Diät: Sojaprodukte

Gesund ernähren mit Soja

Soja – wer denkt da nicht zuerst einmal an Fleischersatz von Vegetariern. Bis vor nicht allzu langer Zeit haftete Soja der Ruf an, „irgendwie öko“ zu sein. Doch inzwischen sind Sojadrinks, Sojapuddings, Tofu & Co zu regelrechten Trendproduken avanciert. Nicht ohne Grund, denn die aus der Sojabohne hergestellten Lebensmittel sind ein absoluter Geheimtipp für eine gesunde Ernährung und eine Top Model-Figur à la Fashion Week Berlin. Gleich mehrere Inhaltsstoffe machen uns fit: hochwertiges Eiweiß, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (unter anderem wertvolle Omega-3-Fettsäuren), Ballaststoffe sowie lebenswichtige Vitamine und Mineralien sind dabei nur die Spitze des Eisberges.

Sojamilch ist eine echte Alternative zu Kuhmilch.

Milch aus Soja hat einen leicht süßlichen Eigengeschmack und kann normale Kuhmilch fast überall ersetzen.

Joker für die Gesundheit

Soja wird eine Menge positiver Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. So sind etwa die hochwertigen Sojaeiweiße nicht nur komplett cholesterinfrei, sie sollen noch dazu aktiv an der Senkung des Cholesterinspiegels beteiligt sein. Zudem sind Sojaprodukte laktosefrei und daher für viele von uns besser bekömmlich als Milchprodukte. Insbesondere Menschen mit Laktoseintoleranz profitieren von den Alternativen zu Milch, Joghurt und Quark. Sojapudding, Sojamilch, Sojajoghurt (Yufo) oder Sojadrinks in den verschiedensten Geschmacksrichtungen – mittlerweile lässt die Produktpalette wirklich keine Wünsche mehr offen.

Wer regelmäßig, am besten täglich Soja zu sich nimmt, soll sogar bestimmten Krankheiten vorbeugen können. Eine wichtige Rolle spielen insbesondere die so genannten Isoflavone, also sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sollen unter anderem das Risiko für Herzkrankheiten mindern, Osteoporose vorbeugen und selbst der Entstehung mancher Krebsarten entgegenwirken.

Auch Menschen mit Rheuma haben guten Grund, regelmäßig Soja zu essen. Sie sollten tierische Produkte wie Milch und Fleisch meiden, da in diesen die so genannte Arachidonsäure enthalten ist – diese begünstigt rheumatische Entzündungen. Die in Soja enthaltenen Omega-3-Fettsäuren dagegen wirken entzündungshemmend und können somit rheumatische Beschwerden lindern.

Nicht zuletzt kann Soja mit einem hohen Gehalt an knochenstärkendem Calcium punkten sowie mit Lecithin, das unsere Leber schützt.

Soja macht schlau!

Soja kann aber noch viel mehr: es macht uns fit im Oberstübchen! Untersuchungen haben gezeigt, dass die Merkfähigkeit deutlich erhöht werden kann, wenn man regelmäßig Soja isst. Diese Wirkung wird insbesondere auf die schon erwähnten Isoflavone zurückgeführt – aber auch reichlich Lecithin, Eiweiß, Magnesium und B-Vitamine machen Soja zu echtem Brainfood.

Pluspunkte für die schlanke Linie

Soja ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch noch für die Figur! Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht: Eiweiß und Ballaststoffe halten lange satt, letztere bringen zudem die Verdauung in Schwung. Auch die Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf die schlanke Linie aus, denn sie gehören zu den Fetten, die nicht auf die Hüften wandern, sondern uns helfen, schlank zu bleiben!

Nicht zuletzt sind die meisten Sojaprodukte sehr kalorienarm und schonen auch auf diese Weise unsere Hüften. Tofu beispielsweise ist mit rund 150 Kalorien pro 100g eine gesunde, leckere und schlanke Alternative zu Fleisch!

Tofu statt Fleisch

Tofuburger und Tofuwurst klingen für die meisten Fleischliebhaber nach einer reichlich spaßlosen Alternative für Steak und Salami. Weit gefehlt! Das pflanzliche Eiweiß aus Tofu ist nicht nur in vielerlei Hinsicht gesünder als tierisches Eiweiß aus Fleisch, es ist auch – entgegen vieler Vorurteile – ganz schön lecker! Ein Grund mehr, warum auch skeptische Nichtvegetarier ruhig öfter zu Tofuprodukten greifen sollten.

Zugegeben, pur ist Tofu relativ geschmacksneutral und eher fade. Zum Gaumenschmaus wird es erst mit der richtigen Zubereitung! Eine tolle Möglichkeit, Naturtofu zu verfeinern, bieten Gewürze. In einer Gewürzmischung (beispielsweise aus Paprikapulver, Curry und etwas Chilipulver) gewälzt und anschließend gebraten wird Tofu zum absoluten Gedicht! Oder man mariniert den Tofu vor der Zubereitung in einer Mischung aus Sojasauce, Sambal Oelek (eine scharfe Chilipaste), Zwiebel, Knoblauch und etwas Öl – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Durch seinen neutralen Grundgeschmack ist Tofu unheimlich vielseitig. Außerdem macht es sich nicht nur gebraten gut, sondern kann auch gekocht, fritiert, gedämpft oder in pürierter Form zum Brotaufstrich verarbeitet werden.

Natürlich gibt es würzige Soja- und Tofuvarianten auch schon fertig zu kaufen. Eine besonders große Auswahl bieten Reformhäuser und Naturkostläden, aber auch gut sortierte Supermärkte halten mittlerweile eine recht gute Auswahl bereit. Von Tofubratlingen über Sojahack bishin zu „Chicken“-Nuggets und Sojageschnetzeltem gibt es so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Übrigens: wer linientreu ist, brät mit Sojaöl. Dieses ist auch reich an gesunden Omega-3-Fettsäuren und lässt sich auch für Salatdressings verwenden.

Kommentare (3)

  • ehm ws viele nocht wisssen diese produkte nhr einmla im monat essen sja ist hoch krebserregend

  • Soja schmeckt eigentlich ganz gut, aber komplett auf Fleisch verzichten, mag ich dann doch nicht

  • blöd nur wenn man eine histaminintolleranz hat :( dann ist soja alles andere als gesund für den körper :(


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