Fesseln zeigen

Flanking: Modetrend Hose hochkrempeln

Susanne Falleram 11.07.2016 um 11:57 Uhr

Flanking nennt sich ein Modetrend, der schon seit einiger Zeit unter uns weilt. Und Du bist ihm sicher nicht nur schon begegnet, sondern hast ihn sogar schon selbst getragen! Beim Flanking geht es nämlich darum, dass man die Hose hochkrempeln soll und das aus einem ganz bestimmten Grund. Welcher das ist, verraten wir Dir hier.

Die falsche Hosenlänge war lange Zeit ein Fashion-Graus. Wer will schon so aussehen, als ob die Hose viel zu lang ist (und die Beine entsprechend zu kurz sind) oder in Hochwasserhosen herumlaufen? Mit dem Flanking-Trend wird jetzt praktisch beides vereint: Lange Hosen, die vielleicht sogar ein Stück zu lang sind, werden so hochgekrempelt, dass sie über dem Knöchel enden. Oder man trägt gleich Cropped Pants, die dank einer 7/8-Länge die Fesseln freilegen. Das sieht nicht nur ganz schön stylisch aus, das modische Fesselspiel hat auch noch einen ganz anderen Grund.

Hier siehst Du schon mal, wie man den Flanking-Modetrend tragen kann:

Flanking: Ein Trend, der uns fesselt (und sexy macht!)

Das Wort Flanking setzt sich aus den Begriffen „Flashing“ und „Ankle“ zusammen, frei übersetzt so etwas wie „Knöchel-Entblößung“. Flanking ist also eine Art Exhibitionismus der Fesseln – und das soll tatsächlich ziemlich sexy sein! Warum? Weil die Fesseln eine der schmalsten Körperpartien sind. Krempelt man die Hose nun so hoch, dass eben jene freiliegen, zieht man die Blicke automatisch auf die schlanken Fesseln. Dadurch wird auch gleich der gesamte Körper als schmaler wahrgenommen.

Für manche gelten nackte Fesseln sogar als erogene Zone. Sie zielen nicht ganz so offensichtlich auf einen Sexappeal-Effekt ab wie beispielsweise ein tiefer Ausschnitt, sondern wirken eher spielerisch sexy und „freizügig“. Wer braucht schon Dekolleté, wenn er auch die Knöchel aufregend in Szene setzen kann?

So trägt man den Flanking-Look richtig

Das Schöne am Flanking: Wohl kaum ein Modetrend lässt sich so einfach nachstylen und mitmachen. Einfach die Lieblingshose geschnappt, die Hosenenden hochgeschlagen oder hochgerollt, bis die Knöchel zum Vorschein kommen, fertig!

Übrigens: Was sich simpel anhört – wer kann schon keine Hose hochkrempeln? – lässt sich mit einer sogenannten Pinroll-Technik besonders gut abwickeln, oder in diesem Falle aufwickeln. So kannst Du auch sicher gehen, dass sich Deine Hose nicht einfach wieder nach unten abrollt, sondern fürs Flanking auch schön an Ort und Stelle bleibt. Wie das mit dem Pinroll funktioniert, kannst Du Dir hier anschauen:

Natürlich bietet es sich auch an, einfach gleich zu einer verkürzten Hose zu greifen, bei der nichts zusätzlich umgeschlagen werden muss. Hier sind zum Beispiel angesagte Modelle mit ausgefranstem Saum oder leichter Flared-Optik eine stylische Wahl.

Ist die Jeans ordentlich hochgekrempelt, musst Du eigentlich nicht mehr viel beachten. Beim Oberteil ist Dir freie Wahl gelassen, viel wichtiger ist jedoch, was sich unterhalb des Hosensaums abspielt. Für die Schuhe gilt beim Flanking:

  • Am besten keine Stiefel oder Stiefeletten tragen, die die freigelegten Fesseln wieder verhüllen. So geht der ganze Effekt verloren!
  • Besonders sexy sehen klassische Pumps, auch als Peeptoe-Variante aus.
  • Für einen zusätzlichen Hingucker um die Knöchel sorgen Fesselriemchen-Sandalen, die sich für das Flanking super eignen.
  • Auch flache Schuhe haben beim Flanking ihren Reiz, weil sie einen Mix aus femininem Fessel-Exhibitionismus und legerer Coolness darstellen. Wie wäre es also zum Beispiel mit ein paar Espadrilles oder Lace-up-Ballerinas zum Flanking-Style?

Flanking? Wir sind dabei! Gerade jetzt im Sommer lassen wir uns gerne zu den luftigen, modischen Fesselspielen verführen… machst Du mit?

Bildquelle: Getty Images/Christian Vierig

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