Nach langer Zeit wieder eine Panikattacke...

xXCanaXx91
von: xXCanaXx91
am: 20.09.2012 20:52h
im Forum: Seele & Emotion

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Hallo ihr Lieben!

Ich glaub ich brauch mal euren Rat oder vielleicht will ich das grad auch einfach nur loswerden, weil oft heißt es ja, dass es einem danach besser geht.

Zur Vorgeschichte: Vor ca. drei Jahren fing ich an unter Panikattacken zu leiden. Es ging so weit, dass ich mich keinen Schritt mehr nach draußen gewagt habe, nicht mehr zur Schule gegangen bin, gar nichts...und das während meines Abiturs. Nach anderthalb Jahren hartem Kämpfen mit mir selbst, hatte ich endlich einen Punkt erreicht, wo ich sagen konnte: "Du hast sie überwunden...ganz allein, du kannst stolz auf dich sein!" Ab und zu kamen sie mal wieder, aber das war normal für mich. Ich konnte nun damit umgehen. Meistens waren ihre Wiederkehr ein Zeichen dafür, dass mich etwas belastete oder mir es einfach nicht gut ging...Ich würde sagen, dass ich das letzte Jahr sogar keinerlei Symptome mehr hatte. Obwohl ich auch ne relativ schwierige Zeit hinter mir habe. Fernbeziehung mit Freund, viele Absagen von Unis, Unzufriedenheit mit dem Job und und und...Eigentlich müsste ich zur Zeit der glücklichste Mensch auf Erden sein. Ich habe nach langem Warten endlich meinen Studienplatz bekommen, meinen Job gewechselt und der neue macht mir wirklich Spaß UND mein Freund kommt wieder zu mir und dann geht es erstmal gemeinsam in den Urlaub! Doch heute ist etwas seltsames passiert...bzw. die letzten Wochen hat es sich schon eingeschlichen...ich habe heute eine Panikattacke im Bus bekommen wie ich sie schon lange nicht mehr hatte. Ich war kurz davor aus dem Bus auszusteigen, aber habe mich gezwungen, drin zu bleiben...Als ich zu Hause war, hab ich drei Kreuze gemacht. Ich verstehe nicht, woher diese Panik heute kam...ich habe Angst, dass ich mich da nun wieder reinsteigere und in mein altes Muster verfalle. :(
Was hat das alles zu bedeuten? :(

Wer einen Rat weiß...ich lese ihn gerne...ansonsten danke für's "zuhören"!

Liebe Grüße!

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Nach langer Zeit wieder eine Panikattacke... , panikattacke, angstzustände, panik, angst

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9 Kommentare zu

Nach langer Zeit wieder eine Panikattacke...

mali_andjeo
von: mali_andjeo, am: 21.09.2012, 21:56

@sekhmet: ich glaube ich kann ganz gut selbst entscheiden, ob ich Tabetten nehmen würde oder nicht. Ich habe sie nach ihrere Meinung gefragt, und die hat sie mir mitgeteilt... und stell dir vor, ich möchte gar nicht das Tabletten es schaffen, meine Angst zu besiegen, ich möchte das selbst schaffen. Ich hasse Tabletten, nicht jede, aber die die das Verhalten beeinflussen. Ich habe als Kind Tabletten bekommen um mein ADHS ruhig zu stellen... Nie wieder ganz ehrlich :)

xXCanaXx91
von: xXCanaXx91, am: 21.09.2012, 18:17

@sekhmet: Wo ist jetzt dein Problem? Es war lediglich ein Rat, den ich hier gegeben habe. Heißt nicht, dass man sich dran halten muss! Sollte jeder selbst wissen wie er das handhaben möchte.-.-
Hatte gedacht, dass Sinn und Zweck eines Forums ist, sich auszutauschen und eben Ratschläge zu geben...anscheinend ist es ja doch nicht so...

sekhmet
von: sekhmet, am: 21.09.2012, 15:13

@cana

toller tip leuten ohne ihre krankheitsgeschichte oder sie zu kennen von medikamente abzuraten....

xXCanaXx91
von: xXCanaXx91, am: 21.09.2012, 11:47

@mali_andjeo: Hab noch was vergessen...Von Tabletten oder so würde ich dir abraten! Versuche es erst gar nicht damit, denn irgendwann bist du davon abhängig und kannst nicht mehr ohne sie leben. Das Risiko dann einen Rückschlag zu bekommen ist umso höher! Kauf dir lieber diese Rescue Drops/Tropfen von Bachmann (?). Die seind rein pflanzlich und wenn dich mal wieder die Angst überkommt, lutscht du einen. Das beruhigt. Vielleicht ist es nur Placebo, aber mir hat oft in solchen Situationen geholfen...

