Denim-Trend

Vokuhila-Jeans: Vorne kurz, hinten lang!

Susanne Falleram 09.09.2016 um 09:19 Uhr

Die Vokuhila-Frisur ist wohl mit einer der schlimmsten Trends, den es in den achtziger Jahren gab. Die Vokuhila-Jeans wiederum könnte nicht cooler sein! Du hast noch nie etwas von dem Denim-Trend gehört? Dann wird es höchste Zeit! Wir stellen Dir den angesagten Vokuhila-Style vor und verraten auch gleich, wie Du die Jeans nach der Devise „vorne kurz, hinten lang“ ganz leicht selber machen kannst.

Eine ganze Zeit lang waren Vokuhila-Kleider total angesagt. Was sie ausgemacht hat? Natürlich die selbe Devise, die auch bei der Frisur gilt: Vorne kurz, hinten lang. In diesem Fall ist es natürlich der Saum und nicht das Haupthaar. An den Kleidern haben wir uns aber zugegebenermaßen schon lange satt gesehen. Doch der Trend zur Asymmetrie bleibt uns erhalten. Mit der Vokuhila-Jeans kommt er in einer modernen, stylischen Form daher. Was sie ausmacht? Natürlich ein Hosenbein, das vorne länger ist als hinten. So cool und einfach zugleich, dass wir sie uns gleich selber machen müssen! Shoppen ist dafür nämlich nicht unbedingt nötig.

Vokuhila-Jeans

Irgendwie retro, aber SO angesagt: Die Vokuhila-Jeans.

DIY Vokuhila-Jeans: In wenigen Schnitten zur Jeans-Trend

Für Dein Trend-Projekt benötigst Du lediglich eine lange Jeans, deren Bein-Enden Du gerne für den neuen Style opferst und eine Schneider-Schere, mit der es sich gut durch den Denimstoff schnippeln lässt. Keine Sorge, wenn beim Schneiden gleich alles etwas schief und nicht ganz gleichmäßig wird. Das ist gewollt und macht den Look nur noch umso cooler! Für Schneider-Anfängerinnen also ein ideales Einsteiger-Projekt.

Vokuhila-Jeans

Vokuhila-Mom-Jeans, gleich ein doppelter Trend!

Los geht’s mit dem Vokuhila-Schnitt für die Hose:

  • Leg die Hose flach auf den Boden, sodass die Beine möglichst akkurat und auf gleicher Höhe nebeneinander vor Dir liegen.
  • Nun schneidest Du von beiden Hosenbeinen 10 bis 20 cm rundherum ab. Damit bringst Du sie auch gleich auf eine angesagte Cropped-Länge (wenn Dir das nicht gefällt, kannst Du nur die untere Naht abschneiden, um nicht viel von der Länge zu verlieren). Der Saum bleibt übrigens offen; wenn er beim Tragen ausfranst, ist das gleich ein weiterer Style-Faktor!
  • Jetzt kommt der Vokuhila-Effekt: Schneide jeweils von der Vorderseite des Hosenbeins nochmal rund 5 bis 10 cm ab; hinten bleibt die vorherige Länge erhalten.

Das war’s schon, fertig ist Deine selbstgemachte Vokuhila-Jeans! Vorne kurz, hinten lang: Noch einfacher geht’s kaum, oder?

Hier kannst Du Dir das Vokuhila-Jeans DIY nochmal im Video anschauen:

So einfach kann man also aus einer normalen, langweiligen Jeans ein angesagtes Trendteil zaubern! Wenn Dir Vokuhila-Jeans jedoch nicht gefallen, erfährst Du bei uns außerdem noch, wie Du Dir eine Destroyed-Jeans selber machst. Oder suchst Du vielleicht überhaupt noch die perfekte Jeans für Deine Figur?

Bildquelle: Getty Images/Christian Vierig

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