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Sport-Trends: So halten Sie sich 2016 fit

Yoga, Pilates, Poledance, Trampolin, Gewichte oder Jogging – es gibt tatsächlich einige Möglichkeiten, sich und seinen Körper fit zu halten. Während es von 2008 bis 2014 Fitnesstrainer waren, die die Trendliste der sportlichen Lieblinge anführten, wurden diese 2014 vom explosiven und zeitsparenden HIIT (high-intensity interval training) abgelöst. 2015 eroberte ganz klar das klassische Krafttraining die Spitze der Sport-Trends. Welcher Fitness-Trend bestimmt nun aber das Jahr 2016? Das American College of Sports Medicine (ACSM) zeigt dies in seiner jährlichen Fitness-Trend-Vorschau, die wir hier und in unserer Fotoshow für Sie zusammenfassen.

Eines können wir schon einmal vorweg nehmen: Viele von Ihnen werden dem Top-Fitness-Trend bereits folgen. Doch nicht nur das überrascht, sondern auch, dass sich die im vergangenen Jahr so beliebten Bootcamps 2016 nicht mehr wirklich behaupten und wohl langsam aus der Mode kommen. Das sind die Top Fitness-Trends 2016:

#1 Tragbare Technologien

Menschen wollen einfach nie über etwas die Kontrolle verlieren. Beinahe logisch ist es also, dass sie auch beim Sport noch ganz genau wissen müssen, was gerade in ihrem Körper passiert. Fitness Tracker, intelligente Smartwatches, Pulsmesser und GPS-Tracker waren demnach noch nie so beliebt wie heute. Sie zählen Ihre Schritte, die zurückgelegte Distanz, den Kalorienverbrauch, die Fettverbrennung und und und. So lässt es sich nach einer intensiven Einheit doch auch viel besser prahlen, oder?

#2 Eigengewicht-Training

2013 tauchte das Training mit dem eigenen Körpergewicht zum ersten Mal in der Sport-Trendanalyse des American College of Sports Medicine auf, damals noch auf Platz Drei. Eben jene Trainings bekamen durch die Beliebtheit der HIIT-Einheiten und vor allem durch minimale Ausrüstungen wie TRX-Bänder einen absoluten Boom. Das Gute daran: Das Training ist super effektiv, kann überall und ohne viel Aufwand durchgeführt werden und es benötigt kaum Utensilien. Das Training mit dem eigenen Körpergewicht ist also definitiv ein Sport für die Zukunft, nicht nur für 2016.

#3 HIIT

Das allseits bekannte und beliebte HIIT (high-intesity interval training) schafft es 2016 „nur“ noch auf Platz Drei. Zwar bietet diese Trainingsmethode, die aus kurzen, intensiven Belastungen und darauffolgenden Ruhephasen besteht, tatsächlich die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit ein wirklich effektives Training zu absolvieren, allerdings sollten HIIT-Workouts auch wirklich nur unter Anleitung oder eben zumindest von semiprofessionellen Sportlern durchgeführt werden. Anfänger tendieren schnell dazu, sich bei den augenscheinlich einfachen Workouts komplett zu überschätzen oder gar Verletzungen zu erleiden.

#4 Krafttraining

Dass man einen wirklich definierten Traumkörper nicht einzig und allein durch Konditionstraining erreichen kann, sollte mittlerweile wohl allen ambitionierten Hobbysportlern bewusst sein. Ein bisschen Krafttraining gehört also schlichtweg dazu. Kein Wunder also, dass sich auch das klassische Gewichtstemmen in der Mucki-Bude wacker unter den Top-Sport-Trends hält.

#5 Personal Training

Klar, die Motivation ist eine ganz andere, wenn man von einem professionellen Trainer angefeuert, korrigiert und unterstützt wird. Zwar gehören Personal Trainings durchaus nicht zu den kosten- und zeitgünstigsten, jedoch zweifelsohne zu den effektivsten Trainingsmetoden. Aber Achtung! Lassen Sie sich nicht von angeblichen Personal Trainern täuschen, sondern beharren Sie stets auf mindestens ein amtliches Zertifikat.

Welche Fitness- und Sport-Trends außerdem das Jahr 2016 bestimmen , verraten wir Ihnen in unserer Fotoshow.

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