Rohkost knabbern

Snacken ohne Reue mit diesen Dips für Gemüse

Nina Rölleram 10.10.2016 um 16:06 Uhr

Wenn Du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, wirst Du sicherlich auch versuchen, täglich Gemüse zu Dir zu nehmen. Für die Lunchbox oder als gesunder Snack sind Schnitze aus Paprika, Gurken oder Karotten sehr beliebt. Aber mal ganz ehrlich: So aufregend schmecken die Rohkoststäbchen nun wirklich nicht. Kein Wunder, dass wir dann manchmal doch lieber zu ungesunden Snacks anstelle von Stangensellerie und Co. tendieren. Rohkost muss aber gar nicht langweilig schmecken: Mit diesen Dips für Gemüse wirst Du gar nicht genug bekommen können von der frischen Kost und viel öfter zu dieser gesunden Snackalternative greifen.

Bei gesunder Ernährung kommt es nicht darauf an, dass Du Dir gelegentlich nährstoffreiche Mahlzeiten hineinzwängst, die Dir aber eigentlich gar nicht schmecken. Vielmehr ist es wichtig zu lernen, wie man gesunde Snacks und Gerichte so schmackhaft zubereitet, dass man sie regelmäßig und voller Genuss zu sich nimmt. Nur so wirst Du dauerhaft zu einem gesünderen Lebensstil gelangen. Dips für Gemüse sind dabei eine ganz einfache Methode schnöde Rohkost aufzupeppen und selbst für Kinder schmackhaft zu machen. Wir zeigen Dir, wie Du diese Dips so zubereitest, dass sie nicht zu reichhaltig sind. Vielmehr sind unsere Gemüse-Dips so konzipiert, dass Du zusätzlich Proteine zu Dir nimmst und die Nährstoffe aus dem Gemüse besser verwerten kannst.

Dips für Gemüse

Mit Dips und einer Auswahl an Gemüse wird gesundes Snacken viel reizvoller.

Gesund kombinieren: Gemüse und Hülsenfrüchte

Dips für Gemüse

Hummus ist der Klassiker unter den Gemüse-Dips.

Die Kombination aus Hülsenfrüchten wie Kichererbsen, Kidneybohnen oder Linsen und Gemüse ist immer eine gute Idee. Denn Hülsenfrüchte enthalten sowohl wertvolles pflanzliches Eiweiß als auch sättigende Ballaststoffe. Viele Hülsenfrüchte sind außerdem reich an Eisen und haben daher auch einen festen Platz in unserer Eisen-Top-Ten erhalten. Der Klassiker unter den Hülsenfrüchte-Dips ist ganz klar Hummus. Diesen erhältst Du mittlerweile in zahlreichen Supermärkten bereits fertig abgepackt. Empfehlenswerter ist es aber, Hummus selber zu machen. Denn dabei kannst Du die Menge an Öl oder Salz selbst bestimmen, wenn Du Dich fett- oder natriumarm ernährst. Wenn Du etwas farbliche Abwechslung und zusätzliche Nährstoffe zu Dir nehmen willst, solltest Du unbedingt unseren knallig pinken Hummus mit roter Beete ausprobieren. Anstelle von Kichererbsen lassen sich auch Kidneybohnen aus der Dose oder gegarte Linsen pürieren und mit etwas Olivenöl, Zitronensaft und Gewürzen in einen köstlichen Dip verwandeln.

Proteinreich snacken mit Dips aus Magerquark

Dips für Gemüse

Stangensellerie passt besonders gut zum erfrischendem Quark-Dip.

Solange Du Dich nicht vegan oder laktosefrei ernährst, lassen sich auch aus Milchprodukten wie Joghurt oder Magerquark gesunde Dips für Gemüse zaubern. Magerquark ist dabei besonders empfehlenswert, wenn Du Dich proteinreich ernährst. Nicht umsonst ist er einer der Lieblings-Post-Workout-Lebensmittel von Body Buildern. 100 g Magerquark haben nur 67 kcal und unschlagbare 12 g Eiweiß. Da kannst Du ruhig auch etwas ausgiebiger zulangen! Für einen einfachen Magerquark-Dip vermischst Du einfach 250 g Magerquark mit etwa 80 ml fettarmer Milch, einer gepressten Knoblauchzehe, einem Esslöffel Apfelessig, 1 EL mittelscharfem Senf, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern wie Schnittlauch, Petersilie oder Dill. Je nachdem, wie cremig Du Deinen Gemüsedip magst, kannst Du ihn mit zusätzlicher Milch verdünnen.

Das geeignete Gemüse zum Dippen

Dips für Gemüse

Probiere ruhig auch mal neue Gemüsesorten!

Die Klassiker unter den Gemüsesorten zum Dippen sind ganz klar Salatgurken, Paprika, Karotten und Stangensellerie. Wenn Du etwas Abwechslung in Deine Ernährung bringen willst, solltest Du aber ruhig auch mal Gemüsesorten ausprobieren, die Du nicht so häufig isst. Kohlrabi, Rettich und Radieschen können auch eine leckere Rohkostoption sein. Oder besuche vielleicht mal Deinen örtlichen Wochen- oder Biomarkt. Hier findest Du auch alte Gemüsesorten, wie die besonders nährstoffreichen lilafarbenen Karotten. Eine breite Auswahl an Gemüse bringt dabei nicht nur geschmackliche Abwechslung, sondern macht auch optisch viel mehr auf Deinem Snackteller her – das Auge isst ja schließlich mit! Neben Rohkost kannst Du auch knackig gedämpfte Blumenkohl- oder Brokkoliröschen zu den Dips reichen.

Na, hast Du nun Lust auf frisches Gemüse bekommen? Wenn Du Rohkost lieber als Salat zu Dir nimmst, wollen wir Dir diese Salat-Dressings ohne Öl ans Herz legen, die garantiert keine versteckten Kalorien enthalten!

Bildquelle: iStock/mtoome, iStock/mtoome, iStock/jenifoto, iStock/HandmadePictures, iStock/Boyrcr420

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