ständig neue Herausforderungen!
kennt das hier jemand, dass man sich ständig neue Projekte und Herausforderungen stellt?
meine Freunde sagen ich bin bisschen bescheuert was das angeht, weil ich selten keine größeren Projekte am laufen hab, neben dem Studium und dem Nebenjob :-D
manchmal ist das was ganz eigennütziges wie schöne Fotos machen oder ein Instrument lernen... manchmal was ganz persönliches wie zb ne Patchworkdecke zu nähen... und manchmal was ganz banales wie nen Praktikum suchen... obwohl man eigentlich mal die freie Zeit genießen sollte!
hab jetzt nämlich diese Woche mal wieder ein Vorstellungsgespräch für ein Praktikum wärend der Semesterferien... meine Freunde meinten, ich soll mir auch mal ne Pause gönnen, aber irgendwie hab ich dazu keine Lust
wer ist auch ständig beschäftigt und sucht neue Dinge zum erleben und erlernen?
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ständig neue Herausforderungen!
ich bin eigentlich auch so, dass ich mir aufgaben suche, wenn es mal nichts gibt. bin da glaub ich so bisschen wie der vater von meine herrin. ich möchte auch, so gut es geht, immer alles selbst machen. gut, wenn man einen mann zu hause hat, nimmt man natürlich die hilfe gern in anspruch. aber ich will halt auch viel können im leben und auf so wenig hilfe wie möglich angewiesen sein. leute, die von vornherein sagen, das kann ich nicht, haben eine mir nicht verständliche einstellung. geht nicht, gibts nicht, heißt es doch so schön.
ich kann aber auch mal ein buch lesen und in den tag hineinleben, falls ich gelassen werde (Familienalarm!!).
kann dich also schon verstehen, was du meinst.
allerdings, wenns um den pc geht und ich da nicht klar komme, wegen irgendetwas doofem, kann ich auch mal ganz schnell die geduld verlieren.
zitat chiarafay:"Ich kenne Langeweile nicht, irgendwas ist immer!" dito,eben...
ich komm ehrlich gesagt auch nicht klar,wenns nix zu tun gibt...ich brauch ne aufgabe,ne gewisse struktur.hätt ich in den semesterferien zb nicht so viel zu tun,würd mir das absolut nicht gut tun-_-
ich!leben heißt für mich nun mal nicht stillstand,sondern herausforderung und veränderung...und zwar ständig.wie soll man sich sonst auch weiterentwickeln?!solang keine überforderung darauf wird,ist das auch das beste,was einem mMn passieren kann...
und ich meine herausforderung in jeder hinsicht,nicht nur beruflich-sondern auch und vor allem im persönlichen bereich.sich weiterentwickeln,dazulernen,dinge hinterfragen,geistig wachsen...und natürlich neue dinge lernen und neue fähigkeiten und sichtweisen erlernen.:-)
in meinem freundeskreis sind fast alle so eingestellt-da wundert sich niemand über sowas?!
zu deinem beispiel:in der zeit nachm abi hab ich direkt noch vorm abiball nen praktikum angefangen-vom rumsitzen kommt ja nix in gang...
Wie mein Vater, der hat auch immer ein Projekt. Ein Jahr wars der Aussenkamin, dann Kamin im Wohnzimmer, dann die Zisterne, dann wieder die Vogelgehege, Teich mit Wasserfall, seinen Falkner machen und und und
Dieses Jahr wollte er einen Sandkasten und ein Badeteich für meine Kleine machen, das konnten wir ihm aber ausreden, sie ist ja erst 6 Wochen alt. Das darf er nächstes Jahr, dieses Jahr ist er irgendwie nur mit Wohnungen renovieren beschäftigt *lach
Ach ja, er baut alles selbst und lässt sich nur sehr selten helfen. Ich persönlich brauch keine Aufgabe. Wenn ich Lust habe, setze ich mich an meine Nähmaschine oder schnapp mir mein GPS Gerät. Deswegen langweile ich mich aber auch nicht, nur weil ich mir keine Aufgabe gestellt habe ;-)
Wobei ne Herausforderung an sich natürl nicht gleich negativ mit ner Belastung zu betiteln sein sollte^^
Ein Beispiel noch von mir: Ich hab grade meinen BA abgeschlossen und mach nebenbei ein superstressiges Praktikum.Im Anschluss hab ich nen Umziehzirkus..Pause ist erst wieder im Sept.Und dann studier ich definitiv ganz in Ruhe nur bis Februar, und werd mir in der Zeit auch keine zusätzl Belastung aufladen..da freu ich mich richtig drauf:)
Achso, ich persönlich finde es ehrlich gesagt wichtig das man sich auch ohne "akute"Aufgabe nicht langweilt (mit sich selber)...
Wenn du dich so wohlfühlst, is doch alles bestens..Ich persönlich bin kein Mensch der ständig mit irgendwas (also ner Art Projekt)beschäftigt sein muss..
Ich kann auch mal ne Zeitlang ohne Sinn und Zweck in den Tag leben ohne irgendwas "nützliches"in dem Sinn zu machen...Klar, auf Dauer wär das nichs und ich brauch auch ne langfristige Perspektive.
Da hab ich nen relativ gesunden Mittelweg glaub ich..(also für mich).
Ich brauch nicht ständig eine Aufgabe, um zufrieden zu sein und mich wohlzufühlen, aber es würde auch nie passieren das ich ein halbes Jahr antriebslos zuhause sitz und mir nur die Nägel feile..
ich lern gerne neue sachen, das auf jeden fall. aber ich würde nieee auf die idee kommen, in den semesterferien ein freiwilliges praktikum zu machen^^ aber manchmal bin ich auch extrem faul
dein körper wird dir deine grenzen schon zeigen und solange es dir gut dabei geht und du das brauchst, ist doch alles ok. hast halt ne menge energie.. ich liebe es auch zuhause zu sein und mal nichts zu tun, das heisst aber nicht, dass man faul ist ..
langeweile kenn ich schon auch... wenn ich nämlich dann mal nichts zu tun hab und grad zwischen zwei projekten bin und mir erstmal was neues überlegen muss :-D
ich kenne das. bin auch so, teilweise. habe letztes jahr nachm SS ein praktikum gemacht, danach gings WS los. nachm WS hab ich direkt noch ein praktikum gemacht, danach ging wieder direkt das semester los. dann war ich noch 4 wochen am stück im ferienlager, was auch ganz schön an den kräften zerrt. neben studium und nachhilfe geben mach ich auch noch einiges.
aber es macht mir spaß, sonst würde ich das wohl kaum durchhalten. manchmal denk ich mir schon, warum machst du das eigentlich immer? aber die entlohnungen machen das alles wieder wett. :-)
ich mach schon auch pausen... das ist es ja nicht, ich mach wärend den projekten auch mal pause :-D
aber ich brauch schon sowas das ich bis zu nem gewissen zeitpunkt erledigt haben will...
ja ich kenne das absolut. ich finde es für mich wichtig ein ziel zu haben, nach was zu streben und nicht stehen zu bleiben
allerdings musste und muss ich lernen, auch mal wirklich ne pause zu machen.ich war da früher teilweise sehr extrem