Schlankheitstraining

Mentales Training – Mit Psychologie zum Abnehm-Erfolg?

„Mentales Training“ verspricht Abnehm-Erfolg durch die Ergründung der jeweiligen Essgewohnheiten. Der Hintergrund für die Abnehm-Strategie “Mentales Training” ist die Annahme, dass Menschen nicht nur wegen des Hungergefühls zum Essen greifen, sondern häufig auch als Ersatzbefriedigung für andere Bedürfnisse.

Mit Psychologie das Abnehm-Ziel erreichen?

Mentales Training: Startpfiff zum Traumgewicht?

Abgesehen vom Hungergefühl gibt es viele verschiedene Gründe, warum Menschen zum Essen greifen. Ob Langeweile, Kummer oder Stress – Essen macht den Menschen glücklich. Mentales Training geht daher davon aus, dass eine Gewichtsreduzierung nicht allein durch eine Umstellung der Ernährung erreicht werden sollte, sondern dass vor allem die Essgewohnheiten ergründet werden sollen. Denn wer glücklicher und weniger gestresst ist, greift laut des Mentalen Schlankheitstrainings auch weniger häufig zu kalorienreichem, fettigem Essen. Mentales Training verfolgt also einen ganz besonderen Ansatz.

Mentales Training: So funktioniert`s

Mentales Training ist recht einfach umzusetzen. Ausgehend von einem psychologischen Lernprozess, mit dem man falschen Essgewohnheiten auf den Grund gehen möchte, soll der Abnehm-Erfolg erreicht werden. Dabei wird das einfache Prinzip der Autosuggestion angewendet, bei dem ungesunde Nahrungsmittel mit negativ besetzten Eigenschaften verbunden werden. Demnach soll zum Beispiel Fett als alt und ranzig gelten und in Folge dessen ein Ekelgefühl hervorrufen. Gesunde Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, werden als erfrischend und reinigend beschrieben. Durch Sport- und Schlankheitsübungen soll das positive Körpergefühl verstärkt werden und dadurch die Wahrscheinlichkeit, aus Frust oder Kummer zur Schokolade zu greifen, reduziert werden. Entscheidend für mentales Training ist also nicht, welche Lebensmittel man zu sich nimmt, sondern wann und warum man isst.

Besonderes Konzept: Mentales Training

Da viele Diätkonzepte den Aspekt der psychologischen Beweggründe von Ernährungsweisen nicht berücksichtigen, ist mentales Schlankheitstraining recht innovativ. Es geht auf die Zusammenhänge von Gefühlszustand und Ernährungsweise ein und macht sie dem Abnehm-Willigen bewusst. Auch, dass man auf spezielle Diät-Rezepte oder das Kalorien zählen verzichten kann, macht mentales Training vorteilhaft.

Um tatsächlich dauerhaft abnehmen zu können, sollte man allerdings ein gewisses Grundwissen über gesunde Ernährung besitzen. Lediglich zu wissen, wann und warum man Chips und Süßigkeiten isst, reicht nicht aus. Denn auch wenn man den Grund für die Ernährungsweise kennt, bedeutet dies noch nicht, dass man auch abnimmt. Ein gesunder und ausgewogener Ernährungsplan sollte daher trotzdem im Vordergrund stehen. Mentales Training hat nicht zum Ziel, Essen mit negativen Eigenschaften zu belegen und sich vor bestimmten Lebensmitteln zu ekeln. Schließlich ist nicht das Nahrungsmittel an sich der Grund für Übergewicht, sondern wie viel man davon täglich zu sich nimmt, ob man regelmäßig Sport macht oder ob man auch auf gesunde Lebensmittel zurück greift.

Mentales Training: Essgewohnheiten ergründen

Mentales Training kann verschiedenen Essgewohnheiten auf den Grund gehen und mögliche Probleme aufdecken. Danach ist es Sinnvoll, sich einen gesunden Ernährungs- und Fitnessplan zusammenzustellen, um das Gewicht mit den gewonnenen Erkenntnissen auch wirklich reduzieren zu können. Es reicht nicht aus, den Grund für sein eigenes Essverhalten zu erfahren oder warum man in bestimmten Situationen zum Schokoladenstück greift. Auf mentales Training aufbauend sollte es auch einen Plan über Alternativn in dementsprechenden Situationen geben. Mentales Teraining ist der ideale Start in eine Diät, denn erst wenn man weiß, warum man bei Langeweile oder Kummer in die Chipstüte greift und stattdessen aber Obst isst, kann man Abnehm-Erfolge erzielen.

Mentales Training ist eine Methode, die Dir hilft, Deine Essgewohnheiten zu ergründen und eine gesunde Einstellung gegenüber den verschiedenen Lebensmitteln zu erreichen. Auf mentales Training aufbauend, kann dann ein ausgewogenes Programm aus gesunder Ernährung und Sport wahre Wunder wirken.

Kommentare (4)

  • californiagirl1 am 17.12.2013 um 09:11 Uhr

    Natürlich spielt mentales Training auch beim Abnehmen eine große Rolle - schließlich braucht man vor allen Dingen Disziplin und den Willen es zu schaffen, und das passiert nun einmal im Kopf. Vor allem darf man sich aber auch durch kleine Niederlagen nicht fertig machen lassen, so nach dem Motto: Jetzt habe ich die Schokolade aufgegessen oder war nicht beim Sport, dann kann ich es jetzt auch ganz sein lassen.

  • Erdbeerhilde am 26.11.2013 um 12:12 Uhr

    Ich denke auf jeden Fall, das mentales Training wichtig ist und auch beim Abnehmen helfen kann! Vor allem für Frust- und Nebenbeiesser ist es ganz sicher sinnvoll, sich vor dem Essen genaus zu fragen, warum man etwas in den Mund steckt. Feste Zeiten für die Mahlzeiten können da übrigens auch sehr hilfreich sein!

  • stachelbeere13 am 26.10.2012 um 14:06 Uhr

    Es ist wie überall. Im Kopf spielt die Musik. Man läuft viel zu oft mit Scheuklappen durch die Welt. Deswegen finde ich es auch wichtig, sich vor einer Diät mal ein paar Gedanken zu machen, warum man diese Diät jetzt überhaupt nötig hat und wie man seine Routine in Zukunft verändern kann.

  • Tastenkuerzel am 23.07.2012 um 11:28 Uhr

    Ich finde mentales Training echt gut. allerdings nur zum Start in eine Diät. denn, das muss man echt bedenken, mentales Training ist eher zur Ergründung warum man was wie oft isst und so. Keine Diät im normalen Sinne.


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