Quark-Diät
Katja Gajekam 13.07.2017

Es gibt unzählige Crash-Diäten, die ein schnelles Abnehmen versprechen. Die meisten sind eher von der ungesunden Sorte und bringen nur kurzfristigen Erfolg. Die Quark-Diät kannst du sowohl kurze Zeit, als auch mehrere Wochen durchführen und dabei auf gesunde Weise abnehmen. Wie das geht und worauf du dabei achten musst, erfährst du hier.

So funktioniert die Quark-Diät

Magerquark

Bei der Quark-Diät verwendest du Magerquark.

Wenn von der Quark-Diät die Rede ist, ist eigentlich kein herkömmlicher Speisequark, sondern Magerquark gemeint. Dieser hilft viel besser beim Abnehmen und ist zudem gesund. Auf einigen Internetseiten wird die Quark-Diät als Monodiät beschrieben, bei der du zwei Wochen lang nicht als Quark und einige wenige zusätzliche Lebensmittel zu dir nimmst. Von solch einer einseitigen Ernährung, selbst über kurze Zeit, ist jedoch abzuraten, da so schnell ein Nährstoffmangel entstehen und zudem Langeweile aufkommen kann. Sinnvoller ist es, den Quark als wichtigen Teil in seinen Speiseplan einzubinden, statt sich einseitig zu ernähren.

Du kannst eine 3-Tage-Quark-Diät durchführen, wobei du hauptsächlich Quark isst und bis zu drei Pfund schnell abnehmen kannst, oder über mehrere Wochen. Dabei werden anfangs alle Mahlzeiten durch eine Quark-Mahlzeit ersetzt, später isst du wieder ganz normal, integrierst den Magerquark allerdings weiter in deinen Speiseplan.
Achtung: Für Menschen mit Nierenerkrankungen und Gicht ist diese Diät nicht geeignet.

Die Vorteile der Quark-Diät

  • Magerquark liefert pro 100 g nur 75 kcal und nicht mal 1 g Fett
  • Er enthält viel Eiweiß (14 g pro 100 g), welches die Fettverbrennung begünstigt
  • Der Quark macht lange satt, wodurch du über den Tag verteilt weniger Kalorien zu dir nimmst
  • Er enthält viel Kalzium, welches fördernd beim Abnehmen wirken soll
  • Du kannst davon so viel essen, wie du willst
  • Die Zubereitung ist nicht zeitaufwändig oder kompliziert
  • Quark ist überall zu bekommen und noch dazu sehr günstig
  • Magerquark erhält deine Muskeln und hilft dabei, neue aufzubauen, wenn du nebenbei Sport machst
Süße Quarkspeise

Du kannst den Quark auch süß zubereiten.

Quark-Diät: Plan für mehrere Wochen

Während der Diät ist es wichtig, dass du viel trinkst: etwa zwei Liter am Tag mindestens. Auch ungesüßte Tees sind erlaubt, ebenso wie Saft mit geringem Zuckeranteil oder selbstgemixte Smoothies. Auch Sport sollte nun fest zu deinem Alltag gehören. Und so sieht der Ernährungsplan bei der Quark-Diät aus:

Frühstück: Morgens darfst du die meisten Kohlenhydrate zu dir nehmen. Mit Müsli, Früchten und Honig kombiniert, ergibt der Magerquark ein leckeres Frühstück.
Mittagessen: Auch hier sind Kohlenhydrate in Form von Vollkornbrot oder Kartoffeln mit Magerquark kombiniert, erlaubt. Dazu gerne Fisch, Fleisch oder leckeres Gemüse.
Snack: Zwischen den Mahlzeiten kannst du stets eine Portion Obst naschen.
Abendessen: Abends gönnst du dir eine herzhafte kleine Mahlzeit, bei der du den größten Anteil Quark zu dir nimmst und am besten fast vollständig auf Kohlenhydrate verzichtest, also dich low carb ernährst. Ähnlich wie beim Mittagessen, nur dass du Kartoffeln & Co. nun weglässt. Lecker sind z. B. Gemüsesticks mit Quark-Dip!

Tipps, um den Magerquark schmackhafter zu machen:

  • Den Quark mit Buttermilch oder Wasser cremig rühren
  • Beeren und Früchte als leckere Zugabe
  • Den Quark mit Erythrit oder Stevia süßen
  • Proteinpulver (Vanille, Erdbeere, Schoko, etc.) sorgt für mehr Geschmack
  • Den Quark in Eiweißshakes oder in grüne Smoothies mischen

Rezepte mit Quark

Hier sind ein paar Rezeptideen mit Quark, die du ebenso gut mit Magerquark zubereiten und zudem nach deinen Vorstellungen variieren kannst:

Viele Frauen berichten von positiven Erfahrungen mit der Quark-Diät, nachdem sie den Magerquark regelmäßig in ihre Mahlzeiten eingebaut haben. Dies kann eine dauerhafte Ernährungsumstellung und somit langfristigen Abnehmerfolg bringen, da man beim Kreieren abwechslungsreicher Mahlzeiten auch ein wenig kreativ sein muss – so ist man gezwungen, sich intensiv mit seiner Ernährung auseinanderzusetzen. Probier’s gleich aus!

Bildquellen: iStock/HandmadePictures/benjarattanapakee/AlekZotoff/kabVisio

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