Fasten: Der Entlastungstag

Fasten: Der Entlastungstag

Fastenbienchenam 06.04.2009 um 08:37 Uhr

Ich werde es tun: Heilfasten! Und weil mir eine Woche irgendwie zu wenig ist, nehme ich mir direkt zehn Tage vor! Ich hab das schon so lange vorgehabt, weil man ja immer wieder hört, wie gut das für den Körper sein soll und dass man sich nachher „wie neugeboren“ fühlt. Ich bin jetzt schon gespannt, ob ich durchhalten werde, mich wie neugeboren fühle und natürlich ob und wie viel ich abnehme.

Denn das ist auch ein Grund, warum ich Heilfasten mal ausprobieren möchte. Ich muss jetzt wirklich mal die Reißleine ziehen. Meine Waage zeigte heute sage und schreibe 87,8kg an! Ich bin direkt zweimal drauf gestiegen und habe auch mal versucht, durch verschieben der Waage auf den Badezimmerfliesen den Wert irgendwie freundlicher zu machen: Leider erfolglos. Die 87,8kg (bei 1,78m Körpergröße) halten sich hartnäckig! Also starte ich heute mit dem Heilfasten. Ich will Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und Euch erzählen, wie es mir während meiner Fastenzeit so ergeht. So starte ich heute mit Tag 1 und das ist der so genannte Entlastungstag.

Alles muss raus – Fasten beginnt mit einem Entlastungstag

Für den Entlastungstag habe ich mir den Sonntag ausgesucht. Hintergrund dieses Tages ist es nämlich, seinen Darmtrakt zu reinigen und somit den gesamten Verdauungstrakt zu entlasten. Denn ein entleerter und gereinigter Magen-/Darmtrakt soll kein Hungergefühl erzeugen und damit das „Nichts-Essen“ erleichtern… Ich bin gespannt, denn allein die Vorstellung an „zehn-Tage-nichts-essen“ erzeugt in mir einen ziemlich großen Hunger. Aber ich lasse mich jetzt nicht durch mich selbst entmutigen.

Los geht’s: am Samstag habe ich mir in der Apotheke schon Glaubersalz und zwei so genannte Klistier Einläufe gekauft. Aufgelöst in einem halben Liter Wasser spüle ich 30g Glaubersalz meine Kehle hinunter…brrrrr….es schmeckt ekelhaft. Aber ok. Nach schon 45 Minuten bin ich „entleert“ und kann in meine Fastenzeit starten. Ich dünste mir Gemüse und esse Rohkost. Denn so von hundert auf null soll man seine Ernährung nicht reduzieren. Meine Küche befreie ich schon mal vorsorglich von allem Essbaren und Verlockendem. Man muss sich ja nicht noch unnötig quälen.

Am Ende des Tages spüre ich eine Leere in mir und die Gewissheit macht sich breit, dass ich die nächsten zehn (!!!) Tage wirklich nichts essen werde. Na dann, Prost, Mahlzeit und gute Nacht!

Kommentare


Mehr zu Diäterfahrung

Diät Forum

Shirataki Nudeln mit Tomatensauce?

0

lenamaxii am 18.09.2016 um 15:00 Uhr

Hallo zusammen, Ich wollte schon so lange die Shirataki Nudeln ausprobieren und hab sie mir nun...

Wie wirkt Vitalamin nun genau?

2

summerset am 14.09.2016 um 13:10 Uhr

Hallo zusammen, ich bin gerade auf Vitalamin gestossen. Das sind Diät Pillen oder...

Diätschwestern gesucht! Abnehmen für "Normalgewichtige"

1

Lisalila am 08.09.2016 um 15:21 Uhr

Hallo ihr Lieben, ich möchte abnehmen. Allerdings schaffe ich es nicht alleine. Vor 2 Jahren habe ich 10...

Diät-Videos