Ayurvedisch kochen
Anna Groß am 24.11.2016

Um Dein körperliches, geistiges und seelisches Gleichgewicht aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen, kann Dir Ayurveda Ernährung helfen. Beim ayurvedisch Kochen gibt es allerdings ein paar Grundprinzipien zu beachten. Welche das sind und welche besondere Rolle Gewürze in der ayurvedischen Küche spielen, erfährst Du hier.

Ayurvedisch Kochen hat nicht nur etwas mit asiatischer Kochkunst zu tun. Die grundlegenden Prinzipien finden sich in fast allen Küchen der Welt wieder. Wir haben sie für Dich zusammengefasst.

Ayurveda Kochen

Ayurvedisch Kochen bedeutet Geschmack, Farbe, Konsistenz und Zubereitungsart abstimmen

Ayurvedisch Kochen und Würzen

Die Verdauung ist ein zentrales Thema innerhalb der Ayurveda-Ernährung. Denn die gesündesten Lebensmittel nützen nichts, wenn sie nicht vom Körper aufgenommen werden. In der ayurvedischen Küche werden deshalb fast alle Speisen gekocht. Die Mahlzeiten sollten vorwiegend warm, schonend und frisch zubereitet sein. Eine vollkommene Mahlzeit ayurvedisch kochen, gelingt Dir, wenn Du idealerweise alle Geschmacksrichtungen unterbringen kannst: süß, sauer, salzig, scharf, bitter. Ebenso wird darauf Wert gelegt, dass alle notwendigen Bausteine wie Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten sind. Außerdem sollte die Speise der Jahres- und der Tageszeit angemessen sein. Darüber hinaus müssen bei der Zubereitung die drei Doshas, die Kräfte im Ayurveda, berücksichtigt und das Essen entsprechend abgestimmt werden.

Beim ayurvedisch Kochen kommen zahlreiche Gewürze zum Einsatz. Abgesehen von frischen Kräutern, werden insbesondere Muskat, Safran, Kardamom und Zimt immer von Anfang an mitgekocht. Neben ihnen werden auch Nelken, Kurkuma, Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel und Pfeffer als Königsgewürze der ayurvedischen Küche bezeichnet. Denn die in diesen Gewürzen enthaltenen, sogenannten sekundären Pflanzenstoffe tragen dazu bei, das körpereigene Abwehrsystem zu stärken. Auf Knoblauch und Zwiebeln verzichtet man in der Ayurveda Ernährung hingegen gänzlich. Der starke Geruch soll den Geschmackssinn zu stark beeinträchtigen und den Geist abstumpfen lassen.

Möchtest Du gleich mehrer Gänge ayurvedisch kochen? Dann achte darauf, süße Speisen vor dem Hauptgang zu reichen, da sie nur schwer zu verdauen sind. Obendrein sollten alle Gänge und Zutaten in Geschmack, Farbe, Konsistenz und Zubereitungsart aufeinander abgestimmt sein. Wir empfehlen Dir Deine Hauptmahlzeit des Tages eher zum Mittag zuzubereiten. Greife gegen Abend lieber auf leichte Kost zurück – gekocht werden darf trotzdem, nur nicht allzu spät.

Die 10 Grundprinzipien im Überblick:

  1. Bereite die Mahlzeiten warm, schonend und frisch zu
  2. Bring alle Geschmacksrichtungen unter (süß, sauer, salzig, scharf, bitter)
  3. Verwende vollwertige, naturbelassene Nahrungsmittel
  4. Sorge für Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
  5. Koche der Jahres- und der Tageszeit angemessen
  6. Berücksichtige Deinen Dosha-Typ in der Ayurveda Ernährung
  7. Verwende Nelken, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Muskat, Pfeffer, Safran Zimt und koche sie mit
  8. Serviere süße Speisen vor dem Hauptgang
  9. Stimme alle Gänge/Zutaten in Geschmack, Farbe, Konsistenz, Zubereitungsart ab
  10. Iss Deine Hauptmahlzeit des Tages zum Mittag

Du möchtest eine Geschmacksexplosion und ein kunterbuntes Farbspiel in Verbindung mit einer gesunden Ernährung auf Deinem Teller erleben? Dann solltest Du noch heute frischen Wind in Deinen Gewürzschrank bringen und ayurvedisch kochen! Ob Dir Dein inneres Gleichgewicht durch ayurvedische Ernährung auch zu Deiner Traumfigur verhilft, kannst Du mit einer Ayurveda-Diät ausprobieren.

Bildquellen: iStock/byheaven

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