Richtig ernähren

Essen nach dem Sport: Die 5 goldenen Regeln

Susanne Falleram 20.07.2016 um 12:54 Uhr

Post-Workout: Der Magen knurrt, am liebsten würde man sofort drauf losspachteln. Doch man möchte ja auch seine sportliche Leistung nicht gleich wieder zunichte machen. Wie ist das also mit dem Essen nach dem Sport? Muss man warten? Und was ist überhaupt an Lebensmitteln erlaubt? Wir verraten Dir, an welche fünf Regeln Du Dich unbedingt halten musst.

Ein anstrengendes Training fordert unseren Körper so richtig. Ihm wird einiges an Energie geraubt, was sich kurz nach dem Workout auch gleich bemerkbar macht. Wie? Durch einen mächtig großen Hunger. Doch als tüchtiger Fitness-Fan, der vielleicht auch gerade noch eine Diät durchzieht, sollte man sich natürlich nicht sofort mit fettigem Fast Food für den Traningserfolg belohnen. Stattdessen sollte man den Körper ganz sinnvoll zu mehr Post-Workout-Power verhelfen. So kann man auch den Nachbrenneffekt effektiv für sich nutzen. Was sollte man also beim Essen nach dem Sport beachten und wie gestaltet man die Mahlzeit am besten?

Essen nach dem Sport

Das Essen nach dem Sport sollte nicht willkürlich, sondern ganz genau gewählt werden

Essen nach dem Sport: Diese 5 Regeln solltest Du beachten

  • NICHT fasten: Nach dem Sport nichts zu essen, bewirkt nicht, dass Du schneller abnimmst. Im Gegenteil, es kann sich auf die Regeneration des Körpers und den Abnehm-Effekt sogar negativ auswirken. Tatsächlich braucht der Körper nämlich neue Energie, um die beanspruchten Muskeln wieder auf Vordermann zu bringen. Wenn ihm dafür keine Kohlenhydrate geliefert werden, holt er sich die Energie selbst aus dem Körper, allerdings nicht nur in Form der Fettreserven, sondern auch der Proteine in der Muskulatur. Wer also nach dem Training nichts isst, der baut die Muskeln gerade wieder ab, die er mühsam antrainiert hat.
  • Direkt nach dem Sport essen: Warte mit der Nahrungsaufnahme nicht erst eine Stunde oder noch länger, sondern führe Deinem Körper innerhalb der ersten Stunde nach dem Workout neue
    Eiweißshake zubereiten

    Ein Eiweißshake wirkt wie ein Energybooster nach dem Training

    Energie zu. Hier läuft seine Regeneration nämlich gerade auf Hochtouren.

  • Einen Mix aus Kohlenhydraten und Eiweiß zu sich nehmen: Um mehr Power für die Fettverbrennung und gleichzeitig Energie für die Muskelreparatur zu haben, benötigt der Körper sowohl Kohlenhydrate als auch Proteine. Deshalb solltest Du ihm mit dem Essen nach dem Sport beides liefern. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Schüssel Vollkorn-Cornflakes mit Milch, Reis mit Putenfleisch, einem Eiweißshake und einem (fettarmen) Müsliriegel oder einem gesunden Smoothie mit Obst, Spinat und wahlweise Haferflocken? Die Mahlzeit veranlasst den Körper, Insulin auszuschütten, das wiederum die Produktion von körpereigenen Proteinen, also Muskelbaustoffen, ankurbeln.
  • Leichte, verdauliche Mahlzeiten wählen: Man darf den ausgezehrten Körper nach dem Sport aber nicht gleich mit mächtigen Speisen überstrapazieren. Die Blutversorgung der Muskeln ist in der Regenerationsphase erhöht, weshalb weniger für die Verdauung da ist. Schwere, deftige Mahlzeiten würden also nur im Magen liegen und für ein unangenehmes Völlegefühl sorgen. Deshalb lieber leichte Sachen essen.
  • Trinken nicht vergessen: Während des Workouts verliert der Körper durch Schwitzen einiges an Flüssigkeit. Diese sollte ihm nach dem Training langsam wieder zugeführt werden. Am besten ist es, wenn Du direkt nach dem Sport ein oder zwei Gläser Mineralwasser trinkst. Auch Kokos- oder Vitaminwasser bieten sich an, um gezielt die Minerallstoff- und Elektrolyte-Reserven wieder aufzufüllen.

Du siehst: Beim Essen nach dem Sport kann man einige Fehler machen. Wichtig ist nicht nur, dass man etwas ist, sondern auch, was man zu sich nimmt. Beachtet man einige Tipps, kann man das Magenknurren nach dem Workout aber schnell und vor allem richtig bekämpfen. Welche Fehler man übrigens noch nach dem Training machen kann, erfährst Du hier.

Bildquellen: iStock/Central IT Alliance, iStock/gpointstudio

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