Aufnäher
Susanne Falleram 13.04.2016

Wie jetzt selbst das einfachste Basic-Kleidungsstück zum trendy Hingucker wird? Mit kunterbunten, angesagten Patches! Was der eine oder andere von uns vielleicht noch aus Kindertagen kennt, wo Risse in der Hose mit den auffäligen Aufnähern geflickt wurden, kehrt jetzt als trendiger Eyecatcher ganz bewusst an unsere Kleidungsstücke zurück. Wie der Style heute aussieht, zeigen wir Dir hier.

Aufnäher

Bunte Aufnäher in rohen Mengen – der Trend 2016

Nicht nur mit Bandshirts und Statement-Pieces mit Schriftzügen kannst Du Deine Meinung und Dein Fan-Dasein kund tun. Auch mit bunten Patches kannst Du Dich jetzt kreativ austoben und ohne Worte viel über Dich und Deinen Geschmack aussagen. Das Schöne: Die kleinen, bunten Hingucker kommen nicht mehr nur als nützliche Flicken daher oder werden bevorzugt von Rockern auf ihren Kutten getragen. Sie begleiten uns Damen auf allen möglichen Teilen, von der Bluse über die Bomberjacke bis hin zur Jeans oder Handtasche.

Die Auswahl ist riesig, sodass Du beispielsweise auf Amazon garantiert viele, passende Aufnäher findest, mit denen Du Deine Kleidung stylisch aufwerten kannst. Zurückhaltung ist bei dem Trend übrigens nicht gefragt: Je mehr Patches Deine Kleidungsstücke zieren, umso besser!

DIY: So bügelst oder nähst Du Aufnäher selbst an

Patch it up! Am meisten Spaß macht der Trend natürlich, wenn man seine Kleidungsstücke individuell gestalten und mit Aufnähern versehen kann. Das funktioniert im Übrigen am besten auf Baumwoll- und Denim-Stoffen. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Patches auf die Kleidung gelangen: Entweder, man bügelt sie auf, oder man näht sie fest.

Variante 1: Aufbügeln

  • Das Bügeleisen auf eine niedrige Stufte vorheizen
  • Das Kleidungsstück auf dem Bügelbrett so ausbreiten, dass die gewünschte Stelle für den Aufnäher frei liegt
  • Die Klebefolie von der Rückseite des Patches abziehen und es auf der gewünschten Stelle platzieren
  • Zur Schonung der Oberfläche des Aufnähers ein dünnes Baumwolltuch darüber legen
  • Für 20 bis 30 Sekunden nun mit der Spitze des Eisens darüber bügeln; besonders an den Rändern entlangfahren, um wirklich alles zu fixieren
  • Gegebenenfalls nochmal das Kleidungsstück umdrehen und von der anderen Seite nachbügeln

Variante 2: Aufnähen (mit Steppstich)

  • Den Aufnäher auf der gewünschten Stelle des Kleidungsstücks platzieren
  • Gerade Näh-Anfänger können ihn nun mit Stecknadeln grob feststecken oder mittig des Patches eine grob gestochene Hilfsnaht zur Fixierung anbringen, am besten in einer leuchtenden Garn-Farbe, um sie später leicht entfernen zu können
  • Mit einem Steppstich um das Patch nähen: Die Nähnadel mit Faden zuerst von unten am Rand durch den Aufnäher stechen, den kompletten Faden dabei herausziehen (Achtung: Vorher Knoten in das Fadenende machen, damit er fest hängen bleibt); dann rechts davon einen weiteren Stich nach unten setzen, die Nadel in doppelter Stichlänge nach vorne führen und wieder nach oben stechen
  • Einmal herum nähen, am Ende mehrere Stiche miteinander vernähen und den Fadenrest abschneiden; die Hilfsnaht oder Stecknadeln herauslösen – fertig!

Für Bastel-Muffel: Fertige Patches-Pieces kaufen

Fave jacket of all time from @marcellvonberlin 🙃❤️

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Wer in Sachen Handarbeit nicht ganz so begabt ist, der muss auf den Trend natürlich nicht verzichten. Glücklicherweise kann man sich die bestickten Teile mit den bunten Applikationen nämlich auch schon fertig kaufen. Wie wäre es zum Beispiel mit dieser Jeanshose von Rock Angel in Destroyed-Optik und mit bunten Patches, die Du auf Amazon kaufen kannst? Wenn Du die Patches mit Stolz auf der Brust tragen willst, dann ist auch diese Bomberjacke von DSguided, die Du auf Amazon findest, eine coole Alternative. Übrigens: Dein Patches-Teil trägst Du am besten zu schlichten, einfarbigen Kleidungsstücken, damit es voll und ganz zur Geltung kommt.

Bunte Patches sind das Style-Highlight auf Kleidung und Accessoires. Ob Du den Trend eher dezent mitmachst und einen Aufnäher als Hingucker anbringst oder ob Du gleich eine ganze Masse an bunten Bildern auf Deine Kleidung bringst – so oder so sorgst Du für ein cooles Mode-Statement.

Bildquellen: Getty Images for Heidi Klum/Nicholas Hunt, GettyImages/Koki Nagahama


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