Makronährstoffen. Deshalb musst Du der Theorie nach bei Fett und Kohlenhydraten sparen, um Deine tägliche Kalorienzufuhr nicht zu überschreiten.

Wichtig ist die Protein-Kohylenhydrat-Fett-Verteilung

Bevor Du Dich nun auf Deine Lieblingsspeisen stürzt und freudig drauf los futterst, musst Du Dich allerdings noch intensiv mit der Protein-Kohlenhydrat-Fett-Verteilung auseinandersetzen. Je nachdem, was genau Du erreichen möchtest, also, ob Du abnehmen oder zum Beispiel an Muskelmasse zulegen willst, musst Du nun das ausgewogene Verhältnis von Proteinen, Kohlenhydraten und Fett finden. Standardmäßig liegt diese Verteilung bei einer Diät bei 40 Prozent Protein und Kohlenhydraten und 20 Prozent Fett. Diese Verteilung musst Du allerdings auf Dein persönliches Flexible Dieting anpassen. Wie Du diese Verteilung dann erreichst, bleibt Dir überlassen. Du kannst die 20 Prozent Fett zu Dir nehmen, indem Du Dir eine Pizza reinziehst oder Dein Kohlenhydratekonto damit füllen, besonders viele Nudeln zu essen. Wie Du magst.

Fitness-Apps als Hilfe

Damit Du nicht ständig die Makronährstoffe aller Lebensmittel nachschlagen und ihren Gehalt für Deinen Ernährungsplan ausrechnen musst, gibt es ein paar technische Helferlein, die Dir die Arbeit erleichtern. Dazu gehören zum Beispiel die Apps Deinen Kalorienwert aus und sagen Dir außerdem, wie viel Fett, Kohlenhydrate und Protein Du zu Dir genommen hast.

Bildquelle: iStock/Martinina

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