Tanga am Strand

Der String-Bikini ist zurück: Hot or not?

Susanne Falleram 06.05.2016 um 11:11 Uhr

Ob auf Paparazzi-Schnappschüssen oder selbstgemachten Instagram-Bildern: Immer wieder können wir die Stars am Strand im Urlaub bewundern. Und hier fiel in letzter Zeit etwas ganz besonders auf: Viele Promi-Damen entscheiden sich für ein ganz bestimmtes Bikini-Modell, nämlich den String-Bikini. Wie finden wir Damen das? Ist die freizügige Bademode auch etwas für uns? Mehr dazu erfährst Du hier.

#borabora 🐬 @ingefonteyne @victoriassecret

A photo posted by Candice Swanepoel (@angelcandices) on

Knapp, knapper, String-Bikini! Während uns obenrum der klassische Triangel- oder Schalen-Bikinitop begrüßt, wird es untenrum richtig heiß. Ein Hauch von Nichts, ein ultra schmales Stückchen Stoff, bedeckt den Hintern – mehr oder weniger. Da kommen direkt Nostalgie-Gefühle an die 80er-Jahre, die wir nicht so recht zuordnen können.

Gefällt uns der Trend zum Fast-Entblößen oder ist es doch zu viel des Guten? Copacabana-Feeling für zu Hause oder leider die Sorte Retro-Trend, die nie hätte zurückkehren sollen? Hallo, sexy Po-sieren am Meer oder doch eher: Au Backe?

Warum String-Bikinis so beliebt sind

Klar, so ein Bikinihöschen, das gerade das Allernötigste verdeckt, hat auch so seine Vorteile. Zum einen sorgen sie, ganz praktisch gedacht, für eine streifenfreie Bräune, nach der wir Damen uns sehnen. Während bei normal geschnittenen Bikinihöschen ein breiter, weißer Abdruck auf dem Hintern zurückbleibt, lässt ein String-Modell genügend Freiraum, damit die Sonne eine gleichmäßige Bräune auf unserem Körper zaubert.

Zum anderen zaubern String-Bikinis eine ziemlich heiße Rückansicht. Der Po wird praktisch durch einen dünnen Stoffstreifen rundlich eingerahmt und so perfekt inszeniert. Männer wird es freuen und Dir sind garantiert alle Blicke sicher. Fragt sich nur, ob man das auch will?

String-Bikini

Die einen finden ihn billig, die anderen einfach nur heiß: Der String-Bikini

Sollten wir dem String-Bikini eine Chance geben?

Der große Nachteil – oder möglicherweise auch Vorteil – den ein String-Bikini mit sich bringt: Er entblößt. Wirklich keine Delle, keine Dehnungsstreifen oder sonstige „Makel“, die wir ungern zeigen, werden verdeckt. Das ist wohl auch der Grund, warum viele Frauen davor zurückschrecken, überhaupt darüber nachzudenken, ihn am heimischen Badesee oder im Urlaub am Strand zu tragen.

When bae says ur cute

A photo posted by Bella Hadid (@bellahadid) on

Leider schmeichelt ein String-Bikini nicht jedem Hinterteil optimal. Am besten wirkt er natürlich bei kleinen, knackigen Apfel-Pos aus. Auch bei flachen oder kastenförmigen Gesäßen kann ein String-Bikini gut aussehen. Bei birnenförmigen, länglichen Hintern könnte er die Form jedoch unvorteilhaft betonen und noch mehr in die Länge ziehen. Zudem erweckt ein String-Bikini bei besonders fülligen Pos schnell den Eindruck, der Hintern würde ihn verschlucken.

Doch abgesehen davon sollte man sich einfach die Frage stellen: Wen interessiert das schon? String-Bikinis sind zum Beispiel an den Stränden in Rio de Janeiro so verbreitet, dass wirklich jede Frau ihn trägt, egal, welche Figur sie hat. Im Endeffekt geht es einzig und allein darum, ob man sich im String-Bikini wohlfühlt. Wenn ja, sollte dem heißen Strand-Auftritt nichts mehr im Wege stehen.

String-Bikinis sorgen für freizügige, sexy Sommer-Momente. Wer sich traut, ein solches Modell zu tragen, der kann sich an so einigen Vorteilen erfreuen. Und wenn man lange genug den Strand entlang flaniert ist, kann man mit ihnen auch beherzt ins Wasser springen. Verrutschen wird bei dem schmalen, enganliegenden Stück Stoff am Po garantiert nichts!

Bildquelle: iStock/haveseen

Bildergalerie: Die schönsten Herbst-Trends 2016

Kommentare