Für mehr Power

Optimal vorbereitet: Was essen vor dem Sport?

Susanne Falleram 21.07.2016 um 15:00 Uhr

Vor dem Work-out ordentlich reinhauen? Lieber nicht. Was sollte man also vor dem Sport essen, um genügend Energie für das Fitness-Programm zu haben, aber kein unangenehmes Völlegefühl? Wir verraten Dir, worauf es beim Prä-Work-out-Snack ankommt und was sich hierfür am besten eignet.

Essen vor dem Sport ist ja so eine Sache für sich (ebenso wie Essen NACH dem Sport!), an der man sich den Kopf zerbrechen kann. Sollte man nun möglichst nichts essen, damit der Körper sich gleich an den eigenen Energie-, sprich Fettreserven bedient? Oder sollte man lieber gut zuschlagen, um sicherzustellen, dass er die nötige Power für das anschließende Ausdauer- und Krafttraining hat? Und wenn das so ist: Kann man auch fettig oder etwas Süßes essen? Oder lieber besonders viele Kohlenhydrate in Form von Nudeln verputzen? Fragen über Fragen! Wir haben die Antworten.

Essen vor dem Sport

Was und wie viel sollte man eigentlich vor dem Workout noch essen?

Essen vor dem Sport: Was ist erlaubt?

Generell gilt: Die Mahlzeit vor dem Training soll jenes erleichtern, nicht erschweren. Wer sich vorher ein fettes Steak mit Pommes reinzieht, der wird unter einem unendlichen Völlegefühl leiden. Das kann sogar in Übelkeit, Sodbrennen und Schwindel übergehen, wenn man richtig hart trainiert und sich viel bewegt. Das Blut im Körper ist nämlich dann voll mit der Verdauung beschäftigt und fährt dafür andere Körperfunktionen sowie die Sauerstoffversorgung der Muskeln zurück. Ergo: Ein leichtes Essen vor dem Sport reicht völlig aus.

Zudem solltest Du darauf achten, dass Du gut verdauliche Kohlenhydrate in kleiner Menge zu Dir nimmst, aus denen Dein Körper Energie schöpfen kann. Sie sollten den Insulinspiegel aber nicht urplötzlich in die Höhe schießen lassen, also keine Spaghetti und auch keine Schokolade oder Ähnliches. Stattdessen bieten sich folgende Snacks vor dem Sport an:

  • Früchte

    Eine Portion Obst ist der ideale Snack vor dem Sport

    Eine Banane. Sie hat leicht verdauliche Ballaststoffe und ist ein wahrer Energie-Booster für den Körper.

  • Ein Frucht-Smoothie, der gleich mehrere Power-Obstsorten wie Banane, Mango und Pfirsiche enthält.
  • Eine Scheibe Vollkornbrot mit Hüttenkäse oder einem hart gekochten Ei
  • Eine kleine Portion Haferflocken mit Milch oder Naturjoghurt (und wahlweise ein paar Früchten)

Trinken vor dem Sport nicht vergessen!

Für den Sport und das mit ihm einhergehende Schwitzen ist eine gute Flüssigkeitsversorgung essenziell. Ein bis zwei Stunden vor dem Training solltest Du zwei Gläser Mineralwasser trinken, um Deinen Körper schon mal vollzutanken. Achtung: Nicht unmittelbar vor dem Training trinken, erst recht nicht in großen Mengen. Das füllt den Bauch nämlich ebenso wie Nahrung unangenehm und sorgt wahrscheinlich dafür, dass Du während des Trainings auf Toilette rennen musst.

Wann sollte man das Essen vor dem Sport einschieben?

Für ein optimales Trainingsergebnis sollte man schon am Abend vorher seinen Kohlenhydratspeicher auffüllen. Eine leckere Reis-Gemüse-Pfanne oder Vollkornpasta mit Tomatensoße sind dann auch durchaus mal abends erlaubt. Trainierst Du jedoch eh erst abends, dann nimm diese Mahlzeit am besten mittags zu Dir. Je näher das Work-out rückt, desto kleiner und leichter sollten die Mahlzeiten gehalten werden.

Bildquellen: iStock/gpointstudio

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