Health Food-Trends
Nina Rölleram 08.02.2017

Schon letztes Jahr haben wir viele neue und gesunde Lebensmittel in unsere Speisepläne integriert: Quinoa, Chiasamen und isländischen Skyr bekommt man mittlerweile überall. Auch in diesem Jahr erwarten uns wieder spannende Bereicherungen für unsere Ernährung. Wie Du dieses Jahr Pasta trotz Low Carb-Diät genießen kannst und welche Frucht Du unbedingt probieren musst, verraten wir Dir in unserer Top 5!

Die tropische Jackfrucht ist hierzulande noch relativ unbekannt.

Die tropische Jackfrucht ist hierzulande noch relativ unbekannt, ist aber groß im Kommen!

#1 Die Jackfrucht wird unseren Obst-Horizont erweitern

Jackfrucht kann man auch herzhaft genießen!

Jackfrucht kann man auch herzhaft genießen!

Viele Tropenfrüchte wie Ananas, Mango oder Papaya bekommt man hierzulande problemlos das ganze Jahr über. Allerdings wachsen in den tropischen Regionen Asiens und Südamerikas noch so viele andere Früchte, die es noch nicht in hiesige Supermarktregale geschafft haben. Der Jackfrucht, mit ihrem alles andere als unauffälligem Aussehen, könnte dies allerdings in Zukunft gelingen. Denn Ernährungsexperten und Köche auf der ganzen Welt finden zunehmend Gefallen an der riesigen stacheligen Frucht mit ihrem gelben faserigen Fruchtfleisch. Im reifen Zustand ist die süße Frucht ein hervorragender Lieferant für das Vitamin B6.

Besonders interessant ist die Jackfrucht aber im unreifen Zustand: In Indien, Sri Lanka, Thailand und Indonesien wird sie so schon seit langer Zeit für Salate und Currygerichte verwendet. Westliche Köche verwenden die einzigartige Frucht aufgrund ihrer Konsistenz als täuschend ähnlichen Ersatz für Pulled Pork. Durch die Verwendung von Jackfrucht anstelle von Schweinefleisch sparst Du eine ganze Menge Fett und Cholesterin! Leider bekommst Du frische Jackfrucht bisher nur in gut sortierten asiatischen Lebensmittelläden. Zum Kochen eignet sich aber auch die unreife eingelegte Variante.

#2 Krummes Obst und Gemüse

Nachhaltiger Konsum wird vielen von uns zunehmend wichtiger. In Anbetracht von haaresträubender Lebensmittelverschwendung durch Supermärkte und Privathaushalte ist es kein Wunder, dass Trends wie Food Sharing weiterhin aktuell bleiben. Vielen Konsumenten wird außerdem das perfekte Aussehen von Obst und Gemüse immer unwichtiger. Während man krumme Möhrchen und Gurken derzeit noch eher auf dem Wochenmarkt findet, wollen immer mehr Supermärkte ihren Kunden sogenannte Ausschussware anbieten.

#3 Es wird nichts weggeschmissen!

Karottengrün landet nicht im Müll!

Karottengrün landet nicht im Müll!

Auch bei diesem Trend geht es um Nachhaltigkeit und die Vermeidung von unnötigem Müll. Anstatt Teile von Lebensmitteln wegzuschmeißen und lediglich zu kompostieren, wird versucht, möglichst alles in der Küche weiterzuverarbeiten. Bei vielen Gemüsesorten aus bilogischem Anbau wie etwa Karotten, Rote Beete oder Kohlrabi können die grünen Blätter für Green Smoothies verwendet werden. Selbst Schalen, Kerngehäuse oder Knochen können für wohlschmeckende natürliche Gemüse- oder Fleischfonds verkocht werden. Sogar bei Bohnen aus der Dose muss das Wasser nicht im Abfluss landen. Hier zeigen wir Dir, wie Du aus dem Einweichwasser von Kichererbsen veganen Eischnee für Macarons zubereiten kannst.

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#4 Proteinreiche Pasta aus Linsen und Quinoa

Der Low Carb-Trend wird uns auch in diesem Jahr noch erhalten bleiben. Das heißt aber nicht, dass unsere geliebte Pasta von den Tellern verschwindet. Anstatt Nudeln aus Hartweizengrieß verwenden Health Food-Köche dieses Jahr zunehmend Pasta aus proteinreichen Linsen oder Quinoa. Diese Nudeln eignen sich nicht nur für eine kohlenhydratarme Ernährung, sondern eignen sich auch bei einer Glutenunverträglichkeit. Und das Praktische: Sie sind genau so einfach zuzubereiten wie herkömmliche Nudeln aus Weizen! Noch mehr Low-Carb-Pasta-Alternativen haben wir hier für Dich aufgelistet.

#5 Sorghum und Teff: Alte Hirsesorten erleben ein Comeback

Teff ist aus der äthiopischen Küche bekannt.

Teff ist aus der äthiopischen Küche bekannt.

Wer bis heute noch nie Quinoa oder Amaranth probiert hat, hat 2016 wohl verschlafen. Schließlich haben es die Pseudo-Getreidearten schon längst in die Regale von Discountern und jedes Menü von Health Food-Imbissen geschafft. Es wird also langsam Zeit für etwas Abwechslung! Laut Experten werden 2017 alte Hirsearten aus Afrika und Asien auch hierzulande immer beliebter werden. Teff wird einigen von Euch vielleicht schon in äthiopischen Restaurants in Form des gesäuerten Fladenbrotes Injera begegnet sein. Für diese glutenfreien Brote wird Teffmehl verwendet, das nicht nur für geschmackliche Abwechslung, sondern auch für reichlich Protein und Ballaststoffe sorgt. Noch mehr Eiweiß hat die Hirseart Sorghum, die in der indischen Küche verwendet wird. Noch sind diese Hirsesorten nicht in herkömmlichen Supermärkten erhältlich. In asiatischen Lebensmittelläden findest Du Sorghummehl jedoch unter der Bezeichnung Juwar- oder Milo-Mehl.

Wir sind gespannt, welche dieser Health Food-Trends einen festen Platz in unseren Speiseplänen einnehmen werden. Welche Food-Trends Dich dieses Jahr noch so erwarten, prophezeien wir Dir hier.

Bildquelle: iStock/moisseyev, iStock/JPLDesigns, iStock/bhofack2, iStock/photocatjb, iStock/rweisswald

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