Hamburg goes Urban

Hamburg goes Urban

Modeketten wie H&M, Zara und Vero Moda bekommen in diesem Sommer in Deutschland Konkurrenz. Der US-Modekonzern Urban Outfitters wird im August den ersten Laden am Hamburger Gänsemarkt eröffnen, wie der Europa-Geschäftsführer des Unternehmens, Martin Parker, dem Handelsblatt verriet. Nach dem Aus in Deutschland für Modeanbietern aus dem Ausland wie Marks&Spencer oder Gap, ist Urban Outfitters seit langem das erste ausländische Modeunternehmen, das sich auf deutschen Boden wagt. Vermutlich rechnet sich der Konzern aufgrund seines einzigartigen Konzeptes größere Chancen aus. Das 1970 unter dem Namen „The Free People’s Store” gegründete Unternehmen zielt auf ein junges, besonders modernes Publikum ab. Das Sortiment unterscheidet sich von Land zu Land, abhängig davon was gerade in ist. Besonders ist, dass man bei Urban Outfitters neben Mode, Schuhen und Accessoires ebenfalls verrückte Geschenkartikel, Möbel oder Geschirr finden kann. Auch MP3-Player, Turntables und Ratgeber wie „Sextips for Straight Women from a Gay Man” gehören bei Urban Outfitters zum Sortiment. So bunt wie dieses ist auch die Aufmachung der Läden. Nicht einfallslos aneinandergereihte Stapel von Kleidungsstücken bestimmen das Erscheinungsbild, stattdessen bekommt man durch Dinge wie Kerzenständer, Tassen oder Möbelstücke, die der Kleidung Gesellschaft leisten, vielmehr den Eindruck man befände sich in einem aufwändig dekorierten Wohnzimmer. Jedes Dekorationsstück und Accessoire ist ebenfalls mit einem Preisschild versehen und fertig zum mitnehmen. Man kann also davon ausgehen, dass sich bei vielen Damen die samstägliche Shoppingtour um einige Zeit verlängern dürfte. Und das zu Recht. Bei erschwinglichen Preisen (vergleichbar mit H&M oder Mango) und einer derartigen Auswahl findet sicherlich jeder etwas für seinen Geschmack.

Kommentar (1)

  • silbertau am 08.07.2009 um 20:05 Uhr

    uhh oO