Nach der Diät

Wie kann man einen Jojo-Effekt vermeiden?

Susanne Falleram 15.07.2016 um 15:14 Uhr

Nicht nur während einer Diät steht man vor großen Herausforderungen, sondern auch noch danach. Hat man nämlich erst einmal sein Wunschgewicht erreicht, stellt sich die Frage, wie man nun den heimtückischen Jojo-Effekt vermeiden kann, um die Kilos nicht gleich wieder auf den Hüften zu haben. Wir verraten Dir die besten Tipps und Tricks!

Nach Wochen oder gar Monaten der Ernährungsumstellung und eines intensiven Sportprogrammes hat man es endlich geschafft: Das Wunschgewicht ist erreicht und der Körper top in Form. Doch jetzt kommt es darauf an, vor lauter Freude nicht zu Süßigkeiten zu greifen und das Workout zu vernachlässigen, denn sonst in der Jojo-Effekt schneller da, als einem lieb ist. Sämtliche Anstrengung und Arbeit am eigenen Körper wäre dann binnen kurzer Zeit zunichtegemacht. Doch warum ist das eigentlich so, dass das Gewicht nach dem Abnehmen so schnell wieder in die Höhe schießt, wenn man nicht ganz genau aufpasst? Wir klären Dich auf.

Jojo-Effekt vermeiden

Der Feind eines jeden Abnehm-Willigen: Der berühmt-berüchtigte Jojo-Effekt

Darum entsteht der gemeine Jojo-Effekt überhaupt erst

Da der Körper während einer Diät seinen Energiebedarf herabfährt, ist er nach einer Diät mit der plötzlich wieder erhöhten Energiezufuhr überfordert. Je stärker Du Deine normale Kalorienzufuhr reduziert hast, umso vorsichtiger solltest Du sein, wenn Du nach dem Abnehmen wieder anfangen willst, normal zu essen und die Portionen wieder größer werden. Die Kalorien, die der Körper nämlich nicht direkt verbrennen kann, lagert er wieder als Fettreserven an Bauch, Hüfte und Co. Wichtig ist also, dass man die Kalorienzufuhr langsam steigert, damit sich der Stoffwechsel wieder umgewöhnen kann.

Was tun, um den Jojo-Effekt zu vermeiden?

1. Sport auch nach der Diät weiter machen

Jojo-Effekt Sport

Gegen den Jojo-Effekt hilft nur: Dranbleiben!

Außerdem ist es hilfreich, wenn man schon während der Diät gezielt Sport gemacht hat. Um das neue Wohlfühlgewicht dauerhaft zu behalten und den Jojo-Effekt zu vermeiden, solltest man auch weiterhin regelmäßig Sport treiben. Sport hilft nämlich nicht nur, den Jojo-Effekt zu vermeiden, sondern ist natürlich auch allgemein für die Gesundheit relevant.

Achtung: Du solltest jedoch nicht täglich 500 Kalorien oder gar mehr beim Sport verbrennen – Deine Muskeln müssen sich auch mal entspannen. Jeden zweiten Tag Sport treiben ist völlig ausreichend. Selbst, wenn Du nur zweimal die Woche effektiv trainierst, kann das schon den Jojo-Effekt verhindern.

2. Eine langfristige Ernährungsumstellung nach dem Abnehmen anstreben

Neben ausreichend Bewegung ist auch eine nachhaltige Ernährungsumstellung wichtig. Entscheidend ist nämlich nicht nur die Kalorienzahl, die man nach einer Diät zu sich nimmt, sondern auch das, was man isst: Viel Gemüse, frisches Obst, nicht zu viele Kohlenhydrate (zumindest nicht am Abend; wie man zum Beispiel mit Nudeln trotzdem abnehmen kann, erfährst Du hier) oder ungesunde Naschereien. Warum gesunde Ernährung nicht nur zum Abnehmen wichtig ist und worauf es noch ankommt, das haben uns übrigens einige Promis auf der Berlin Fashion Week verraten.

Video: Promis sprechen über gesunde Ernährung

Ernährungswissenschaftler raten zu großer Vorsicht, wenn während einer Diät die Energiezufuhr um mehr als 500 Kalorien reduziert wurde. Vor radikalen Diäten wie der Nulldiät wird daher ganz entschieden gewarnt – sie beschwören nicht nur den Jojo-Effekt herauf, sondern können auch die Hormone pathologisch verändern und zu langfristigen Schäden führen. Bleibe also auch einfach weiterhin bei Deinem Sportprogramm und ernähre Dich nach einer Diät gesund – So ist der Jojo-Effekt auch kein Thema mehr.

Bildquelle: iStock/ereidveto, iStock/lzf

Kommentar (1)

  • Mevian am 14.08.2016 um 14:16 Uhr

    Schöne Diät mit leckeren Rezepten. Aber nur für Hausfrauen und andere die den ganzen Tag Zugang zur heimischen Küche haben geeignet. Wie soll ich mir denn ein Spiegelei im Büro in der Mittagspause machen??? Das Problem zieht sich durch die ganzen Mittagessenrezepte. Ich treibe so viel Sport wie möglich, immer wenn ich Zeit habe, bewege ich mich ! Und nehme auch Piperine Forte Pillen.


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