xXCanaXx91
von: xXCanaXx91, am: 21.09.2012, 11:45

Danke schonmal für eure Beiträge! :)

@ Thalia: Die Therapie habe ich schon hinter mir und sie auch so lange durchgezogen bis meine Therapeutin meinte, ich bräuchte sie nicht mehr. Auch ich habe gemerkt, dass es nun an der Zeit ist, die Therapie zu beenden. Da ich eh nur einmal alle sechs Wochen da war, konnte sie mir gar nicht so viel helfen. Aber der Schlüssel zum Erfolg liegt eh bei einem selbst...das habe ich bisher in meinem Leben gelernt. Familie und Freunde können einen unterstützen, klar, aber im Endeffekt schafft man es nur allein daraus. Der Wille zählt!
@ mali_andjeo: Also als Tipp würde ich dir geben, dass du, auch wenn es dich wahrscheinlich sehr viel Überwindung kostet (je nachdem wie stark du unter den Ängsten leidest), dich deiner Angst zu stellen. Das wirst du nämlich auch während deiner Therapie machen müssen, sonst wird sie nichts bringen. Aber fang in kleinen Schritten an! Wenn dir beispielsweise das Einkaufen allein schwer fällt, nimm jemanden mit, aber lass ihn draußen warten. Manchmal hilft es schon zu wissen, dass jemand da ist, dem man vertraut. Oder mich hat auch immer die Gewissheit, dass ich mein Handy in der Tasche habe und jederzeit jemanden anrufen kann, beruhigt. Und was vor Allem auch wichtig ist: Versuche herauszufinden, woher diese Ängste kommen. Dabei wird dir die Therapie helfen, doch wie ich es oben schon geschrieben habe, im Endeffekt musst du da allein durch. Oft haben solche Ängste mit Trennung zu tun...Aber es muss nicht. Bei mir war es beispielsweise so und es war mir überhaupt nicht bewusst...Und was auch wichtig ist: Vertraue dich jemanden an. Sprich darüber! Beziehe deine Familie und Freunde mit ein, denn wahrschenlich wirst du es selbst schon gemerkt haben...viele Menschen können sich gar nicht vorstellen wie das ist ständige Angstzustände zu haben und können demzufolge auch nicht damit umgehen...Also: Fang in kleinen Schritten an...Die Erfolgserlebnisse werden dich aufbauen! Ich habe auch das Buch "Ängste verstehen und überwinden" gelesen. Das hat mir auch schon etwas geholfen, da ich dann wusste wie diese Ängst überhaupt im Körper entstehen...und dass man nicht unnormal ist, sondern es sehr vielen Menschen genauso geht. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich auch gerne privat anschschreiben!
@RockabillyBabe: Ja das könnte wirklich sein...so habe ich es noch gar nicht gesehen. Vielleicht habe ich auch einfach Angst die bevostehende Zeit nicht zu packen mit Uni, Arbeit, etc...Hinzukommt, dass ab Ende Dezember mein Freund ein Auslandssemester macht...wahrscheinlich belastet mich das auch schon, ohne dass ich es wirkklich weiß...

RockabillyBabe
von: RockabillyBabe, am: 21.09.2012, 00:38

was du dagegen machen kannst, weiß ich leider nicht.
dass du ausgerechnet jetzt, wo alles gut ist, eine panikattacke bekommst kann ich mir nur so erklären:
vorher war ja eh alles scheiße, warum solltest du da noch angst haben?
jetzt wird/ist alles gut und könnte kaputtgehen!
verstehst du, wie ich mein?

mali_andjeo
von: mali_andjeo, am: 21.09.2012, 00:27

Hey du helfen kann ich dir leider nicht aber mich würde interessieren was du gegen diese Panikattacken gemacht hast? ichleide nämlichauch seit Jahren darunter, aber seit etwa zwei Jahren schränkt es mich wirklich ein... Ich such nachwas womit ich die Zeit bis zum Therapiebeginn überbrücken kann... Danke schonmal im Vorraus

Thalia
von: Thalia, am: 20.09.2012, 22:02

Ich kenn mich mit solchen Dingen nicht aus, aber ich denke, da wirst du alleine nicht rauskommen, deshalb wäre eine Therapie an der Stelle wohl ratsam. Insbesondere weil dein Alltag dadurch ja doch ziemlich stark eingeschränkt werden kann, würde ich das lieber mithilfe eines Therapeuten angehen statt das alleine zu versuchen. Du hast es zwar geschafft, sie eine Zeit lang zu verdrängen, aber dann ständig während man zB Einkaufen geht zu denken, dass das jederzeit wiederkommen kann, ist bestimmt auch nicht so angenehm.
Ich wünsch dir natürlich alles Gute, dass das ganze nicht wiederkommt!

xXCanaXx91
von: xXCanaXx91, am: 20.09.2012, 20:53

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